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  • Format: ePub


Für Napoleon war sie die „gefährlichste Frau Europas“. Denn Maria Carolina von Neapel-Sizilien, eine Tochter Maria Theresias, war ebenso machtbewusst und willensstark wie ihre Mutter. Als Sechzehnjährige wurde sie 1768 mit dem kaum älteren König Ferdinand IV. von Neapel-Sizilien verheiratet, um den habsburgischen Einfluss in Italien zu sichern. Sie kam in ein Land, das bei den Zeitgenossen für seine Kunst- und Naturschönheiten berühmt war. Doch war es auch berüchtigt wegen der großen Armut des Volkes und der wilden Feste des Adels. Die Hauptstadt Neapel, die an Größe und Lebendigkeit den…mehr

Produktbeschreibung
Für Napoleon war sie die „gefährlichste Frau Europas“. Denn Maria Carolina von Neapel-Sizilien, eine Tochter Maria Theresias, war ebenso machtbewusst und willensstark wie ihre Mutter. Als Sechzehnjährige wurde sie 1768 mit dem kaum älteren König Ferdinand IV. von Neapel-Sizilien verheiratet, um den habsburgischen Einfluss in Italien zu sichern. Sie kam in ein Land, das bei den Zeitgenossen für seine Kunst- und Naturschönheiten berühmt war. Doch war es auch berüchtigt wegen der großen Armut des Volkes und der wilden Feste des Adels. Die Hauptstadt Neapel, die an Größe und Lebendigkeit den Metropolen London, Sankt Petersburg und Paris gleichkam, galt als „von Teufeln bewohntes Paradies“. Lebendig und anschaulich erzählt Friederike Hausmann das Leben dieser außergewöhnlichen Frau, die erst den Aufklärern nahestand und sie dann erbarmungslos verfolgte, die mit Lord Nelson und Lady Hamilton befreundet war und die schließlich ihr Königreich an Napoleon verlor.
  • Produktdetails
  • Verlag: C.H.Beck
  • Seitenzahl: 317
  • Erscheinungstermin: 21.08.2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783406666964
  • Artikelnr.: 41390232
Autorenporträt
Friederike Hausmann beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte Italiens, das sie in zahlreichen Büchern porträtiert hat. Nach langjährigem Aufenthalt in Italien lebt sie heute als Autorin und Übersetzerin in München. Als Italien-Expertin schreibt sie für den Rundfunk sowie überregionale Tages- und Wochenzeitungen.
Inhaltsangabe
Vorwort

Ankunft in der Fremde Zwei Mal dritte Wahl

Die schönste Krone Italiens

Unter den wilden Kindern des Schlaraffenbaums Der König der Lazzari

Am kurzen und am langen Zügel

Königin der freien Geister Feste und Verschwendungssucht

Die Philosophen Ihrer Majestät

Wonnen und Schrecken der Macht Mutterschaft als politische Pflicht

Neapolitanische Kabalen

Der schöne Traum der Aufklärung

Weltpolitik und Familiendramen

Der Lord und die Tänzerin

Gegen eine Welt von Feinden Verleumdung als politische Waffe

Aus Freunden werden Feinde

Zwischen den größten Männern des Jahrhunderts

Eine Revolution mit vertauschten Rollen

Die Rache des Trio Infernale

Königin ohne Land Der ruchlose Korse gegen die Schurkin

Revolution auf die englische Art

Heimkehr in die Fremde Die doppelte Carolina

Des Teufels Großmutter

Nachwort

Dank

Anmerkungen

Verzeichnis der zitierten Quellen und Literatur

Bildnachweis

Personenregister

Karten
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Kristina Maidt-Zinke ist gar nicht so unglücklich darüber, dass die Habsburgerin Maria Carolina auch nach der Lektüre dieser Biografie von Friederike Hausmann als Person ein Rätsel bleibt. Was die Historikerin in Detailarbeit über die Tochter der Kaiserin Maria Theresia zutage fördert, lässt die Rezensentin immerhin erkennen, dass es sich um eine beeindruckende Person gehandelt haben muss. Emotional berühren aber kann das Buch, kann das Schicksal der Königin von Neapel sie nicht. Das liegt laut Maidt-Zinke auch daran, dass die Unzahl der Intrigen und Allianzen der Königin im Buch nur in "Zeitraffertechnik" und ohne psychologisches Interesse oder historische Milieudarstellung geschildert wird. Das Bedürfnis der Rezensentin die Königin und ihr Leben betreffend aber scheint trotz allem gestillt.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 19.01.2015
Schläft wie tot . . .
Die „gefährlichste Frau Europas“? Eine Biografie der Maria Carolina von Neapel-Sizilien, der Schwester von Marie Antoinette
Nicht eben charmant, was der 17-jährige König Ferdinand I. von Neapel-Sizilien nach seiner Hochzeitsnacht im Mai 1768 über seine eineinhalb Jahre jüngere Gemahlin äußert: „Schläft wie tot und schwitzt wie ein Schwein.“ Sie wiederum, Maria Carolina aus dem Hause Habsburg, Tochter der Kaiserin Maria Theresia und ältere Schwester der später so traurig und kopflos umgekommenen Marie Antoinette, will „lieber sterben als noch einmal das erleben, was ich da erlebte“.
  Nein, ein Spaß war es nicht, in jugendlichem Alter aus dynastischen und machtpolitischen Gründen verheiratet zu werden, und es ist aus heutiger Sicht schwer nachzuvollziehen, was ein Paar wie dieses dazu trieb, nach vier kinderlosen Ehejahren dann noch siebzehn Kinder zu zeugen.
  Doch was wissen wir schon von der Innenwelt jener Gestalten aus der Vergangenheit, deren Vita wir uns durch Schilderungen aus heutiger Feder zu vergegenwärtigen suchen? Was lässt sich über das Lebensgefühl früherer Epochen, die wir aufgrund überlieferter Bild- und Schriftzeugnisse beurteilen und an unseren Begriffen von Glück, Entbehrung und Fortschritt messen, in Erfahrung bringen? Wie nahe kann man einer Persönlichkeit aus dem 18. Jahrhundert durch akribische Quellenauswertung kommen?
  Friederike Hausmanns Biografie der Königin Maria Carolina von Neapel-Sizilien, die Napoleon einmal als „gefährlichste Frau Europas“ bezeichnete, gibt diesen Fragen neue Nahrung. Denn die „Herrscherin im Paradies der Teufel“, wie die Porträtierte im Buchtitel genannt wird, bleibt bei allem Bemühen um Anschaulichkeit eine ferne, wenngleich höchst beeindruckende historische Figur. Ihr Lebensbild, aus Anlass ihres 200. Todesjahres von der Autorin in bewunderungswürdiger Detailarbeit zusammengesetzt, erschließt man sich durch adäquaten Lesefleiß, ohne davon emotional berührt oder atemlos gefesselt zu werden. Hausmann, als Historikerin und als Übersetzerin aus dem Italienischen gleichermaßen versiert, hat ein genuines Sachbuch geschrieben – nicht einen jener romanhaften Zwitter aus Dokumentation und Fiktion, die sich oft verführerischer lesen, es dafür aber mit Zuverlässigkeit und Diskretion nicht so genau nehmen.
  Immerhin werden anfangs die Zustände in der Stadt Neapel, die Bizarrerien des Hoflebens im Palazzo Reale, dem „Versailles des Südens“, mit seiner bacchantischen bis unappetitlichen Festkultur, und die Eigenarten des ungehobelten, rüpelhaften Bourbonensprösslings Ferdinando so plastisch beschrieben, dass man eine Vorstellung davon gewinnt, was es für die glänzend erzogene, hochgebildete junge Habsburgerin bedeutet haben muss, sich mit diesem Ambiente und diesem Gatten zu arrangieren. Für ihren Starrsinn von Kindheit an bekannt, gab sie sich damit nicht zufrieden, sondern nahm das Heft in die Hand, änderte, was ihr missfiel, gewann zunehmend Einfluss auf ihren entscheidungsschwachen Ehemann und bestimmte alsbald nicht nur die Mode, sondern auch die Politik am neapolitanischen Hof.
  Im Bestreben, die Eigenständigkeit des Königreichs zu fördern und dessen Abhängigkeit von Spanien zu verringern, profilierte sie sich als reformwillige Herrscherin von aufklärerischer Gesinnung, die Standesprivilegien einschränkte und Steuerlasten gerechter verteilen wollte, die mit den Freimaurern und sogar den Jakobinern sympathisierte. Als jedoch der Aufruhr der Französischen Revolution auf Neapel übergriff und eine Revolte im eigenen Land zu befürchten stand, wurde die Reformerin zur unerbittlichen Reaktionärin. Die Ermordung ihrer Schwester Marie Antoinette im Jahr 1793 schließlich schürte ihren Hass auf die neue Zeit und das neue Regime in Frankreich derart, dass sie nur noch auf politische Rache sann, umso mehr gegen den Erzfeind Napoleon, der sie 1799 aus ihrem Reich vertrieb.
  Die verwirrende Vielfalt der Strategien, Intrigen und Allianzen, in die sie sich in ihren späten Lebensjahren verwickelte, konnte die Biografin nur in einer Art Zeitraffertechnik bewältigen, die nicht mehr versucht, innerpsychische Vorgänge zu erfassen oder historische Milieuschilderungen zu liefern. Auch die Wandlung des Königs Ferdinand I. vom Taugenichts, der sich mit Bettlern und Dieben herumtrieb und öffentlich seine Notdurft verrichtete, zum Initiator eines bedeutenden sozialreformerischen Projekts, der Seidenmanufaktur von San Leucio, wird nicht näher beleuchtet; dafür gibt es einen ausführlichen Exkurs über die Karriere von Maria Carolinas Freundin Lady Hamilton.
  Wir erfahren, dass die Monarchin an Opiumsucht und einer Art Borderline-Syndrom litt, dass ihre Gesundheit von den vielen Schwangerschaften ruiniert war und ihr Gemüt verdunkelt von lauter Todesfällen, zumal unter ihren Kindern – und doch bleibt sie uns als Person ein Rätsel. Was nicht das Schlechteste ist in einer Zeit, die geradezu zwanghaft alles und jeden entzaubern will.
KRISTINA MAIDT-ZINKe
Als Person bleibt die Monarchin
für den Leser ein Rätsel
Friederike Hausmann: Herrscherin im Paradies der Teufel. Maria Carolina Königin von Neapel. Eine Biographie. Verlag C.H. Beck, München 2014. 319 Seiten, 16,95 Euro. E-Book 13,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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