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Kein deutsch dichtender Zeitgenosse setzt so sehr auf Elemente der Metrik wie Christian Steinbacher. Das schreibt Urs Allemann über den Sprachakrobaten und das trifft auch auf seine neue Gedichtsammlung zu, in der unter anderem der Barockdichtung entlehnte Formen aktuell wiederbelebt werden. Ob Saatgut und Hosen oder Katzenhaarpinsel und Käseeckchen, immer wieder bestimmen wenige Bildelemente in ungewohnter Kreuzung die Gedichte der Sammlung. Trotz der Finessen und Kapriolen im Umschreiben und Verschränken bleibt als Ziel ein Eintreten für das Fraglose als das Prägende eines Lebens. Das…mehr

Produktbeschreibung
Kein deutsch dichtender Zeitgenosse setzt so sehr auf Elemente der Metrik wie Christian Steinbacher. Das schreibt Urs Allemann über den Sprachakrobaten und das trifft auch auf seine neue Gedichtsammlung zu, in der unter anderem der Barockdichtung entlehnte Formen aktuell wiederbelebt werden.
Ob Saatgut und Hosen oder Katzenhaarpinsel und Käseeckchen, immer wieder bestimmen wenige Bildelemente in ungewohnter Kreuzung die Gedichte der Sammlung. Trotz der Finessen und Kapriolen im Umschreiben und Verschränken bleibt als Ziel ein Eintreten für das Fraglose als das Prägende eines Lebens. Das Gedicht treibt dabei vom Lyrischen weg hin zu Dialog und Erzählung.
Für einen zentralen Zyklus zieht der Autor Übertragungen von Gedichten des Jesuiten Jacob Balde durch Max Wehrli heran. Wie die Vorlage zur Aneignung als Schaffung von Gegenwelten motiviert, zeigen die Titel: Aus An den Schlaf oder An den Römischen Reichsadler wird bei Christian Steinbachers Arbeiten An einen Haushalt oder An die Grillwurst des Universums.
  • Produktdetails
  • Verlag: Czernin
  • Seitenzahl: 175
  • Erscheinungstermin: August 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 195mm x 128mm x 20mm
  • Gewicht: 274g
  • ISBN-13: 9783707605037
  • ISBN-10: 3707605035
  • Artikelnr.: 40857622
Autorenporträt
Christian Steinbacher, geboren 1960 in Ried im Innkreis, lebt seit 1984 als Autor, Herausgeber und Kurator in Linz. Ab den späten 1980er-Jahren visuelle, sonore und konzeptionelle Poesie, Sprechauftritte und Textinstallationen. Schreibt heute Gedichte, poetische Prosa, Hörstücke und Essays, u. a. zusammen mit anderen Kunstschaffenden wie der Autorin Zsuzsanna Gahse ("Klotzkopf") und dem Komponisten Christoph Herndler. Diverse Preise, u.a.: Literaturpreis Wartholz 2010, Heimrad Bäcker-Preis 2013.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Nico Bleutge hat Spaß mit den von allem Benennungszwang befreiten Gedichten von Christian Steinbacher. Im Alltag aufgelesene Sprache, frei zwischen Metren, Rhythmen, Klang- und Bedeutungswelten hin und herspringend, galoppierend, wie Bleutge schreibt, das ist laut Rezensent die Sache des Sprachjongleurs Steinbacher, weniger der Sinn. Die Freude an den wie zerbrochen und neu zusammengesetzt wirkenden Texten wird für Bleutge noch gesteigert durch ihre Nähe zur bildenden Kunst, für Bleutge gut erkennbar durch die im Band zu den Texten in Spannung tretenden Kupferstichporträts des Künstlers Josef Bauer.

© Perlentaucher Medien GmbH
Nico Bleutge hat Spaß mit den von allem Benennungszwang befreiten Gedichten von Christian Steinbacher. Im Alltag aufgelesene Sprache, frei zwischen Metren, Rhythmen, Klang- und Bedeutungswelten hin und herspringend, galoppierend, wie Bleutge schreibt, das ist laut Rezensent die Sache des Sprachjongleurs Steinbacher, weniger der Sinn. Die Freude an den wie zerbrochen und neu zusammengesetzt wirkenden Texten wird für Bleutge noch gesteigert durch ihre Nähe zur bildenden Kunst, für Bleutge gut erkennbar durch die im Band zu den Texten in Spannung tretenden Kupferstichporträts des Künstlers Josef Bauer.

© Perlentaucher Medien GmbH