Dichterhäuser (eBook, PDF) - Plachta, Bodo
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Dichter leben im Trubel der Metropolen, in beschaulichen Kleinstädten oder idyllischen Dörfern. Immer jedoch sind ihre Häuser höchst individuelle Schöpfungen. Sie bilden nicht nur den Mittelpunkt erfolgreicher Karrieren, sondern erzählen auch von verzwickten Lebenslagen, politisch bewegten Zeiten und den Mühen des Schreibens. Bodo Plachta und Achim Bednorz haben Dichterhäuser in ganz Deutschland besucht und den ein oder anderen Blick über die Grenze gewagt. Sie waren bei Lessing in Wolfenbüttel, bei Fontane in Neuruppin und bei Anna Seghers in Berlin. Thomas Bernhards Bauernhof in Ohlsdorf ist…mehr

  • Geräte: PC
  • ohne Kopierschutz
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  • Größe: 42.15MB
Produktbeschreibung
Dichter leben im Trubel der Metropolen, in beschaulichen Kleinstädten oder idyllischen Dörfern. Immer jedoch sind ihre Häuser höchst individuelle Schöpfungen. Sie bilden nicht nur den Mittelpunkt erfolgreicher Karrieren, sondern erzählen auch von verzwickten Lebenslagen, politisch bewegten Zeiten und den Mühen des Schreibens. Bodo Plachta und Achim Bednorz haben Dichterhäuser in ganz Deutschland besucht und den ein oder anderen Blick über die Grenze gewagt. Sie waren bei Lessing in Wolfenbüttel, bei Fontane in Neuruppin und bei Anna Seghers in Berlin. Thomas Bernhards Bauernhof in Ohlsdorf ist ebenso zu besichtigen wie Dürrenmatts »Schriftstellerwerkstatt« in Neuchâtel. Brillante Farbaufnahmen von Bücherbergen, Schreibmaschinen und Salons gewähren einen faszinierenden Einblick in die Privaträume berühmter Literaten und lassen uns die »Kunst, schön zu wohnen« (Hermann Hesse) entdecken.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: wbg Theiss
  • Seitenzahl: 272
  • Erscheinungstermin: 15. August 2017
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783806236101
  • Artikelnr.: 48944197
Autorenporträt
Bodo Plachta ist Germanist und veröffentlichte zahllose Aufsätze und Bücher zur Neueren deutschen Literaturwissenschaft. In seinen Publikationen geht er immer wieder der Frage nach, wie und wo Literatur entsteht und in welcher räumlichen Umgebung Literaten, Musiker und Künstler leben und arbeiten.
Inhaltsangabe
Einleitung 8 Ruinen und Spurensuche 18 Literarische Schreibstuben - Skriptorien 22 Mittelalter im Museum - Wolfram von Eschenbach in Wolframs-Eschenbach 26 Ritterliches Statussymbol - Oswald von Wolkenstein auf der Burg Hauenstein 28 Im Dialog mit Simplicissimus - Grimmelshausen in Renchen 30 Der Dichter öffnet sein Haus 32 Dienstort Bibliothek - Lessing in Wolfenbüttel 36 Im Freundschaftstempel - Gleim in Halberstadt 39 Vergangene Sehenswürdigkeit - Klopstock in Quedlinburg 42 Buchdruckerei und "herrliche Siedelei" - Seume und Göschen in Grimma 45 Bei den klassischen "Weltbewohnern" 48 Landlust - Wieland in Oßmannstedt 52 "Salve" - Goethe in Frankfurt und Weimar 56 "groß, und verschnitzelt, unbewohnbar" - Herder in Weimar 66 Der Wunsch, ein eigenes Haus zu besitzen - Schiller in Marbach am Neckar und Weimar 70 "über allen menschlichen Dingen" - Nietzsche in Sils-Maria und Weimar 76 Romantische Lebenswelten 80 "fern von den Musen und ihren Tempeln" - Novalis in Oberwiederstedt und Weißenfels 84 Zwischen Häuslichkeit und "Trinkunfug" - Jean Paul in Bayreuth 88 Im musikalisch-poetischen Laboratorium - E.T.A. Hoffmann in Bamberg 92 Poetisiertes Leben - Achim und Bettina von Arnim in Wiepersdorf 95 Schwäbische Gastfreundschaft - Kerner in Weinsberg 98 Das leere Zimmer eines Verschollenen - Hölderlin in Tübingen 102 Rückzüge ins Private, Vertreibung aus der Öffentlichkeit 106 Zwei Heimaten - Annette von Droste-Hülshoff im Rüschhaus 110 Dienstort Pfarrhaus - Mörike in Cleversulzbach 113 "Der Fluß geht ruhig" - Stifter in Linz 116 "zufällig dort geboren" - Heine in Düsseldorf 120 Am Anfang eines Lebens als Flüchtling - Büchner in Goddelau 122 Zwischen Vertiko, Chaiselongue und Schreibtisch 124 Ein "für die Cultur fast verlorener Winkel" - Hebbel in Wesselburen 128 Auf weitem Feld - Fontane in Neuruppin und Berlin 132 "Husumerei" im "Poetenstübchen" - Storm in Husum 136 "Koulissenbau" der Gründerzeit - Raabe in Braunschweig 139 "Ich bin eingerichtet" - Conrad Ferdinand Meyer in Kilchberg 142 "Tief in Blau und Gold versponnen" - Trakl in Salzburg 145 Hartnäckige Villenbesitzer oder die Kunst, schön zu wohnen 148 Bei Winnetou und Old Shatterhand - Karl May in Radebeul 152 Im Schlössel - Hofmannsthal in Rodaun 158 "Produktivspaziergänge" - Hauptmann in Erkner und auf Hiddensee 160 "Wir Welt" - Ida und Richard Dehmel in Hamburg 166 "Neues anfangen" und "Altes verlassen" - Hesse in Gaienhofen und Montagnola 171 Literarische Schauplätze 176 "Buchenswert" - Lotte und Werther in Wetzlar 180 Das alte Giebelhaus in der Mengstraße - Heinrich und Thomas Mann in Lübeck 186 Sommerfrische für Verliebte - Tucholsky in Rheinsberg 190 Rückzugsorte und Zufluchten 194 Bedrohte Idylle - Fallada in Carwitz 198 Das Frieren lernen - Marieluise Fleißer in Ingolstadt 202 Eine Art von Emigrantendasein - Barlach in Güstrow 204 Rückkehr und Neuanfang 208 Nach Flucht und Heimatlosigkeit - Anna Seghers in Berlin-Adlershof 212 Der Städtebewohner - Brecht in Berlin 216 10° 20' 53'' ö. L. 52° 42' 20'' n. Br. - Schmidt in Bargfeld 220 Subtile Jagden - Jünger in Wilflingen 226 "Du, laß dich nicht verhärten" - Huchel in Wilhelmshorst 230 Erinnerungsort, Archiv und Museum 234 "der Ort war ungewöhnlich" - Musil, Bachmann und Lavant in Klagenfurt 238 Rückkehr zum Beginn eines nicht vollendeten Lebens - Koeppen in Greifswald 241 Gesamtkunstwerk Bauernhof - Bernhard in Ohlsdorf 244 Schulmeister, Schriftsteller, Archivar - Kempowski in Nartum 246 Ein Haus mit eingebauter Bibliothek - Dürrenmatt in Neuchâtel 250 Anhang 254 Anmerkungen 254 Hinweise Anschriften 262 Literaturhinweise 265 Register 268 Bildnachweis 272
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 16.09.2017

Ein wenig Höhle, ein bisschen Schule und Kloster
Was treibt so viele Menschen zum Besuch von Dichterhäusern? Ein prachtvoller Bildband verrät es

Als Heinrich Heine 1831 das Wohnhaus von Molière in Paris besuchte, wurde er plötzlich auf sein eigenes Verlangen aufmerksam, irdische Spuren großer Dichter mit geradezu "religiöser Andacht" aufzusuchen. Er nannte das "Kultus". Was treibt so viele Besucher in die Wohn- und Arbeitsstätten von Autorinnen und Autoren, beispielsweise jährlich rund 150 000 Besucher ins Weimarer Goethehaus? Offenbar ist es die Hoffnung und Erwartung, etwas vom Genius loci der Schaffenden zu erhaschen.

Von den rund zweihundert Dichterhäusern im deutschsprachigen Raum hat Bodo Plachta rund sechzig zusammen mit dem Fotografen Achim Bednorz besucht und beschrieben. Entstanden ist so ein großformatiger Band mit prachtvollen Bildern, der eine andere Art literarischer Gedächtniskultur vermittelt als steile Ausstellungsinszenierungen, etwa auf dem schwäbischen Parnass in Marbach. Bodo Plachta war mit dieser Idee schon einmal vor ein paar Jahren unterwegs. Der neue Band versieht aber nicht einfach ältere Textpassagen mit kunstvollen Fotografien, sondern nimmt viele Köpfe neu hinzu: Bachmann, Dehmel, Dürrenmatt, Herder, Hofmannsthal, Huchel, Kempowski, Lavant, Musil, Jean Paul.

Insgesamt ist die chronologische Reihe von Erinnerungsorten eine wunderbare Einladung, den Lesesessel zu verlassen oder beim Vorbeireisen einen Abstecher in verborgene Dichterlande zu unternehmen. Gerhart Hauptmanns Sommerdomizil auf Hiddensee erreicht man beispielsweise nur mit dem Fahrrad, was sich auch für Hans Falladas abgelegene Idylle am Carwitzer See in Mecklenburg empfiehlt. Das soziale Prunkspektrum reicht von Arno Schmidts äußerst bescheidener Bargfelder "Arbeitslandschaft", in die nicht nur Uwe Timm mit seiner Novelle "Freitisch" literarisch vorstößt, bis zu den adeligen Anwesen der von Arnims in Wiepersdorf oder Hofmannsthals Barockschlösschen in Rodaun, das einst der Kaiserin Maria Theresia gehört hatte.

Besonders viel zu sehen gibt es bei den großen Archivaren. Die Oberförsterei in Wilflingen auf dem Anwesen des Grafen Franz Schenk von Stauffenberg bot Ernst Jünger mit elf Zimmern Platz für seine Familie, die riesige Bibliothek und seine Käfer-Sammlung von rund 40 000 Exemplaren. Und Walter Kempowski nannte sein Haus Kreienhoop in Nartum bei Bremen - Herberge für Tausende von Dokumenten - "ein wenig Höhle, ein bißchen Gutshaus, Schule und Kloster". Die geöffnete Verandatür gibt den Blick auf eine endlose Sichtachse in die Moorlandschaft frei. Diese Perspektive gilt für Plachtas Buch insgesamt: Es gewährt intime, weitsichtige Einblicke in Werkstätten, Denkräume und Lebenssphären schriftstellerisch tätiger Menschen.

ALEXANDER KOSENINA.

Bodo Plachta: "Dichterhäuser". Mit Fotografien von Achim Bednorz.

Theiss Verlag / Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2017. 272 S., Abb., geb., 49,95 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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"Eine wunderbare Literaturgeschichte" Schwäbisches Tagblatt

"Eine äußerst gelungene Mischung von Texten und Fotos, die sich zu einer informativen, atmosphärisch dichten Einheit verbinden." Buchkultur