12,50
versandkostenfrei*
Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

  • Broschiertes Buch

Jetzt bewerten

Lyrik geht durch den Magen! Verse für den Gaumenkitzel Die Zeitschrift DAS GEDICHT widmet ihren 23. Jahrgang dem Essen und Trinken. 100 Poeten aus sieben Nationen feiern das Gesellige, Lustvolle oder Rauschhafte beim Schlemmen und Zechen. Sujata Bhatt, Róza Domascyna, Ulrike Draesner, Tanja Dückers, Franzobel, Helmut Krausser, José F. A. Oliver, Matthias Politycki und viele andere begeben sich auf eine Geschmacksexpedition zwischen Haute Cuisine und Junkfood. Und weil das beste Essen ohne Getränk nur halb so gut schmeckt, dringt aus dem Kellergewölbe ein Stoßgebet: "Segne den Champagner Brut,…mehr

Produktbeschreibung
Lyrik geht durch den Magen! Verse für den Gaumenkitzel Die Zeitschrift DAS GEDICHT widmet ihren 23. Jahrgang dem Essen und Trinken. 100 Poeten aus sieben Nationen feiern das Gesellige, Lustvolle oder Rauschhafte beim Schlemmen und Zechen. Sujata Bhatt, Róza Domascyna, Ulrike Draesner, Tanja Dückers, Franzobel, Helmut Krausser, José F. A. Oliver, Matthias Politycki und viele andere begeben sich auf eine Geschmacksexpedition zwischen Haute Cuisine und Junkfood. Und weil das beste Essen ohne Getränk nur halb so gut schmeckt, dringt aus dem Kellergewölbe ein Stoßgebet: "Segne den Champagner Brut, / meine Leber und Grand Cru." "Du vertiefst dich ins anbeißgeräusch / deines warmen croissants" - so kann der Tag beginnen. Denn das richtige Frühstück weckt die Lebensgeister und macht Appetit auf bunt belegte Lyrikpizzen oder köstlich-komische Versragouts. Die beiden Herausgeber Kerstin Hensel und Anton G. Leitner haben ein opulentes Menü aus 111 Gedichten zusammengestellt. Mehrere Poeten-Generationen kochen mit: vom bayerischen U20-Slammeister Dominik Erhard ( 1993) bis zum schwarzhumorigen Maître de Cuisine Günter Kunert ( 1929). Es wird genascht, gelockt, geleckt, verführt oder mit dem Blick durchs Schlüsselloch die schöne Köchin angeschmachtet, denn zwischen Küche und Bett ist es nur ein kurzer Weg. Im Essayteil zieht der renommierte Restaurantkritiker Peter Peter Parallelen zwischen Gerichten und Gedichten. Er gibt konkrete Tipps, wo man gut speisen kann - vom Imbissstand bis zur ambitionierten Kreativküche. Und nach einer köstlichen Mahlzeit helfen zur Verdauung immer noch "zwei Stamperl Enzensberger!"
  • Produktdetails
  • Das Gedicht. Zeitschrift /Jahrbuch für Lyrik, Essay und Kritik Nr.23
  • Verlag: Leitner, Weßling
  • Seitenzahl: 143
  • Erscheinungstermin: 20. Oktober 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 149mm x 15mm
  • Gewicht: 325g
  • ISBN-13: 9783929433807
  • ISBN-10: 392943380X
  • Artikelnr.: 43683142
Autorenporträt
Kerstin Hensel wurde 1961 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) geboren und lebt in Berlin. Nach einer Professur am Deutschen Literaturinstitut Leipzig ist sie seit 2001 Professorin für deutsche Verssprache an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch Berlin«. Im Mai 2015 wurde sie an der Berliner »Akademie der Künste« zur stellvertretenden Direktorin der Sektion Literatur gewählt. Hensel veröffentlichte zahlreiche Romane und Lyrikbände, u. a. »Alle Wetter. Gedichte« sowie »Das verspielte Papier. Über starke, schwache und vollkommen misslungene Gedichte« (Luchterhand). Sie wurde u. a. mit dem »Anna-Seghers-Preis«, mit dem »Leonce-und-Lena-Preis« und dem »Meraner Lyrikpreis« ausgezeichnet. Anton G. Leitner wurde 1961 in München geboren. Er ist examinierter Jurist und lebt als Schriftsteller, Herausgeber und Verleger in Weßling (Lkr. Starnberg). Seit 1993 ediert er als ständiger Herausgeber die Zeitschrift DAS GEDICHT, die sich zu einem internationalen Forum für Gegenwartslyrik entwickelt hat. Von ihm erschienen bislang zehn Gedichtbände, u. a. »So a Gschiss. Bairische Schnablgwaxe« (2015) und »Die Wahrheit über Uncle Spam und andere Enthüllungsgedichte « (2011). Außerdem veröffentlichte er 38 Anthologien, u. a. »Weihnachtsgedichte« (dtv, 3. Aufl. 2015) sowie »Weltpost ins Nichtall. Poeten erinnern an August Stramm« (Daedalus Verlag, 2015). Er wurde mehrfach ausgezeichnet, jüngst mit dem »Bayerischen Poetentaler« (2015).
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur WELT-Rezension

Dem Rezensenten Frédéric Schwilden schmeckt nicht, was Kerstin Hensel und Anton G. Leitner in diesem Band zusammengetragen haben. Nein, für ein neues Genre, das Foodgedicht, reicht es nicht, cruncht auf luncht zu reimen, meint der Rezensent zerknirscht. Was in der Anthologie an Texten zusammenkommt, ergibt für Schwilden etwas Ungenießbares. Furchtbar, meint er.

© Perlentaucher Medien GmbH