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Die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts, die von zwei Weltkriegen und mehreren politischen Umbrüchen geprägt ist, bietet viel Stoff für Legenden. Gerade wenn die historischen Tatsachen kompliziert sind, fallen simple Antworten auf fruchtbaren Boden. Wenn es auch noch um geschichtliche Wendepunkte geht, gestaltet sich die Auseinandersetzung um deren Bewertung besonders kontrovers. So ist es kaum erstaunlich, daß sich um zentrale Ereignisse Legenden ranken, die immer wieder in der politischen und öffentlichen Debatte bedient werden und so manches Geschichtsbild prägen. Lars-Broder Keil und…mehr

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  • ohne Kopierschutz
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  • Größe: 1.53MB
Produktbeschreibung
Die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts, die von zwei Weltkriegen und mehreren politischen Umbrüchen geprägt ist, bietet viel Stoff für Legenden. Gerade wenn die historischen Tatsachen kompliziert sind, fallen simple Antworten auf fruchtbaren Boden. Wenn es auch noch um geschichtliche Wendepunkte geht, gestaltet sich die Auseinandersetzung um deren Bewertung besonders kontrovers. So ist es kaum erstaunlich, daß sich um zentrale Ereignisse Legenden ranken, die immer wieder in der politischen und öffentlichen Debatte bedient werden und so manches Geschichtsbild prägen. Lars-Broder Keil und Sven Felix Kellerhoff untersuchen im vorliegenden Band die wirkungsmächtigsten Legenden der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Sie spüren dem tatsächlichen Geschehen hinter diesen Mythen nach und zeigen, wie und warum sie populär wurden - von der Kriegsschuldfrage 1914 bis zur Wiedervereinigungspolitik.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Ch. Links Verlag
  • Seitenzahl: 288
  • Erscheinungstermin: 20.09.2013
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783862842216
  • Artikelnr.: 39520333
Autorenporträt
Lars-Broder Keil, Jahrgang 1963, Studium der Journalistik in Leipzig. Seit 1989 als Journalist tätig, u.a. für die Freie Welt, Die Zeit und die Welt am Sonntag, 1991/92 Mitarbeiter der Akademie der Wissenschaften Berlin-Brandenburg.
Rezensionen
Besprechung von 07.10.2002
Kurz und knapp
LARS-BRODER KEIL, SVEN FELIX KELLERHOFF: Deutsche Legenden, Ch. Links Verlag, Berlin 2002. 282 Seiten, 16.90 Euro.
Legenden sind hartnäckig und langlebig. Eine der dauerhaftesten in der deutschen Geschichte ist die Dolchstoßlegende:Mit ihr beschäftigen sich Lars-Broder Keil und Sven Felix Kellerhoff ausführlich. Zwölf der wirkungsmächtigsten historischen Mythen der deutschen Geschichte zwischen 1914 und 2001 haben die Autoren beschrieben – von der Kriegsschuldfrage 1914 bis zum Anspruch der CDU, sie habe, anders als die SPD, die Politik der Wiedervereinigung unbeirrbar verfolgt.
Genau lesen, genau hinschauen und hinhören: Das wird bei der Lektüre von Entstehung, Hintergründen und Wirkung dieser Legenden zur Herausforderung. Denn die Verweigerung solcher Genauigkeit ist und bleibt der Nährboden, auf dem Mythen wachsen. Warum setzen sie sich weiterhin im Bewusstsein der Menschen fest, selbst wenn sie schon lange widerlegt sind? Als ein Gewährsmann dafür wird der schlaue sowjetische Ex-Diplomat Valentin Falin zitiert, der in seinen Erinnerungen meint: „Die Wissenschaft ist zu kalt für uns, wir ziehen Mythen und Legenden vor”.
Die „Kälte”, die Falin meint, hat etwas zu tun mit der Klarheit von Verstand und Geist, mit der die oft komplexen Puzzlestücke geschichtlicher Wahrheit zusammengesetzt werden müssen; Legenden dagegen basieren auf Vereinfachungen, Trugschlüssen und Wahrheitsverdrehungen, in denen sich der Gläubige eingenistet hat wie einem warmen Bett – in die Kälte will er nicht hinaus.
Die Detailarbeit, die die Autoren aufgewendet haben, ist spannend und aufschlussreich, auch deshalb, weil man immer wieder die Solidität eigenen Wissens und eigener Schlussfolgerungen nachprüfen kann, weil Vergleiche angestellt werden zwischen politischen Sachverhalten und der Einstellung, die skeptische Staatsbürger oder befehlsgläubige Untertanen dazu vertreten.
Wer hat den Reichstag angezündet, welche Rolle spielte die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, wie hängt die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik mit der Wiedererlangung ihrer Souveränität zusammen? Bei der Diskussion um Erfindung, Lüge und Wahrheit entsteht ein Geschichtspanorama, in dem auch die unterschiedlichen Typen historischer Legendenbildungen erkennbar werden – und ebenso die starren Protesthaltungen, die eine gegen Geschichtsklitterung gerichtete Aufklärungsarbeit unweigerlich hervorrufen.
BIRGIT
WEIDINGER
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.diz-muenchen.de
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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Eher pflichtgemäß weist Rainer Hoffmann auf den Band "Deutsche Legenden" hin, in dem die Lars-Broder Keil und Sven Felix Kellerhoff historischen Mythen wie der Dolchstoßlegende, dem Reichstagsbrand oder auch der Selbstdarstellung der CDU nachgehen, sie habe ihre Deutschlandpolitik jederzeit und unbeirrbar an der Wiederherstellung der deutschen Einheit orientiert. Was Hoffmann von dem Buch hält, sagt er leider nicht, man kann es nicht einmal erahnen. Allein auf die Vergeblichkeit des Bemühens weist Hoffmann hin: Legenden lebten auch nach ihrer Entlarvung weiter, sonst wären es schließlich keine.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Das Verdienst der Autoren liegt weniger in der Entdeckung bisher unbekannter Quellen als in der konsequenten, nahezu detektivischen Überprüfung des reichlich vorhandenen Materials und den Argumentationsketten, die sich daraus entwickeln. Ihre Beweisführungen wären ideale Vorlagen für historische Polit-Krimis. Alle Zutaten sind da." (F.A.Z. (Berliner Seiten), 11.4.02) "Legenden halten sich lange und werden an den bewährten Stammtischen immer mit einigen Details ausgeschmückt. Eine Diskussion darüber ist schwierig, da es meist an Wissen um konkrete Daten fehlt. Lars Broder Keil und Sven Felix Kellerhoff helfen dem ab. Sie haben bekannte deutsche Legenden gesammelt und sie mit aktuellem wissenschaftlichen Material versehen. Ein Geschichtsbuch der anderen Art, das manchem Schwierigkeiten bereiten wird, die Fakten zu entkräften." (Buchkultur (Wien), Juni/Juli 2002) "Die Detailarbeit, die die Autoren aufgewendet haben, ist spannend und aufschlussreich, auch deshalb, weil man immer wieder die Solidität eigenen Wissens und eigener Schlussfolgerungen nachprüfen kann, weil Vergleiche angestellt werden zwischen politischen Sachverhalten und der Einstellung, die skeptische Staatsbürger oder befehlsgläubige Untertanen dazu vertreten". (Süddeutsche Zeitung, 7.10.02) "Weil es den Verfassern gelingt, sowohl den jeweiligen Forschungsstand als auch ihre eigenen Argumente überzeugend, mit wissenschaftlicher Genauigkeit und auch noch gut lesbar zu präsentieren, ist"Deutsche Legenden"ein nützliches Buch zur Entzauberung von Geschichtsmythen." (Frankfurter Rundschau, 16.12.02)…mehr