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Es glaubt niemand mehr an das Ende der Geschichte und zugleich haben die großen Entwürfe des 19. Jahrhunderts ihre Orientierungskraft verloren. Die Autoren antworten auf die Probleme, vor die sich die Geschichtsphilosophie heute gestellt sieht: Was können Aufklärung und Befreiung noch bedeuten? Wie erfolgt die Loslösung von den Zwängen der Gegenwart und geschichtlicher Entwicklungen? Welche Aufgaben stellt uns die Vergangenheit und was heißt es, diese anzunehmen?…mehr

Produktbeschreibung
Es glaubt niemand mehr an das Ende der Geschichte und zugleich haben die großen Entwürfe des 19. Jahrhunderts ihre Orientierungskraft verloren. Die Autoren antworten auf die Probleme, vor die sich die Geschichtsphilosophie heute gestellt sieht: Was können Aufklärung und Befreiung noch bedeuten? Wie erfolgt die Loslösung von den Zwängen der Gegenwart und geschichtlicher Entwicklungen? Welche Aufgaben stellt uns die Vergangenheit und was heißt es, diese anzunehmen?
  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag
  • Seitenzahl: 324
  • Erscheinungstermin: 3. September 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 114mm x 67mm
  • Gewicht: 412g
  • ISBN-13: 9783593399720
  • ISBN-10: 3593399725
  • Artikelnr.: 38260609
Autorenporträt
Christian Schmidt, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Leipzig und Chercheur associé am Centre Marc Bloch Berlin.
Inhaltsangabe
Inhalt

Können wir der Geschichte entkommen? - Ein einführender Überblick zur Fragestellung

Christian Schmidt

I. Aufklärung - Befreiung

Kritik, Zeit, Geschichte

Nikolas Kompridis

Notwendige Geschichte - Zur Debatte um "radikale Aufklärung"

Martin Saar

Hegels Theorie der Befreiung - Gesetz, Freiheit, Geschichte, Gesellschaft

Christoph Menke

Negative Geschichtsphilosophie nach Adorno

Peggy H. Breitenstein

Kritik als Lebensform - Foucaults Studien zu Kant und revolutionärer Subjektivität

Christian Schmidt

II. Sich lösen

Was ist als-ob? Die Rolle des Fiktiven in der Geschichte

Beatrice Kobow

Die säkulare Fraglichkeit des Menschen im globalen Hochkapitalismus - Zur Philosophie der Geschichte in der Philosophischen Anthropologie Helmuth Plessners

Hans-Peter Krüger

III. Geschichtliche Aufgaben

Der Historismus und das Ereignis

Martin Jay

Was ist eine geschichtliche Sequenz? Zur philosophischen Analyse von Prozessen der Veränderung

Frank Ruda

Vom Herrenrecht, Geschichte zu geben - Von Nietzsche zu Rancière

Tobias Nikolaus Klass

Geschichten, Geschichtswissenschaft und Selbstverständigungsprozesse

Robert Schnepf

Autorinnen und Autoren

Personenregister
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Als Beitrag zur historischen Urteilskraft scheint dieser Sammelband für Robert Zwarg durchaus zu taugen. Zumal in den Beiträgen selten, wie Zwarg findet, der politische Gehalt unter akademischer Rede respektive Fachsprache begraben wird. Wie geht Geschichtsphilosophie am Beginn des 21. Jahrhunderts und was kann sie leisten? Diesen Fragen begegnen die Autoren von Christian Schmidt bis Christoph Menkes laut Rezensent mit der nötigen Besinnung auf ein handlungsmächtiges Subjekt, auf Utopien und ein prozessuales Verständnis von Freiheit. Dass sich die unterschiedlichen Beiträge im Band zu einer inhaltlich kohärenten und gesellschaftspolitisch relevanten Zusammenschau fügen, hält Zwarg für eine Ausnahme unter den Sammelbänden.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Eine inhaltlich kohärente und gesellschaftspolitisch relevante Zusammenstellung." Robert Zwarg, Die Tageszeitung, 09.04.2014