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Der römische Staatsmann und Denker Seneca ist eine der schillerndsten Gestalten der Philosophiegeschichte. Er wirkte im 1. Jahrhundert n. Chr. und erlangte bereits zu Lebzeiten große Berühmtheit. In seinen erhaltenen Schriften, Glanzstücken der stoischen Ethik, manifestiert sich sein Wunsch nach Glück und Zufriedenheit für die Menschen seiner Zeit. Diese sorgfältig eingeleitete und kommentierte Ausgabe enthält u. a. Über die Milde, Vom glücklichen Leben, Von der Seelenruhe sowie eine umfangreiche Auswahl aus den Moralischen Briefen an Lucilius.…mehr

Produktbeschreibung
Der römische Staatsmann und Denker Seneca ist eine der schillerndsten Gestalten der Philosophiegeschichte. Er wirkte im 1. Jahrhundert n. Chr. und erlangte bereits zu Lebzeiten große Berühmtheit. In seinen erhaltenen Schriften, Glanzstücken der stoischen Ethik, manifestiert sich sein Wunsch nach Glück und Zufriedenheit für die Menschen seiner Zeit. Diese sorgfältig eingeleitete und kommentierte Ausgabe enthält u. a. Über die Milde, Vom glücklichen Leben, Von der Seelenruhe sowie eine umfangreiche Auswahl aus den Moralischen Briefen an Lucilius.
  • Produktdetails
  • Verlag: Anaconda
  • Seitenzahl: 400
  • Erscheinungstermin: September 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 194mm x 134mm x 43mm
  • Gewicht: 457g
  • ISBN-13: 9783866476868
  • ISBN-10: 3866476868
  • Artikelnr.: 33376801
Autorenporträt
Lucius Annaeus Seneca wird im Jahre 4 v.Chr. in Corduba als Sohn einer gebildeten römischen Adelsfamilie geboren. sein Vater ist der Verfasser eines berühmten Buches über Rhetorik.Seneca beschreitet als brillianter und erfolgreicher Redner die übliche Ämterlaufbahn und beginnt, philosophische Abhandlungen zu verfassen. Doch die Zeiten sind unsicher: Nach dem Tod Augustus' wandert die Kaiserkrone von Haupt zu Haupt, Intrigen und Morde sind an der Tagesordnung. Seneca wird von Kaiser Claudius nach Korsika verbannt. In dieser harten Zeit kann der Philosoph seine stoischen Grundsätze - Gelassenheit und Unerschütterlichkeit - an sich selbst erproben. Nach acht Jahren darf er endlich nach Rom zurückkehren. Er wird Erzieher des jungen Nero. Nach Claudius Tod regiert Seneca stellvertretend für Nero das römische Weltreich. Doch der Schützling erweist sich als unberechenbar: an Grössenwahn leidend und an Verfolgungswahn erkrankt, wird er zum Schreckenskaiser und bricht mit Seneca. Unter einem absurden Vorwand gibt Nero seinem mißliebig gewordenen Erzieher den Befehl zum Selbstmord. Seneca öffnet sich, seiner philosophischen Unerschütterlichkeit getreu, die Adern.