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Zwei Welten prallen aufeinander: Sammy aus Neukölln, der sich durchschlagen muss, trifft Dani aus Dahlem, der sehr behütet aufwächst. Doch eines haben beide Jungs gemeinsam: Die Leidenschaft für Käfigfußball. Und für Mädchen, die gut Fußball spielen. Jede freie Minute verbringen sie im Käfig. Als Ahmet, Jugendtrainer bei Herta BSC, die Fünfer-Truppe um Sammy beim Spielen beobachtet, entdeckt er sofort ihr Talent. Von da an geht es bergauf, doch der Weg nach oben ist alles andere als einfach. Vor allem die Armut in Sammys Familie treibt den guten Spieler immer wieder fast ins Abseits. Aber mit…mehr

Produktbeschreibung
Zwei Welten prallen aufeinander: Sammy aus Neukölln, der sich durchschlagen muss, trifft Dani aus Dahlem, der sehr behütet aufwächst. Doch eines haben beide Jungs gemeinsam: Die Leidenschaft für Käfigfußball. Und für Mädchen, die gut Fußball spielen. Jede freie Minute verbringen sie im Käfig. Als Ahmet, Jugendtrainer bei Herta BSC, die Fünfer-Truppe um Sammy beim Spielen beobachtet, entdeckt er sofort ihr Talent. Von da an geht es bergauf, doch der Weg nach oben ist alles andere als einfach. Vor allem die Armut in Sammys Familie treibt den guten Spieler immer wieder fast ins Abseits. Aber mit Danis Hilfe schaffen sie es zum großen Berliner Käfig-Cup ... Jetzt heißt es: Alles auf Sieg!
  • Produktdetails
  • Verlag: Baumhaus Medien
  • Seitenzahl: 251
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Erscheinungstermin: 13. Mai 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 154mm x 25mm
  • Gewicht: 450g
  • ISBN-13: 9783833903885
  • ISBN-10: 3833903880
  • Artikelnr.: 44057023
Autorenporträt
Michael Horeni, geboren 1965, hat in Frankfurt am Main Politologie studiert. Seit 1989 ist er in der Sportredaktion der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", seit 2008 Sportkorrespondent in Berlin. Nach seiner Biografie der Brüder Boateng legt er mit "Asphaltfieber" seinen ersten Roman für junge Leser vor.

Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur WELT-Rezension

Ein paar Tage im Mai diskutierte ganz Deutschland erregt über den Spruch eines AfD-Politikers, dass man zwar froh sei über einen Jérôme Boateng in der Nationalmannschaft, ihn aber nicht zum Nachbarn haben wolle. Dieses Buch ist dazu ein perfekter Kommentar, meint Rezensent Richard Kämmerlings. Es ist nämlich glatt an den realen Boateng angelehnt, über den der Autor Michael Horeni schon mal ein Reportagebuch geschrieben hat, das auch von dessen Halbbrüdern Kevin-Prince und George aus dem Wedding handelte. Das Interessante an dem Buch: Es ist gegen die Erwartungen besetzt. Jérôme Boateng ist in einem bürgerlichen Stadtteil aufgewachsen - Integration ist für ihn nicht mal ein Thema, auch wenn seine Hautfarbe ab und zu rassistische Kommentare auslösen mag. Und so ergeht es im Buch auch Boatengs alter ego Dani, einem Schwarzen aus bester Familie in Zehlendorf, dessen Gegenspieler, Sammy aus Neukölln, blond ist - aber "white Trash". Dani heuert bei dem Neuköllner Club an - und fällt weniger wegen seiner Hautfarbe auf, sondern weil er französisches Mineralwsser trinkt, so der begeisterte Rezensent. Das beste Gegenmittel zu rassistischen Sprüchen à la AfD, so Kämmerlings, ist ein Bruch mit den Klischees, der allein der Realität entspricht.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Ein gerade erschienener Fußballroman liefert den klügsten Kommentar zur Gauland-Debatte." Richard Kämmerlings, Die Welt, 01.06.2016

"Der Autor [...] schildert die Liebe zum Sport ebenso hautnah wie eindringlich." Kölnische Rundschau, 11.06.2016

"Michael Horeni legt mit Asphaltfieber sein erstes Jugendbuch vor - und glänzt mit einer tollen, großartig geschriebenen Story." Hamburger Morgenpost, 30.06.2016
Ein paar Tage im Mai diskutierte ganz Deutschland erregt über den Spruch eines AfD-Politikers, dass man zwar froh sei über einen Jérôme Boateng in der Nationalmannschaft, ihn aber nicht zum Nachbarn haben wolle. Dieses Buch ist dazu ein perfekter Kommentar, meint Rezensent Richard Kämmerlings. Es ist nämlich glatt an den realen Boateng angelehnt, über den der Autor Michael Horeni schon mal ein Reportagebuch geschrieben hat, das auch von dessen Halbbrüdern Kevin-Prince und George aus dem Wedding handelte. Das Interessante an dem Buch: Es ist gegen die Erwartungen besetzt. Jérôme Boateng ist in einem bürgerlichen Stadtteil aufgewachsen - Integration ist für ihn nicht mal ein Thema, auch wenn seine Hautfarbe ab und zu rassistische Kommentare auslösen mag. Und so ergeht es im Buch auch Boatengs alter ego Dani, einem Schwarzen aus bester Familie in Zehlendorf, dessen Gegenspieler, Sammy aus Neukölln, blond ist - aber "white Trash". Dani heuert bei dem Neuköllner Club an - und fällt weniger wegen seiner Hautfarbe auf, sondern weil er französisches Mineralwsser trinkt, so der begeisterte Rezensent. Das beste Gegenmittel zu rassistischen Sprüchen à la AfD, so Kämmerlings, ist ein Bruch mit den Klischees, der allein der Realität entspricht.

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