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'Masterful . . . [Thompson] illuminates both the fascinating coders and the bewildering technological forces that are transforming the world in which we live.' - David Grann, author of The Lost City of Z.
Facebook's algorithms shaping the news. Uber's cars flocking the streets. Revolution on Twitter and romance on Tinder. We live in a world constructed of computer code. Coders - software programmers - are the people who built it for us. And yet their worlds and minds are little known to outsiders.
In Coders , Wired columnist Clive Thompson presents a brilliantly original
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Produktbeschreibung
'Masterful . . . [Thompson] illuminates both the fascinating coders and the bewildering technological forces that are transforming the world in which we live.' - David Grann, author of The Lost City of Z.

Facebook's algorithms shaping the news. Uber's cars flocking the streets. Revolution on Twitter and romance on Tinder. We live in a world constructed of computer code. Coders - software programmers - are the people who built it for us. And yet their worlds and minds are little known to outsiders.

In Coders, Wired columnist Clive Thompson presents a brilliantly original anthropological reckoning with the most influential tribe in today's world, interrogating who they are, how they think, what they value, what qualifies as greatness in their world, and what should give us pause.

One of the most prominent journalists writing on technology today, Clive Thompson takes us into the minds of coders, the most quietly influential people on the planet, in a journey into the heart of the machine - and the men and women who made it.


Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Pan Macmillan
  • Altersempfehlung: ab 18 Jahre
  • Erscheinungstermin: 04.04.2019
  • Englisch
  • ISBN-13: 9781529019018
  • Artikelnr.: 56165696
Autorenporträt
Clive Thompson is a longtime contributing writer for the New York Times Magazine and a columnist for Wired. He is the author of Smarter Than You Think: How Technology is Changing Our Minds for the Better.
Inhaltsangabe
Chapter
1: The Software Update That Changed Reality Chapter
2: The Four Waves of Coders Chapter
3: Constant Frustration and Bursts of Joy Chapter
4: Among the INTJs Chapter
5: The Cult of Efficiency Chapter
6: 10X, Rock Stars and the Myth of Meritocracy Chapter
7: The ENAIC Girls Vanish Chapter
8: Hackers, Crackers, and Freedom Fighters Chapter
9: Cucumbers, Skynet, and Rise of the AI Chapter
10: Scale, Trolls, and Big Tech Chapter
11: Blue
collar Coding Acknowledgements
i: Acknowledgements Section
ii: Notes Index
iii: Index
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 15.01.2020

Die digitalen Architekten
und der Code der Macht
Clive Thompson über die neue Programmierelite
Egal, ob man im Internet einkauft, Auto fährt oder eine Netflix-Serie streamt – ohne Software geht heute nichts mehr. In einem Fahrzeug stecken durchschnittlich 100 Millionen Zeilen Programmiercodes. Zum Vergleich: Das gesamte Space Shuttle kam mit etwa 400 000 Zeilen Code aus. Je computerisierter unser Alltag wird, desto mächtiger werden auch die Programmierer, die diese Formeln entwickeln.
Der Journalist Clive Thompson hat nun ein Buch über die Welt der Programmierer vorgelegt. Softwarenwickler, so seine These, gehörten zu den am „leisesten einflussreichsten Leuten auf dem Planeten“. „Wo wir in einer Welt aus Software leben, sind sie die Architekten. Ihre Entscheidungen, die sie treffen, leiten unser Verhalten.“ Der Code ist so etwas wie der Baustoff der digitalen Welt. Wie die Gründungsväter der USA, die mit Ausnahme von James Madison gelernte Anwälte waren, das „Betriebssystem der Demokratie“ schrieben, so entsteht heute eine neue Elite, die die Verfahrensregeln der digitalen Gesellschaft festlegt. Wer verstehen will, wie diese Welt funktioniert, der müsse etwas über die Programmierer lernen.
Der Technikjournalist, der unter anderem für den New Yorker und Wired schreibt und in der Szene bestens vernetzt ist, hat für sein Buch intensiv recherchiert. Er hat mit zahlreichen Techies gesprochen, mit Entrepreneuren und Entwicklern aus dem Silicon Valley, die für Google, Twitter oder Microsoft gearbeitet haben. Herausgekommen ist eine Art Milieustudie über die Programmierer, ein soziologisches Sittengemälde, das Aufschluss über die Weltanschauung und Denkungsarten der Softwareentwickler gibt.
Ohne Stereotype zu bedienen, versucht Thompson Charakteristika des Codierens herauszuarbeiten. Programmieren sei eine Form des Ingenieurwesens, doch im Gegensatz zum mechanischen oder industriellen Maschinenbau bestünden die Maschinen, die mit Software hergestellt werden, aus Wörtern. Das, so Thompson, mache den Code seltsamerweise zu Literatur. Der Autor will mit dieser These durchaus nicht den Programmcode ästhetisieren oder einen neuen, besonders weit gefassten Literaturbegriff vertreten. Er versucht vielmehr, die magischen Formeln der Codierer zu entmystifizieren.
Die Programmierzeile(n), mit der man dem Computer den Satz „Hallo, Welt“ beibringt, sei so metaphorisch überfrachtet, dass es an biblische Traditionen erinnere: „Am Anfang war das Wort.“ Noch heute gebe es evangelikale Programmierer wie Robyn Miller, der die Spielewelt Myst entwickelt hat. Gleichwohl: Das Gros der Entwickler im Silicon Valley ist eher unreligiös und vielmehr von einem Machbarkeits- und Effizienzdenken beseelt.
Programmierer, hat Thompson in seinen Gesprächen festgestellt, seien von Effizienz geradezu besessen. Friktionen aus einem System zu entfernen sei für sie eine ästhetische Freude: „Ihre Augen leuchten, wenn sie darüber reden, etwas schneller zu machen oder wie sie eine lästige menschliche Anstrengung aus einem Prozess eliminierten.“ Wie das literarische Schreiben kann auch das Schreiben von Programmierzeilen einsam machen. Mancher Entwickler verbarrikadiere sich tagelang in seiner Programmierstube, um den Code zu optimieren. Eine so banale Frage wie „Welche Nachrichten wollen die Freunde sehen?“, die natürlich die Entwickler des Facebook-Newsfeed beschäftigt, sei im Kern eine philosophische – die in einen Programmiercode gegossen werden muss.
Während des eigentlichen Akts des Programmierens, so Thompson, verwandelten sich die Entwickler in „Roboter“. Das liegt in seiner Sicht vor allem an den hohen mentalen Ansprüchen der Disziplin. „Fehler in einem Stück Code zu finden, bedeutet mehr als nur auf die Programmierzeilen zu starren und herauszufinden, was falsch ist. Nein, man muss über den enormen Knäuel eines Systems nachdenken.“ Im Gegensatz zu einem Text, der orthografische und grammatikalische Fehler duldet, ohne den Sinn zu entstellen, ist der Code fehlerintolerant – er funktioniert nicht, wenn sich irgendwo ein Bug versteckt. Umso mehr Konzentration erfordert das Programmieren.
Das extrem logische Vorgehen hat fast schon etwas Meditatives. Jede Zeile muss geprüft werden. Vielleicht rührt daher auch der Tunnelblick, das extreme Fokussiertsein auf kleinteilige Lösungen, der den Blick aufs große Ganze verstellt. „Eine der größten Gefahren der Tech-Community ist, dass ihre Fixierung auf Datenmodelle bedeutet, dass sie die Menschlichkeit darin nicht sehen“, zitiert der Autor die Anthropologin Danah Boyd.
Thompson verzichtet auf eine grob gezeichnete Charakteristik des „typischen“ Nerds. So entsteht bei der Lektüre ein vielschichtiges Bild des Programmierers. Der Autor berichtet über die ENIAC Girls – jene Mathematikerinnen, die im Zweiten Weltkrieg die elektronische Großrechenanlage ENIAC verschalteten –, die misogyne Gamergate-Community sowie über die Vermachtungs- und Hierarchisierungsprozesse der Open-Source-Bewegung (den Linux-Gründer Linus Torvalds bezeichnet er als „benevolenten Diktator“).
Dass bei der Übersetzung großer Lebensfragen in ein binäres System von Einsen und Nullen Unschärfen entstehen und menschliche Vorurteile einfließen, ist offenkundig. Wenn man die letzten Jahre der Internettechnologie Revue passieren lässt – Meinungsroboter, Hassrede, Datenlecks oder radikalisierende Algorithmen –, so muss man feststellen, dass es in der Architektur des Codes einige gravierende Konstruktionsfehler gibt, die in der Lage sind, die Statik des Gesellschaftsgefüges ins Wanken bringen. Die Programmierer konnten diese Schwachstellen in einem so komplexen System nicht ahnen. Es ist ja nicht so wie beim Brückenbau, wo der Statiker die Belastungsgrenzen und Tragfähigkeit in seinen Plänen abschätzen kann. Man wird daher den Eindruck nicht los, dass der Code ein viel schwächerer Baustoff als Zement oder Ziegelstein ist – man denke etwa an die Verwundbarkeiten digitaler Technologien. So wie eine Bauaufsicht bräuchte es eigentlich auch eine digitale Aufsicht, die die Konstruktion codeförmiger Gebäude überwacht – wozu nicht zuletzt auch Autos gehören.
Clive Thompson lässt diese Fragen offen, ebenso die Frage, wie eigentlich der Code das Denken der Programmierer verändert – und ob durch die Implementierung digitaler Technologien auch ein bestimmter deterministischer, utilitaristischer Bausatz in den Gesellschaftskörper eingeschleust wird. Und schließlich: Ob die binäre Grundstruktur der Technologie nicht auch besonders anschlussfähig an autoritäre Systeme ist. Das würde gewiss den Rahmen des Buchs sprengen, aber man hätte gern noch etwas mehr zu den Machbarkeitsfantasien der Programmierer gelesen. Das schmälert allerdings nicht die Analysekraft des Werks, das auf sehr anschauliche Weise die schleichende Umformatierung gesellschaftlicher Systeme durch den Code erklärt. Wer sich an manch sperriger Formel nicht stört, wird es mit Gewinn lesen.
ADRIAN LOBE
Clive Thompson: Coders: The Making of a New Tribe and the Remaking of the World, Penguin Press 2019. 448 Seiten, 16,99 Euro.
Anders als in der industriellen Ära
bestehen die Maschinen bei der
Softwareproduktion aus Wörtern
Offen bleibt, wie die Codes
das Denken der
Programmierer beeinflussen
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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Fascinating. Thompson is an excellent writer and his subjects are themselves gripping. . . . [W]hat Thompson does differently is to get really close to the people he writes about: it s the narrative equivalent of Technicolor, 3D and the microscope. . . . People who interact with coders routinely, as colleagues, friends or family, could benefit tremendously from these insights. Nature

With an anthropologist s eye, [Thompson] outlines [coders ] different personality traits, their history and cultural touchstones. He explores how they live, what motivates them and what they fight about. By breaking down what the actual world of coding looks like . . . he removes the mystery and brings it into the legible world for the rest of us to debate. Human beings and their foibles are the reason the internet is how it is for better and often, as this book shows, for worse. The New York Times Book Review

An outstanding author and long-form journalist. . . . I particularly enjoyed [Thompson s] section on automation. Tim Ferriss

The best survey to date of this world and its people . . . An avalanche of profiles, stories, quips, and anecdotes in this beautifully reported book returns us constantly to people, their stories, their hopes and thrills and disappointments. . . . Fun to read, this book knows its stuff. The Philadelphia Inquirer

[An] enjoyable primer on the world of computer programmers. . . . Coders are building the infrastructure on which twenty-first century society rests, and their work has every chance of surviving as long, and being as important, as the Brooklyn Bridge or, for that matter, the Constitution. Bookforum

Thompson delivers again with this well-written narrative on coders, individual histories, and the culture of coder life, at home and work. . . . In addition to analyzing the work-life of coders, he brilliantly reveals several examples of how they live in their respective relationships. Throughout, Thompson also does a great job exploring the various drivers that permeate the industry: merit, openness of code, long coding stints without sleep, and how the culture tends toward start-up culture even when companies are established. This engaging work will appeal to readers who wish to learn more about the intersection of technology and culture, and the space in which they blur together. Library Journal, starred review

Thompson offers a broad cultural view of the world of coders and programmers from the field s origins in the mid-twentieth century to the present. In this highly readable and entertaining narrative, he notes the sense of scale and logical efficiency in coding and the enthusiasm with which programmers go about creating new features and finding bugs. . . . [A] comprehensive look at the people behind the digital systems now essential to everyday life. Booklist

Looks at some of the stalwarts and heroes of the coding world, many of them not well-known. . . . Thompson is an enthusiast and a learned scholar alike. . . . Fans of Markoff, Levy, Lanier, et al. will want to have a look at this intriguing portrait of coding and coders. Kirkus

In this revealing exploration of programming, programmers, and their far-reaching influence, Wired columnist Thompson opens up an insular world and explores its design philosophy s consequences, some of them unintended. Through interviews and anecdotes, Thompson expertly plumbs the temperament and motivations of programmers. . . . [Coders] contains possibly the best argument yet for how social media maneuvers users into more extreme political positions. . . . Impressive in its clarity and thoroughness, Thompson s survey shines a much-needed light on a group of people who have exerted a powerful effect on almost every aspect of the modern world. Publishers Weekly, starred review

"As a person who has spent a lot of time writing code, I can confirm that you need to be a little bit of a weirdo to love it. Clive Thompson s book is an essential field guide to the eccentric breed of architects who are building the algorithms that shape our future, and the AIs who will eventually rise up and enslave us. Good luck, humans! Jonathan Coulton, musician

Clive Thompson is more than a gifted reporter and writer. He is a brilliant social anthropologist. And, in this masterful book, he illuminates both the fascinating coders and the bewildering technological forces that are transforming the world in which we live. David Grann, author of The Lost City of Z and Killers of the Flower Moon

With his trademark clarity and insight, Clive Thompson gives us an unparalleled vista into the mind-set and culture of programmers, the often-invisible architects and legislators of the digital age. Steven Johnson, author of How We Got to Now

If you have to work with programmers, it s essential to understand that programming has a culture. This book will help you understand what programmers do, how they do it, and why. It decodes the culture of code. Kevin Kelly, senior maverick for Wired

Clive Thompson is the ideal guide to who coders are, what they do, and how they wound up taking over the world. For a book this important, inspiring, and scary, it s sinfully fun to read. Steven Levy, author of In the Plex

It s a delight to follow Clive Thompson s roving, rollicking mind anywhere. When that anywhere is the realm of the programmers, the pleasure takes on extra ballast. Coders is an engrossing, deeply clued-in ethnography, and it s also a book about power, a new kind: where it comes from, how it feels to wield it, who gets to try and how all that is changing. Robin Sloan, author of Mr. Penumbra s 24-Hour Bookstore

Clive Thompson has deftly picked apart the myth of a tech meritocracy. Guiding readers through the undercovered history of programming s female roots, Coders points with assurance to the inequities that have come to define coding today, as both a profession and the basis of the technology that shapes our lives. Readable, revealing, and in many ways infuriating. Rebecca Traister, author of Good and Mad

Code shapes coders, and coders shape the code that changes how we think, every day of our lives. If you want to create a more humanistic digital world, read this book to get started. Sherry Turkle, professor at MIT; author of Reclaiming Conversation and Alone Together

Thompson has accomplished the nearly impossible task of portraying the coding world exactly as it is: messy, inspiring, naive, and at times shameful. Coders is a beautifully written and refreshingly fair portrayal of a young industry that s accomplished so much and still has a lot to learn. Saron Yitbarek, CEO and founder of CodeNewbie
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