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Aktuelle Schulbücher erzählen eine Erfolgsgeschichte der »Sozialen Marktwirtschaft«, welche die Forschung der letzten 40 Jahre kaum berücksichtigt und seit Jahren als überholt gilt. Anhand der Darstellung des »Wirtschaftswunders« und der Planwirtschaft liefert Kai Krüger nicht nur einen Überblick der Wirtschaftsgeschichte von BRD und DDR für die Jahre 1945-1973, sondern zeigt auch auf, dass zeitgenössische Quellen für Schulbücher gezielt verändert werden, damit sie in die deutsche Erfolgsgeschichte passen. Seine Schulbuchanalyse schließt aber nicht bloß auf bewusste Ideologieproduktion oder…mehr

Produktbeschreibung
Aktuelle Schulbücher erzählen eine Erfolgsgeschichte der »Sozialen Marktwirtschaft«, welche die Forschung der letzten 40 Jahre kaum berücksichtigt und seit Jahren als überholt gilt. Anhand der Darstellung des »Wirtschaftswunders« und der Planwirtschaft liefert Kai Krüger nicht nur einen Überblick der Wirtschaftsgeschichte von BRD und DDR für die Jahre 1945-1973, sondern zeigt auch auf, dass zeitgenössische Quellen für Schulbücher gezielt verändert werden, damit sie in die deutsche Erfolgsgeschichte passen. Seine Schulbuchanalyse schließt aber nicht bloß auf bewusste Ideologieproduktion oder fehlendes Wissen, sondern auch auf den Konkurrenzkampf unter den Verlagen.
Autorenporträt
Kai Krüger (Dr. phil.) ist Lehrkraft für besondere Aufgaben in der Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin. Zuvor studierte er Geschichte und Physik, war Lehrbeauftragter, promovierte an der Freien Universität und war insgesamt drei Jahre als Lehrkraft im Berliner Schuldienst tätig.
Rezensionen
»Instruktiver, unbedingt zu empfehlender Band.« Jörg Roesler, Arbeit - Bewegung - Geschichte, 2 (2022) »Eine auffallend differenzierte Arbeit, die es wert ist, nicht nur hinsichtlich der wirtschaftshistorischen Ausrichtungen von Geschichtsschulbüchern gelesen zu werden, sondern insbesondere auch um die gesetzten und erprobten Stimuli zur Konzeption einer tiefenstrukturellen Codierstrategie zur Erfassung von Geschichtsdarstellungen nachzuvollziehen.« Christoph Kühberger, H-Soz-u-Kult, 01.10.2020 Besprochen in: www.osterhofenerwoche.de, 24.07.2020 www.labournet.de, 17.08.2020, Wolfgang Schaumberg Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 109/1 (2022), Michael von Prollius