Die Darstellung des Holocausts in Italien und Deutschland - Speccher, Tommaso
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Die Darstellung des Holocausts spiegelt sich heute in Form von symbolisch stark geprägten nationalen Mahnmalen und Museen wider. In einer Fallstudie über die politische Funktion des Holocausts und dessen architektonische und museale Darstellung im heutigen Europa vergleicht Tommaso Speccher zwei nationale Mahnmale miteinander: das Museo della Shoah in Rom und das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin. Er analysiert die unterschiedlichen Debatten zu ihrer Entstehung und veranschaulicht die religiös-symbolischen Bedeutungen der Darstellung des Holocausts für die soziale Konstruktion…mehr

Produktbeschreibung
Die Darstellung des Holocausts spiegelt sich heute in Form von symbolisch stark geprägten nationalen Mahnmalen und Museen wider.
In einer Fallstudie über die politische Funktion des Holocausts und dessen architektonische und museale Darstellung im heutigen Europa vergleicht Tommaso Speccher zwei nationale Mahnmale miteinander: das Museo della Shoah in Rom und das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin. Er analysiert die unterschiedlichen Debatten zu ihrer Entstehung und veranschaulicht die religiös-symbolischen Bedeutungen der Darstellung des Holocausts für die soziale Konstruktion eines legitimierenden, kollektiven und post-nationalen Selbstbewusstseins. Dabei stellt er mithilfe des Begriffs der "messianischen Dringlichkeit" Verbindungen zur zeitgenössischen Philosophie her.
  • Produktdetails
  • Edition Kulturwissenschaft Bd.81
  • Verlag: Transcript
  • Seitenzahl: 348
  • Erscheinungstermin: August 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 226mm x 152mm x 25mm
  • Gewicht: 546g
  • ISBN-13: 9783837632071
  • ISBN-10: 3837632075
  • Artikelnr.: 44188148
Autorenporträt
Tommaso Speccher (Dr. phil.), geb. 1976, hat Philosophie und Geschichte in Bologna und Berlin studiert. Er ist als Philosoph und Übersetzer sowie als Mitarbeiter im Haus der Wannsee-Konferenz und im Jüdischen Museum Berlin tätig.
Rezensionen
Besprochen in: Einsicht, 17 (2017), Aloysius Widmann