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2012 erregte Samar Yazbeks Syrien-Bericht "Schrei nach Freiheit" Aufsehen. Yazbek musste fliehen; seither kehrte sie mehrfach heimlich in ihre Heimat zurück und beobachtete, wie sehr sich die Revolution verändert hat: Vom friedlichen Bürgerprotest gegen die Diktatur zum bewaffneten Widerstand, dann zum Bürgerkrieg, immer stärker dominiert von islamistischen Gruppen, bis zum bloßen Albtraum, aus dem der IS den größten Nutzen zieht. Yazbeks Interesse gilt den einzelnen Menschen in diesem Wandel, deren Schicksale sie mit großer Eindringlichkeit beschreibt. Sie sind die Hoffnung Syriens - und das…mehr

Produktbeschreibung
2012 erregte Samar Yazbeks Syrien-Bericht "Schrei nach Freiheit" Aufsehen. Yazbek musste fliehen; seither kehrte sie mehrfach heimlich in ihre Heimat zurück und beobachtete, wie sehr sich die Revolution verändert hat: Vom friedlichen Bürgerprotest gegen die Diktatur zum bewaffneten Widerstand, dann zum Bürgerkrieg, immer stärker dominiert von islamistischen Gruppen, bis zum bloßen Albtraum, aus dem der IS den größten Nutzen zieht. Yazbeks Interesse gilt den einzelnen Menschen in diesem Wandel, deren Schicksale sie mit großer Eindringlichkeit beschreibt. Sie sind die Hoffnung Syriens - und das Ergebnis einer Gewaltspirale, die das Land täglich weiter zerstört. Ein wichtiges, dringendes Buch.
  • Produktdetails
  • Verlag: Nagel + Kimche Verlag Ag
  • Seitenzahl: 176
  • Erscheinungstermin: 24.08.2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783312006854
  • Artikelnr.: 43567790
Autorenporträt
Samar Yazbek wurde 1970 in Dschabla (Syrien) geboren. Sie studierte Literatur, veröffentlichte Romane und Erzählungen und engagierte sich als Journalistin für Bürgerrechte und die Rechte der Frauen. Außerdem war sie Herausgeberin der Online-Zeitschrift Woman of Syria und Autorin der Gruppe Beirut 39. Als im März 2011 die syrische Revolution begann, schrieb Yazbek ein Protokoll der Protestbewegung. Sie befragte Demonstranten, aus der Haft entlassene Dissidenten, aber auch Polizisten und Militärs. Bald wurde sie selbst verfolgt und vom syrischen Geheimdienst massiv eingeschüchtert. Als sie erfuhr, dass ihr Name auf einer Todesliste auftauchte, floh sie mit ihrer Tochter ins Ausland. 2012 erhielt sie den britischen PEN/Pinter International Price of Courage und in Schweden den Tucholsky-Preis, 2016 wurde sie in Frankreich mit dem Preis für das beste ausländische Sachbuch ausgezeichnet. Seit ihrem Exil reiste Yazbek mehrfach heimlich nach Syrien ein, um die Menschen im Bürgerkrieg zu porträtieren.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Eine Innenansicht des Syrienkonflikts erhält Angela Schader mit den Reportagen der Journalistin, Schriftstellerin und Bürgerrechtsaktivistin Samar Yazbek. Die Positionsbestimmung der Autorin als quasi fiktive Figur in einer kriegerischen Realität findet sie zwar eigenartig, doch als Mittel, um die Zeugenschaft von Gewalt und Leid im Gespräch mit Opfern und Kämpfern auszuhalten, scheint sie ihr legitim. Wie in den chronologisch geordneten Gesprächen zwischen 2012 und 2013 langsam die Hoffnung schwindet, sich dschihadistische Kämpfer durchsetzen und Schmerz und Resignation zunehmen, empfindet Schader mit Beklemmung nach. Für sie stellt die Autorin mit ihrem Bericht von den Übergriffen der Regierungssoldaten Assads ein reales Gleichgewicht des Schreckens her.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Was das Buch besonders macht, ist weniger ein elaborierter Stil oder eine durchdachte Analyse, die geeignet wäre, ihre vielen beklemmenden Beobachtungen in den umkämpften Gebieten im Norden Syriens in einen größeren Zusammenhang einzubetten. Sondern es ist gerade sein fragmentarischer Charakter, der einen Eindruck vom Leben in einem Land vermittelt, das im Chaos versinkt. Dieses Chaos kennt keine Gesetzmäßigkeiten." Lena Bopp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.09.2015 "Yazbek stellt hier das reale Gleichgewicht des Schreckens wieder her, indem sie auch die scheusslichen Übergriffe der Regierungssoldaten rapportiert, von denen ihr die Bevölkerung erzählt. Den Terror der berüchtigten Fassbomben erfährt sie aus nächster Nähe (...). Obwohl Yazbek Hochburgen des zivilen Widerstands wie die Redaktion der Zeitschrift "Zeitoun" oder das Dorf Kafranbel aufsucht und im engen Rahmen des Möglichen ihre Entwicklungsprojekte umsetzt, durchdringen zusehends Schmerz und dumpfe Resignation ihre Aufzeichnungen." Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung, 22.09.2015 "Wer über die Ursache der aktuellen Flüchtlingsströme mehr erfahren will, sollte das neue Buch der Schriftstellerin und Journalistin Samar Yazbek lesen. (...) es ist ein Tagebuch, dessen Beschreibungen der einzelnen Schicksale mehr über die verheerende Situation in Syrien aussagen als viele theoretische Studien." Guido Kalberer, Tages-Anzeiger, 05.09.2015 "'Die gestohlene Revolution' ist mehr als Reportage, es handelt sich um literarischen Journalismus, eine Seltenheit im deutschen Sprachraum. Die Autorin lässt sich Zeit für Szenen und für Charaktere, die sie auf ihren drei Reisen nach Syrien kennenlernte. Viele Protagonisten leben heute nicht mehr. Wie es soweit kommen konnte, das erklärt die politische Analyse, die Samar Yazbek gekonnt zwischen den Zeilen versteckt." Tanja Kalle, ORF Ö1 Kontext, 25.09.2015 "Was Yazbeks Buch so eindringlich macht und von anderen politischen Analysen abhebt, ist die persönliche Ebene. (...) Ihre eigenen, subjektiven Beobachtungen schildert Yazbek in klarer und dennoch literarischer Sprache." Moritz Behrendt, Deutschlandradio Kultur Studio 9, 31.08.2015 "Ein fesselndes Mosaik des Grauens (...) Yazbek gibt einen selten kenntnisreichen Einblick ins syrische Leben mitten im Krieg." Rahel Locher, Wochenzeitung, 15.10.2015…mehr