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Gierige Börsenspekulanten, undurchsichtige Finanzhaie, ihre großen und kleinen Opfer: Mit "Das Geld" hat Emile Zola bereits 1891 einen hochmodernen Finanzthriller geschrieben, der aktueller ist denn je und einem breiten Publikum komplexe Zusammenhänge verdeutlicht, die gerade in der heutigen Welt für die meisten nicht mehr zu durchschauen sind.…mehr

Produktbeschreibung
Gierige Börsenspekulanten, undurchsichtige Finanzhaie, ihre großen und kleinen Opfer: Mit "Das Geld" hat Emile Zola bereits 1891 einen hochmodernen Finanzthriller geschrieben, der aktueller ist denn je und einem breiten Publikum komplexe Zusammenhänge verdeutlicht, die gerade in der heutigen Welt für die meisten nicht mehr zu durchschauen sind.
  • Produktdetails
  • Insel Taschenbücher Nr.4527
  • Verlag: Insel Verlag
  • 3. Aufl.
  • Seitenzahl: 584
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 584 S. 190 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 120mm x 45mm
  • Gewicht: 522g
  • ISBN-13: 9783458362272
  • ISBN-10: 3458362274
  • Best.Nr.: 34536362
Autorenporträt
Emile Zola (1840-1902) war Dockarbeiter, Verlagsangestellter und Journalist. 1898 protestierte er gegen die Verurteilung von A. Dreyfus, mußte ins Exil nach England und kehrte nach einem Jahr amnestiert und gefeiert zurück. Sein Hauptwerk ist der 20bändige Romanzyklus 'Les Rougon-Macquart'.
Rezensionen
Besprechung von 09.12.2012
UNSERE LIEBLINGE

Dyrk Scherff: Ein Börsenthriller

Jeder Anleger will wissen, wie es an den Börsen weitergeht. Er dürfte sich gut in die Romanfigur des Thrillers "Angst" hineinversetzen können. Sie entwickelt eine Software, die ganz genau Kursbewegungen vorausberechnen kann und macht damit Milliarden. Bis ein Einbrecher alles durcheinanderbringt. Robert Harris macht daraus eine spannende Geschichte um Geld, Gewalt und Angst.

Robert Harris: Angst, Heyne, 2011, 19,99 Euro (Taschenbuch: 9,99 Euro)

Rainer Hank: Zola lesen!

"Das Geld" ("L'Argent"), 1891 erschienen, ist die Mutter aller Finanzromane. Die Geschichte vom Aufstieg und Fall des Börsenspekulanten Aristide Saccard, erzählt, warum Geld süchtig macht und was die Gier alles anrichtet. Wer Zola liest, kann sich die meisten Romane der Finanzkrise 2008ff sparen.

Emile Zola: Das Geld, Insel Verlag, 2012, 11 Euro (Taschenbuch)

Christian Siedenbiedel: Intrigen der Geldpolitik

Die Weltwirtschaftskrise von 1929 ist wieder ein Thema, seit man abermals Banken fallen sah. Der Ökonom Liaquat Ahamed schildert jene Zeit anhand der Chefs der vier wichtigsten Zentralbanken der Welt - als spannende Geschichte um Geldpolitik, Intrigen und Macht.

Liaquat Ahamed: Die Herren des Geldes. Finanzbuchverlag, 2010, 29,90 Euro

Patrick Bernau: Immer mit der Ruhe

Muss man sich bis ins Detail mit Wirtschaft auskennen, wenn man sein Geld sinnvoll sparen will? Nein, sagt Finanzprofessor Martin Weber. Und beschreibt in seinem Buch ein Konzept, das in Zeiten hoher und niedriger Zinsen funktioniert: Geldanlagen sinnvoll verteilen und liegen lassen. Weil es die Experten oft auch nicht besser wissen.

Martin Weber: Genial einfach investieren. Campus, 2007, 29,90 Euro

Hendrik Ankenbrand: Wir brauchen die Banken

Der Finanzkapitalismus kann uns helfen, diese Welt gerechter zu machen: Solche Thesen erregen Aufmerksamkeit. Und im Fall des Yale-Ökonomen Robert Shiller lesen sich die Antworten auf die Frage, wie das Finanzystem in den Griff zu kriegen ist, zudem noch spannend.

Robert J. Shiller: Märkte für Menschen. Campus, 2012, 34,99 Euro

Dennis Kremer: Heldenepos für Börsianer

Was haben die Börsen und antike Dramen gemein? Und wieso orientieren sich viele Finanzmanager oft unbewusst an der griechischen Sagengestalt Odysseus? Mit viel Witz und ohne Scheu zieht Vermögensverwalter Georg von Wallwitz in seinem Buch spannende Parallelen zwischen Finanz- und Geistesgeschichte. Ein wahres Lesevergnügen.

Georg von Wallwitz: Odysseus und die Wiesel. Berenberg, 2011, 20 Euro

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Besprechung von 03.02.2014
DAS HÖRBUCH
Um jeden Preis
Ein Hörspiel nach
Émile Zolas Roman „Das Geld“
Wieder einmal war Aristide Saccard gezwungen, seine Geschäfte zu liquidieren. Nach dem völligen Bankrott grüßten ihn nur noch obskure Figuren, und er fragte sich, ob er zu leidenschaftlich war für die „große Schlacht des Geldes“. Kaltblütiger müsste er werden. Aber wie sollte das gehen, wenn er an die Börse zurückkehren, Millionen verdienen, Revanche an seinen Gegnern nehmen, ein Spiel mit dem größten Einsatz wagen wollte?
  Saccards Nachbar, der Ingenieur Hamelin, hegt große Ideen, den Orient zu erschließen, um ihn zu beherrschen. Zur Finanzierung der kühnen Projekte wird die Banque Universelle gegründet. Von deren Aufstieg und Fall in den Jahren 1864 bis 1869 erzählt Émile Zolas Roman „Das Geld“, ein von Proudhon inspiriertes, kapitalismuskritisches Werk, eine Abrechnung auch mit dem Zweiten Kaiserreich.
  Saccard operiert stets am Rande der Legalität, fälscht Bilanzen, kauft Zeitungen, um die öffentliche Meinung zu manipulieren, betrügt und trügt sich selbst. Die Aussicht auf Reichtum, auf Gewinne, das Geld an sich inspiriert Fantasien, weckt Leidenschaften, das Gute und das Abscheuliche in den Menschen zugleich. Die klug komponierten Eröffnungsszenen des Hörspiels von Christiane Ohaus lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass es im Milieu der Spekulanten, inmitten von Gerüchten und Gier kein glückliches Ende geben kann. Sie hat für ihr Spekulationsspiel nach Zola einige der besten Sprecher verpflichtet: Burghart Klaußner als Erzähler, Chris Pichler als Caroline, deren frischer Stimme man rasch vertraut, so wie man über Andreas Grothgars Saccard den Kopf schüttelt und ihn dennoch versteht. Der Hörer sympathisiert mit seinem Kampf um Anerkennung, Rückgewinnung der Ehre, auch wenn Saccard im Duell mit dem Bankier Gundermann, dem wahren König der Börse, keine Chance hat zu gewinnen. Das Hörspiel erzählt Abenteuergeschichten aus einer Zeit, die uns fern scheint, und führt deren Nähe ohne Aufdringlichkeit vor. Der Zusammenbruch der Bank ist unaufhaltsam, furchtbar sind seine Folgen – doch es bleibt die Faszination angesichts der Spielernaturen, die alles auf eine Karte setzen.
JENS BISKY
Émile Zola: Das Geld. Aus dem Französischen von Wolfgang Günther. Ein Hörspiel von Christiane Ohaus. Mit Burghart Klaußner, Andreas Grothgar, Chris Pichler, Boris Aljinovic. u.v.a. Musik: Michael Riessler. Osterwold Audio, Hamburg 2014. 2CDs, ca. 160 Min., 14,99 Euro.
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