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Zu ihrem einundzwanzigsten Geburtstag erhält Lady Rachel Verinder den geheimnisumwitterten Monddiamanten zum Geschenk. Einst gelangte er durch ein Verbrechen aus einem indischen Tempel nach England. Schon am Morgen nach Rachels Geburtstag ist das Unmögliche geschehen: Der Stein ist spurlos verschwunden. Mit der spannenden Aufklärung dieses Rätsels begründete Wilkie Collins eine ganz neue Erzählgattung: den Kriminalroman.
Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK
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Produktbeschreibung
Zu ihrem einundzwanzigsten Geburtstag erhält Lady Rachel Verinder den geheimnisumwitterten Monddiamanten zum Geschenk. Einst gelangte er durch ein Verbrechen aus einem indischen Tempel nach England. Schon am Morgen nach Rachels Geburtstag ist das Unmögliche geschehen: Der Stein ist spurlos verschwunden.
Mit der spannenden Aufklärung dieses Rätsels begründete Wilkie Collins eine ganz neue Erzählgattung: den Kriminalroman.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK
  • Produktdetails
  • Fischer Taschenbücher Bd.90495
  • Verlag: Fischer Taschenbuch
  • Originaltitel: The Moonstone
  • Artikelnr. des Verlages: 1015336
  • Seitenzahl: 607
  • Erscheinungstermin: 21. November 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 124mm x 38mm
  • Gewicht: 452g
  • ISBN-13: 9783596904952
  • ISBN-10: 3596904951
  • Artikelnr.: 35684287
Autorenporträt
Collins, Wilkie
Wilkie Collins wurde als Begründer des englischen Kriminalromans berühmt. 1824 in London geboren, studierte er Rechtswissenschaften, arbeitete aber nie als Jurist. Als Journalist, Dramatiker und Romanautor schuf er ein umfangreiches Werk, das auch Sachbücher, Novellen und zahllose Zeitungsartikel umfaßt. Zu seinen bekanntesten Romanen zählen 'Die Frau in Weiß', 'Der rote Schal' und natürlich 'Der Monddiamant'. Wilkie Collins starb 1892 in London.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 05.08.1996

1868
Wilkie Collins "Der Monddiamant"

Hochsommer. Wir wollen nicht dauernd diesen Streß mit der hochklassigen Literatur, wir wollen was Luftig-Leichtes. Gibt's denn in unsres Vaters großem Hause nicht auch schöne Ferienwohnungen? Hier eine gute Adresse: Wilkie Collins. Collins, 1824 in London geboren als Sohn eines Landschaftsmalers, enger Freund von Dickens (sie machten zusammen Theaterstücke, spielten zusammen Theater, ja, am Ende waren sie auch verwandt, Collins' Bruder Charles kriegte Dickens' Tochter Kate), Collins also schrieb mindestens zwei von Anfang an und mit Recht berühmte Kriminalromane, "Die Frau in Weiß" von 1860 und unsern "Moonstone" von 1868. Kriminalfälle waren in dieser Zeit Mode, wenn die Autoren Publikum wollten, man denke (aber nicht jetzt im Sommer!) an Dostojewski, man denke eben an Dickens' späte Sachen; nur war Collins der Liebenswürdigste für uns heute, er benutzte den Kriminalfall nicht als Vorwand, sondern der Fall ist bei ihm schon die Sache, es sei denn, wir lesen diese Bücher auch als Liebesgeschichten: Dann ist die Liebe der schöne Grundton der Welt, und vorn auf den Gartenfenstervorhängen malt der Mond aus allem da draußen dazu seine gespenstischen Arabesken. Dieses Buch, wie die "Frau in Weiß", arrangiert Collins aus Aufzeichnungen und Erzählungen verschiedener Beteiligter, die jeder ihren ganz eignen Duktus in den Text bringen. Der Leser sitzt cool dabei und weiß, daß sich am Ende dann schon alles klären wird; verliert er den Faden in der Sommerglut, wird er auch nicht weiter bestraft - ihren Höhepunkt haben diese Romane ja ohnehin dann, wenn keiner mehr weiß, was los ist, außer den Liebenden. "Rachel kam einen Schritt näher und sah mich sonderbar an", heißt es auf Seite 319; oder, Seite 225 schon, als es um einen Brief geht: "Wenn er ihn haben will, muß er zurückkommen und ihn bei mir holen, sagte sie und ging weiter" - da ist Musik drin in solchen Sätzen, und es steckt was dahinter, aber wir wissen nicht was, doch wüßten wir's grausig gern, nicht? (Wilkie Collins: "Der Monddiamant". Ein Criminalroman. Aus dem Englischen übersetzt von Inge Lindt. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1996. 548 S., br., 19,90 DM.) R.V.

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