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Ein Bär, der von einem Einsiedler unterrichtet wird - und eine ungewöhnliche Freundschaft. Der einsame Einsiedler hat schon lange auf einen gelehrigen Schüler gewartet, den er in Geschichte und anderen Fächern unterrichten kann. Dass aber ausgerechnet der an seiner Höhle vorbeitrottende Bär sein Schüler würde, daran hat er nicht geglaubt. Jetzt ist Praxis gefragt, und die Theorie wird über Bord geworfen. Bald wird gemeinsam Boot gefahren, Essen gekocht und werden Fische gefangen. Der Bär ist in seinem Element, stellt sich allerdings nicht selten ein wenig trottelig an. Wie gut, dass der…mehr

Produktbeschreibung
Ein Bär, der von einem Einsiedler unterrichtet wird - und eine ungewöhnliche Freundschaft.
Der einsame Einsiedler hat schon lange auf einen gelehrigen Schüler gewartet, den er in Geschichte und anderen Fächern unterrichten kann. Dass aber ausgerechnet der an seiner Höhle vorbeitrottende Bär sein Schüler würde, daran hat er nicht geglaubt. Jetzt ist Praxis gefragt, und die Theorie wird über Bord geworfen. Bald wird gemeinsam Boot gefahren, Essen gekocht und werden Fische gefangen. Der Bär ist in seinem Element, stellt sich allerdings nicht selten ein wenig trottelig an. Wie gut, dass der Einsiedler viel Geduld und das Herz am rechten Fleck hat. So macht Schule Spaß. Und gemeinsam ist das Leben gleich doppelt schön!
  • Produktdetails
  • dtv Taschenbücher Bd.64011
  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 154
  • Altersempfehlung: ab 8 Jahren
  • Erscheinungstermin: März 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 147mm x 20mm
  • Gewicht: 308g
  • ISBN-13: 9783423640114
  • ISBN-10: 3423640111
  • Artikelnr.: 41771191
Autorenporträt
John Yeoman, geboren 1934 in London, studierte Englisch am Downing College in Cambridge und Pädagogik an der London University.
Rezensionen
"Alles, aber auch wirklich alles an dieser Geschichte ist totaler Quatsch - und genau deshalb ist sie so grandios."
Katrin Hörnlein, Dein SPIEGEL 01.05.2015
Besprechung von 26.06.2015
Zukunft mit
Aussicht
Lernen kann glücklich machen – nicht
nur Bären, auch Kinder
VON BIRGIT WEIDINGER
Pu der Bär, Winnie Pu, weltweit bekannt als unverwechselbares Bärenoriginal und als Freund seines Gefährten Christopher Robin, will nicht durch besonderen Ehrgeiz glänzen oder seine Kameraden im Hundert-Morgen-Wald durch außergewöhnliche Taten übertrumpfen. Kleine Tücken und Fallstricke des Alltags bringen ihn nicht aus seiner Pu-Ruhe. Und so reagiert er auch gefasst, als er bei der Suche nach dem letzten Rest seines geliebten Honigs bis zum Hals im Honigtopf stecken bleibt: Der Topf geht in Scherben, Pus Kopf bleibt ganz, und er bleibt weiterhin Christopher Robins „dummer alter Bär“.
  Ein ganz anderes Bärenleben beschreiben John Yeoman und Quentin Blake. Die große Bärenschule heißt ihre Geschichte von dem Bären, der groß ist, stark und raumgreifend, glücklich aber ist er nicht. Er ist einsam, denn seine Umgebung ärgert sich über ihn oder belächelt ihn. Dabei will er sich doch nützlich machen, wenn er zum Beispiel die Kaninchenlöcher im Feld sorgfältig mit Steinen zudeckt, er will damit Ordnung schaffen; die Kaninchen aber, die ihre Löcher brauchen, sind mit dieser Ordnung ganz und gar nicht einverstanden. Und der Bär muss erkennen, dass gute Absichten nicht immer zu gewünschten Ergebnissen führen. Was also ist da zu tun? Eine ungewöhnliche Begegnung verändert sein Leben. Er trifft auf einen Waldbewohner, ein gescheites Männlein, das schon lange nach einem Schüler sucht, an den es seine Erfahrungen weitergeben kann. Die beiden freunden sich an, und während der Unterrichtsstunden finden der wissbegierige Schüler und sein Lehrer zu einer Zweisamkeit, in der die Einsamkeit nichts mehr zu suchen hat. „Learning by doing“ heißt die Devise, der Unterricht umfasst Fächer wie Kochen, Heimwerken, Leibesübungen und Kartenspielen. Mit Feuereifer ist der Bär dabei, findet die Entwicklung richtig „bärig“. Vor allem, als sich herausstellt, dass er in seinem bisherigen Bärenleben durchaus nicht alles falsch gemacht hat, dass er sogar das eine oder andere mehr beherrscht als sein Lehrer – und der akzeptiert das! Nimmt den Schüler ernst. Will kein Besser- oder Alleswisser sein, der sich selbst für den Größten hält und dem Bären damit den Mut nimmt.
  So entwickelt sich eine Zukunft mit Aussicht, an die wir Leser gern glauben, getragen wie sie ist von den leichtfüßigen Texten des Autors und den federleichten Illustrationen des Zeichners. Alle, die nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen wollen, Junge, Alte, Eltern, Großeltern, Pädagogen, Politiker, sollten diese Bärenschule und ihre Botschaft kennen lernen. 1984 ist sie in England erschienen, 1988 kam die deutsche Ausgabe heraus, jetzt liegt die Neuausgabe vor, aktuell und zeitlos wie die Vorgänger. (zum Vorlesen ab 6 Jahre)
John Yeoman: Die große Bärenschule. Mit Illustrationen von Quentin Blake. Aus dem Englischen von Hanni Ehlers und Regine Kämper. dtv 2015, 10,95 Euro.
Illustration aus John Yeoman und
Quentin Blake: Die grosse Bärenschule
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Besprechung von 20.06.2015
BUCH DER WOCHE

Der Bär findet sich tolpatschig und dumm. Der Mann, der als Einsiedler allein in einer Höhle lebt, sucht seit Jahren jemanden, dem er sein Wissen weitergeben kann. Der Einsiedler und der Bär sind das ideale Schüler-Lehrer-Paar. Aber nicht Mathematik, Fremdsprachen oder Geschichte stehen auf dem Stundenplan, sondern Bootfahren, Fische fangen, Kochen, Leibesübungen oder auch mal Kartenspielen. Der Einsiedler ist ein sehr freundlicher, geduldiger Mann und hat ein großes Herz. Deshalb gibt er dem Bären das Gefühl, ein guter Schüler zu sein. Egal, wie dumm er sich auch anstellt. Aber in einigen Dingen ist der Bär überlegen. Beim Fischen zum Beispiel, da kann man, statt eine Angel zu benutzen - als Bär - genauso gut mit den Tatzen zuschlagen.

steff.

John Yeoman/Quentin Blake: "Die große Bärenschule".

Dtv Verlag. Reihe Hanser. 160 Seiten, 10,95 Euro. Ab 8 Jahre

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
»Alles, aber auch wirklich alles an dieser Geschichte ist totaler Quatsch – und genau deshalb ist sie so grandios.«
Katrin Hörnlein, Dein SPIEGEL 01.05.2015