Liebesgedichte - Novalis

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Einen bisher kaum bekannten Novalis gibt es in seinen Liebesgedichten zu entdecken. Durch die Liebe "erfuhr ich die Welt erst", bekennt er, "fand mich selber und ward, was man als Liebender wird". Diesen Weg zu sich selbst enthüllt seine Lyrik von den ersten Anfängen an. Nur haben diese Anfänge oft im Schatten der großen, von religiöser Leidenschaft getragenen späteren Gedichte gestanden. Begonnen hat Novalis als ein Rokokodichter voller Esprit, formenreich, verspielt und mit oft frivoler erotischer Metaphorik. Dagegen hebt sich die Liebeslyrik seiner letzten Lebensjahre ab, in der sich…mehr

Produktbeschreibung
Einen bisher kaum bekannten Novalis gibt es in seinen Liebesgedichten zu entdecken. Durch die Liebe "erfuhr ich die Welt erst", bekennt er, "fand mich selber und ward, was man als Liebender wird". Diesen Weg zu sich selbst enthüllt seine Lyrik von den ersten Anfängen an. Nur haben diese Anfänge oft im Schatten der großen, von religiöser Leidenschaft getragenen späteren Gedichte gestanden. Begonnen hat Novalis als ein Rokokodichter voller Esprit, formenreich, verspielt und mit oft frivoler erotischer Metaphorik. Dagegen hebt sich die Liebeslyrik seiner letzten Lebensjahre ab, in der sich Todeserfahrung mit philosophischer Erkenntnis und religiöser Offenbarung in poetischer Einzigartigkeit verbindet. Aber erst das Ganze macht den wahren Novalis aus, läßt im späten Werk die Leichtigkeit des Anfangs erkennen und in den Versen der Frühzeit bereits den Eros des reifen Dichters aufscheinen.
  • Produktdetails
  • Insel Taschenbücher Nr.2874
  • Verlag: Insel Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 34574
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 103
  • Erscheinungstermin: 16. Dezember 2002
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 108mm x 15mm
  • Gewicht: 108g
  • ISBN-13: 9783458345749
  • ISBN-10: 3458345744
  • Artikelnr.: 10863274
Autorenporträt
Prof. Dr. Gerhard Schulz, geb. 1928 in Löbau / Sa.Professor Emeritus.
Promovierte an der Universität Leipzig und ging 1959 nach Australien, wo er zuerst an der Universität Melbourne tätig war, dann von 1964 bis 1965 als Reader an der Universität Adelaide. Mitte 1965 wurde er auf den neugegründeten Lehrstuhl für Germanistik an der Universität von Western Australia in Perth berufen und 1969, nach der Emeritierung von Richard Samuel, auf den Lehrstuhl für Germanic Studies an der Universität Melbourne. Seit 1993 ist er Professor Emeritus dieser Universität.

Die blaue Blume aus Novalis Roman Heinrich von Ofterdingen ist zum Inbegriff romantischer Sehnsucht und Träumerei geworden. Novalis selbst verkörpert für viele das romantisch-sensible Junggenie schlechthin. Darüber hinaus aber war Novalis als Bergbauingenieur und Philosoph vor allem ein hoch professioneller Forscher, Theoretiker und Intellektueller, dem die Trennung von Geistes- und Naturwissenschaften noch völlig fremd war und der sich mit Gesteinskunde oder Kants Kritik der reinen Vernunft genauso gut auskannte wie mit den Nachtseiten des Lebens.