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  • Format: ePub


From the internationally bestselling author of No god but God comes a fascinating, provocative and meticulously researched biography that challenges long-held assumptions about the man we know as Jesus of Nazareth. Two thousand years ago, an itinerant Jewish preacher from Galilee launched a revolutionary movement proclaiming the 'Kingdom of God', and threatened the established order of first-century Palestine. Defying both Imperial Rome and its collaborators in the Jewish religious hierarchy, he was captured, tortured and executed as a state criminal. Within decades, his followers would call…mehr

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Produktbeschreibung
From the internationally bestselling author of No god but God comes a fascinating, provocative and meticulously researched biography that challenges long-held assumptions about the man we know as Jesus of Nazareth. Two thousand years ago, an itinerant Jewish preacher from Galilee launched a revolutionary movement proclaiming the 'Kingdom of God', and threatened the established order of first-century Palestine. Defying both Imperial Rome and its collaborators in the Jewish religious hierarchy, he was captured, tortured and executed as a state criminal. Within decades, his followers would call him the Son of God. Sifting through centuries of mythmaking, Reza Aslan sheds new light on one of history's most influential and enigmatic figures by examining Jesus within the context of the times in which he lived: the age of zealotry, an era awash in apocalyptic fervour, when scores of Jewish prophets and would-be messiahs wandered the Holy Land bearing messages from God. They also espoused a fervent nationalism that made resistance to Roman occupation a sacred duty. Balancing the Jesus of the Gospels against historical sources, Aslan describes a complex figure: a man of peace who exhorted his followers to arm themselves; an exorcist and faith healer who urged his disciples to keep his identity secret; and the seditious 'King of the Jews', whose promise of liberation from Rome went unfulfilled in his lifetime. Aslan explores why the early Church preferred to promulgate an image of Jesus as a peaceful spiritual teacher rather than a politically conscious revolutionary, and grapples with the riddle of how Jesus understood himself. Zealot provides a fresh perspective on one of the greatest stories ever told. The result is a thought-provoking, elegantly written biography with the pulse of a fast-paced novel, and a singularly brilliant portrait of a man, a time and the birth of a religion.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, D ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Westbourne Publishing LTD
  • Seitenzahl: 336
  • Erscheinungstermin: 8. August 2013
  • Englisch
  • ISBN-13: 9781908906281
  • Artikelnr.: 39491715
Autorenporträt
Reza Aslan is an acclaimed writer and scholar of religions whose books include No god but God: The Origins, Evolution, and Future of Islam and Zealot: The Life and Times of Jesus of Nazareth. He is also the author of How to Win a Cosmic War: God, Globalization, and the End of the War on Terror (published in paperback as Beyond Fundamentalism), as well as the editor of Tablet & Pen: Literary Landscapes from the Modern Middle East. He lives in Los Angeles with his wife and three sons.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 10.09.2013

Für einen jüdischen Messias hatte Rom nur das Todesurteil parat
Auf bewährten historischen Pfaden und mit dem Rückenwind peinlicher Anfeindungen gegen den Autor: Reza Aslans Buch über das Leben des Jesus von Nazareth

Ein alter Streit. Soll für die Gültigkeit eines Arguments nur von Bedeutung sein, ob es nach den Regeln der Kunst entwickelt und begründet ist, oder muss auch beachtet werden, wer spricht und mit welchen möglichen Absichten? Letzteres prägt die Diskussion über "Zealot", seit eine überforderte Moderatorin im Sender FoxNews den Autor fragte, ob er als Muslim denn ein Buch über Jesus schreiben dürfe. Das peinliche Interview ist auf Youtube zu besichtigen, und die Debatte über den Zustand des religionspolitischen Diskurses in den Vereinigten Staaten kann hier auf sich beruhen.

Doch die Aufregung ist nicht allein der bewegten Konfessionskarriere von Reza Aslan geschuldet, sie speist sich auch aus der verknappten Wiedergabe seiner Hauptthese: Jesus war zu Lebzeiten ein illiterater Wanderprediger und Wundertäter in der Tradition der jüdischen "Eiferer", denen es immer wieder gelang, große Anhängerschaften um sich zu versammeln und die Erwartungen an einen Messias als Befreier und Nachfolger König Davids auf sich zu ziehen. Als solcher forderte er die etablierte Ordnung heraus und wurde schließlich von der römischen Besatzungsmacht als Aufrührer hingerichtet, wie andere vor und nach ihm. Der Versuch, Jesus von Nazareth strikt von Jesus Christus zu trennen und Ersteren als eine zumindest der Wirkung nach revolutionäre Figur zu zeichnen, ist nun alles andere als neu, sondern bildet einen alten Strang in der Leben-Jesu-Forschung. Aslan, gelernter Religionswissenschaftler und Professor für Kreatives Schreiben, wertet einschlägige Studien aus und kann insofern keine besondere Originalität beanspruchen. Dafür schildert und erörtert er anschaulich, streckenweise fesselnd, ohne zum Romancier zu werden. Eine seiner Thesen legt nahe, das Buch als eine Tragödie zu lesen: Einmal mit dem Etikett des Messias behängt, konnte Jesus nur noch den einen Weg bis zum vorgezeichneten Ende gehen.

Viel Raum gibt Aslan der Lebenswelt und dem zeitgeschichtlichen Hintergrund. Dabei folgt er (mit einigen Ungenauigkeiten) einer in der englischsprachigen Althistorie mittlerweile vorherrschenden, aus postkolonialem Selbsthass erwachsenen Richtung, die römische Herrschaft als Kombination aus brutaler Gewalt und Paktieren mit kollaborations- und assimilierungswilligen lokalen Eliten zu sehen. Methodisch fragt er mit Blick auf Jesus, welche überlieferten Tatsachen, Episoden und Aussprüche - wie etwa die berühmte Tempelreinigung oder die weniger bekannte Aufforderung an die Jünger, ihre Mäntel zu verkaufen und dafür Schwerter zu erwerben - in diesen Kontext passen, welche anders als üblich zu interpretieren sind und welche für eine historische Rekonstruktion ganz verworfen werden sollten, weil sie aus dem Bemühen der frühen Christen erwachsen seien, sich vom nach dem Aufstand um 70 nach Christus politisch noch suspekter gewordenen Judentum zu distanzieren.

Eine Rückblende skizziert die jüdische Geschichte seit dem Exil, zumal die konfliktträchtigen politischen, kulturellen, sozioökonomischen und religiösen Grundkonstellationen, die immer wieder zu heftigen internen Gruppenbildungen und Konflikten führten, bedingt auch durch die sehr unterschiedlichen regionalen Verhältnisse. Die Diversität im Judentum, nach Orten, Herkunft, Bildung und sozialer Lage, bildet hier durchweg eine wichtige Voraussetzung des Geschehens. Komplementär dazu sucht man Schuldzuweisungen vergeblich. In Aslans Welt tun alle Akteure, auch die reichen hellenisierten Priester in Jerusalem oder die römischen Statthalter, das Ihre; die Katastrophen ergeben sich aus den Konstellationen. Jesus fügt sich ein in eine lange Reihe von potentiell gefährlichen Führern, die von messianischen Zuschreibungen ebenso getragen wurden wie von den innerjüdischen Konflikten und der Stellung der Region im Römischen Reich. Folgerichtig zieht der Autor die Linie bis zum Bar-Kochba-Aufstand aus, hundert Jahre nach der Kreuzigung Jesu.

Dieser Jesus tritt uns nicht als ein auf bewaffneten Aufstand zielender Revolutionär entgegen, doch die in den Evangelien zu findenden ambivalenten Aussagen zur Gewalt nimmt Aslan ernst. Die sozialen Gegensätze zwischen Stadt und Land, Reich und Arm herauszustreichen passt gut in die heutige Zeit, widerspricht aber unserem Kenntnisstand nicht. Wenn die Beschreibungen der jüdischen Fundamentalisten und ihrer Aktionen semantisch hier und da zu sehr am Typus aktueller Islamisten ausgerichtet sein sollten, kann man das als erhellende Aktualisierung verbuchen.

Den messianischen Projektionen suchte Jesus zwar auszuweichen. Aber sein "Du sagst es" auf Pilatus' (vielleicht historische) Frage nach dem König der Juden ist nicht zu relativieren oder umzudeuten, und es ließ für die Machthaber nur eine Konsequenz zu. Der methodische wie sachliche Kernsatz des ganzen Buches lautet: Wüsste man über Jesus nichts weiter, als dass er von den Römern gekreuzigt wurde, wüsste man genug, um zu sagen, wer er war, was er war und warum er so endete. Das werden viele Theologen als zu schlicht verwerfen.

Mit der Waffe des Eifers und der Vision eines von Fremdherrschaft freien Palästinas, eines "sauberen" Tempels und einer neuen Ordnung, überhöht in der Formel vom bald kommenden (König-)Reich Gottes, hatte Jesus anfangs große charismatische Erfolge, aber die von ihm ausgelöste Bewegung war zum Scheitern verurteilt, weil sie kein in der Wirklichkeit erreichbares Ziel hatte und die Mittel des Handelns unklar blieben. Dieser Jesus hat zugleich keine überzeitliche oder ethische Bedeutung; auch als Gründungsheros einer modernen Befreiungstheologie taugt er nicht, weil die Bedingungen seines Auftretens und Handelns sehr spezifisch und als solche gänzlich vergangen sind.

"Jesus the Christ", der vom Märtyrer Stephan, dann zumal von Paulus und von den Evangelisten umgedeutete, nahezu neu erfundene Messias kommender Tage, ist damit also niemandem weggenommen. Seine Geschichte ist auf komplexe, aber zugleich recht lose Weise mit der ersteren verbunden - und nicht Gegenstand des Buches. Anders gewendet: Der Jesus der Bergpredigt und der Auferstehung wird hier nicht als "Mythos" entlarvt; er ist keinen Deut weniger wahr und wirksam und bedeutsam und "historisch" - wer das Buch so lesen will, hat vermutlich auch zuvor schon nicht an das leere Grab geglaubt. Das Jesus-Bild Joseph Ratzingers und das von Aslan entwickelte schließen einander nicht aus, weil letztlich von zwei verschiedenen Gestalten die Rede ist.

UWE WALTER.

Reza Aslan: "Zealot". The Life and Times of Jesus of Nazareth.

Random House, New York 2013. 299 S., geb., 16,95 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Riveting . . . Aslan synthesizes Scripture and scholarship to create an original account. The New Yorker

A lucid, intelligent page-turner. Los Angeles Times

Aslan s insistence on human and historical actuality turns out to be far more interesting than dogmatic theology. . . . This tough-minded, deeply political book does full justice to the real Jesus, and honors him in the process. San Francisco Chronicle

Aslan brings a fine popular style, shorn of all jargon, to bear on the presentation of Jesus of Nazareth. . . . He isn t interested in attacking religion or even the church, much less in comparing Christianity unfavorably to another religion. He would have us admire Jesus as one of the many would-be messiahs who sprang up during Rome s occupation of Palestine, animated by zeal for strict adherence to the Torah and the Law, refusal to serve a human master, and devotion to God, and therefore dedicated to throwing off Rome and repudiating Roman religion. . . . You don t have to lose your religion to learn much that s vitally germane to its history from Aslan s absorbing, reader-friendly book. Booklist (starred review)

Be advised, dear reader, Sunday school this isn t. Yet Aslan may come as close as one can to respecting those who revere Jesus as the peace-loving, turn-the-other-cheek, true son of God depicted in modern Christianity, even as he knocks down that image. . . . Aslan is steeped in the history, languages and scriptural foundation of the biblical scholar and is a very clear writer with an authoritative, but not pedantic, voice. Those of us who wade into this genre often know how rare that is. . . . Fascinatingly and convincingly drawn. The Seattle Times

[Aslan s] literary talent is as essential to the effect of Zealot: The Life and Times of Jesus of Nazareth as are his scholarly and journalistic chops. . . . A vivid, persuasive portrait of the world and societies in which Jesus lived and the role he most likely played in both. . . . Fascinating. Salon

Accessibly and strongly presented . . . Readable and with scholarly endnotes, Aslan s book offers a historical perspective that is sure to generate spirited conversation. Library Journal

A well-researched, readable biography of Jesus of Nazareth. Jesus of Nazareth is not the same as Jesus Christ. The Gospels are not historical documents. . . . Why has Christianity taken hold and flourished? This book will give you the answers. Kirkus Reviews (starred review)

[Aslan] parts an important curtain that has long hidden from view the man Jesus. . . . Aslan develops a convincing and coherent story of how the Christian church, and in particular Paul, reshaped Christianity s essence, obscuring the very real man who was Jesus of Nazareth. Compulsively readable and written at a popular level, this superb work is highly recommended. Publishers Weekly (starred review)

A bold, powerfully argued revisioning of the most consequential life ever lived. Lawrence Wright, Pulitzer Prize winning author of Going Clear: Scientology, Hollywood, and the Prison of Belief

The story of Jesus of Nazareth is arguably the most influential narrative in human history. Here Reza Aslan writes vividly and insightfully about the life and meaning of the figure who has come to be seen by billions as the Christ of faith. This is a special and revealing work, one that believer and skeptic alike will find surprising, engaging, and original. Jon Meacham, Pulitzer Prize winning author of Thomas Jefferson: The Art of Power

In Zealot, Reza Aslan doesn't just synthesize research and reimagine a lost world, though he does those things very well. He does for religious history what Bertolt Brecht did for playwriting. Aslan rips Jesus out of all the contexts we thought he belonged in and holds him forth as someone entirely new. This is Jesus as a passionate Jew, a violent revolutionary, a fanatical ideologue, an odd and scary and extraordinarily interesting man. Judith Shulevitz, author of The Sabbath World
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