Sprechblasen - Jandl, Ernst
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Produktbeschreibung
Mit einem Nachwort des Autors: "Autobiographische Ansätze"
  • Produktdetails
  • Reclams Universal-Bibliothek 9940
  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • 1994.
  • Seitenzahl: 96
  • Erscheinungstermin: Januar 1986
  • Deutsch
  • Abmessung: 148mm x 95mm x 6mm
  • Gewicht: 50g
  • ISBN-13: 9783150099407
  • ISBN-10: 3150099404
  • Artikelnr.: 01587177
Autorenporträt
Ernst Jandl, geb. 1.8.1925 in Wien, Studium der Germanistik und Anglistik, Promotion 1950, langjährige Tätigkeit als Gymnasiallehrer, lebte in Wien. Seit 1954 Freundschaft und Zusammenarbeit mit Friederike Mayröcker. Er erhielt unzählige literarische Auszeichnungen, darunter den Peter-Huchel-Preis (1990), das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst (1990), den Kleist-Preis (1993), den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (1995) sowie den Georg-Büchner-Preis (1984). Ernst Jandl ist im Jahr 2000 gestorben.
Inhaltsangabe
nur nur
schwör
schwere steine
banner und grauen
markierung
perfektion
das große e
stungen
vier variationen
martyrium petri
kreuz
lateinisches gedicht
bethlehem
zur erinnerung
reihe
erfolg beim dritten
2 briefe
redensart
naturgedicht
spruch mit kurzem o
lauter
hörprobe
c
h
sehnsucht
da busch
der bettler
restaurant
im reich der toten
porträt
amt mit schwalben
kneiernzuck
darstellung einer beerdigung
feilchen vür efa
oberflächenübersetzung
steinbock
hünpisch
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story, dringend
der und die
zwei bräute
egmont: ein stück
kommen sie mit mühe
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gespräch
sie
alphabet
zwanzig klavierstücke
24
tägiger juni
beantwortung von sieben
flamingo
harte vögel
schmerz durch reibung
die zeit vergeht
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gesten: ein spiel
wanderung
modell einer einfachen strophe
sommer
henne
leben eines q
hirten
sonnenuhr
names
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Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

In einer kurzen Sammelrezension bespricht Franz Schuh drei Bände mit Gedichten von Ernst Jandl.
1) Ernst Jandl: "Laut und Luise" (Reclam Universalbibliothek)
Schuh glaubt, dass dieser Band (ebenso wie der Band "Sprechblasen") dem Dichter "besonders viel bedeutet hat". Auf den Inhalt geht er jedoch nicht näher ein. Er äußert lediglich die Ansicht, dass die Verteidigung der Gedichte gegen den Vorwurf, "sie wären keine" durch Helmut Heißenbüttel im Nachwort, heute nicht mehr nötig ist: Ohne `falamaleikum/falamaleitum/falnamaleutum/falnamalsooovielleutum` sei heute kein Kanon deutscher Lyrik mehr denkbar, stellt der Rezensent mit Genugtuung fest.
2) Ernst Jandl: "Sprechblasen" (Reclam Universalbibliothek)
Schuh weist darauf hin, dass es sich hier um "Sprechtexte" handelt, die aber nicht nur von Jandl selbst gelesen werden müssten, um sie zum Leben zu erwecken. Jeder kann das. Dies sei auch Jandls eigene Überzeugung gewesen. Vielmehr handelt es sich hier, wie Schuh anmerkt, um Texte, die "eine Möglichkeit der menschlichen Stimme überhaupt verkörpern".
3) Ernst Jandl: "lechts und rinks" (dtv)
Schuh betont, dass Jandl die "gewichtige Auswahl" für diesen Band selbst vorgenommen hat und sich der Titel auf sein berühmtes Gedicht "lichtung" bezieht. Hier bezeichnet es Jandl als einen "`illtum`, dass man lechts und rinks nicht `velwechsern` kann". Besser als jeder andere habe Jandl damit deutlich gemacht, das "rechts und links jederzeit zur Verwechslung anstehen". Schuh weist darauf hin, dass sich in diesem Band auch ein politischer Text befindet, der sich mit dem österreichischen Beitritt zur EU befasst.

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Ich glaube, dass zwei Taschenbücher mit seinen Gedichten Ernst Jandl besonders viel bedeuteten: "Laut und Luise" und "Sprechblasen", beide bei Reclam erschienen. Reclam-Hefte sind im Umlauf, und wenn es auch kaum einen Dichter geben mag, der sich über eine Vielzahl von Lesern nicht freut, so war Ernst Jandl außerordentlich glücklich darüber, wenn seine Gedichte im Alltag der Leute Anklang fanden. Franz Schuh, Die Zeit