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Norbert Scheuers Kunst, aus den scheinbar kleinen Leuten und Dingen, Stimmungen und Landschaften der Provinz den poetischen Weltalltag herauszudestillieren, hat ihren Anfang mit Gedichten genommen.
Lakonisch und genau, Ausdruck einer feinen und unbestechlichen Wahrnehmung, die weder schönt noch verklärt, weder die Geschichte noch die Technik ausspart, schlagen die Beobachtungen und Eindrücke, die Gedanken und Epiphanien in diesen Gedichten in Liebe um. Die Materialität einer mitunter ländlichen und kleinstädtischen Welt verwandelt sich ins Geisterhafte, die Natur wirkt belebt, aber bleibt…mehr

Produktbeschreibung
Norbert Scheuers Kunst, aus den scheinbar kleinen Leuten und Dingen, Stimmungen und Landschaften der Provinz den poetischen Weltalltag herauszudestillieren, hat ihren Anfang mit Gedichten genommen.

Lakonisch und genau, Ausdruck einer feinen und unbestechlichen Wahrnehmung, die weder schönt noch verklärt, weder die Geschichte noch die Technik ausspart, schlagen die Beobachtungen und Eindrücke, die Gedanken und Epiphanien in diesen Gedichten in Liebe um. Die Materialität einer mitunter ländlichen und kleinstädtischen Welt verwandelt sich ins Geisterhafte, die Natur wirkt belebt, aber bleibt ganz bei sich. Die Dichte und Prägnanz dieser Lyrik, ihre Stille und Dinghaftigkeit, die Nähe zum Alltag, das Empfinden für Geschichte, die sich zur Naturgeschichte weitet, erinnern nicht zufällig an den großen amerikanischen Lyriker William Carlos Williams, dessen Gedichte eines der Vorbilder für Scheuers Arbeiten sind.

Der vorliegende Band versammelte alle Gedichte aus Norbert Scheuers längst vergriffenem Gedichtband "Ein Echo von allem" sowie neue Gedichte.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • Seitenzahl: 101
  • Erscheinungstermin: 15. Juli 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 203mm
  • Gewicht: 207g
  • ISBN-13: 9783406621727
  • ISBN-10: 3406621724
  • Artikelnr.: 33157006
Autorenporträt
Norbert Scheuer, 1951 geboren, studierte physikalische Technik und Philosophie. Er erhielt mehrere Literaturpreise und arbeitet als Sytemprogrammierer. 2010 wurde Norbert Scheuer mit dem "d.lit.-Literaturpreis" ausgezeichnet.
Inhaltsangabe
Brot
und Seele

I

Fortgehen

Alcatraz

Geschichte

Fotografie
I

Landvermesser

In
der Früh

Kaltblüter

Ruppberg

Frühjahrskälber

Jupps
Meinung

Dorfrand

Mosaik

Gemälde
(für Frim Sauvageot)

Geburtstag

Unschuld

Kiesgrube

Fronleichnam

Kirmes

Gastwirtschaft

Betrunkene

Ein
Echo von allem

II

Dorf

Mit
der Zeit

Peregrinos

Steinlaster

Abstammung

Karnickel

Wellblechdächer

Geschichtengeister

Unterbrechung

Worbeln

Heirat

Bis
du zurückkamst

Spiegelstraße

Vorfahren

Wintertag

Begräbnis

Fisch

Flussgesicht

Erbteil

III

Regionalzug

Fahrt
zur Arbeit

Sommergewitter

Entfernung

Schnee

Unruh

Lied

Fische
im Nebel

Alt
geworden

Beste
Freunde

Während

Zweifel

Versprechen

Etwas
bleibt

Pirouetten

Nichts

Nachmittag

Irgendwann

Dass
mir die Spinnen verzeihen

Wissen

Geburtstagsbrief

Ferne

Fotografie
II

Anhalterin

Wassong

Anderes
Dorf

Etwas
fehlt immer

Irgendwo

Ravelsberg

Um was es geht
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Rezensent Andreas Wirthensohn begrüßt diesen Gedichtband mit "neuen Heimatgedichten" von Norbert Scheuer. Neben Arnold Stadler und Andreas Maier zählt er den Autor zu den bedeutendsten Heimatdichtern der Gegenwart. Sie stehen seines Erachtens für eine Heimatdichtung, auf die die negativen Assoziationen, die sich bei diesem Begriff immer noch einstellen, nicht zutreffen. Bei Scheuer zeigt sich für ihn, dass Heimatliebe "harte Arbeit", dass Heimat ein "luftiges, vielschichtiges und stets nur temporäres Konstrukt" ist. Scheuers Gedichten zeichnen sich für ihn aus durch ihre Poesie aus Wahrnehmung und Erinnerung mit einer Anschauung von Natur, Dorf, Geschichte, die über sich hinausweist auf die großen Themen des menschlichen Daseins.

© Perlentaucher Medien GmbH