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"Überheblichkeit ist eine Eigenschaft, die von Zeit zu Zeit jeden befällt", sagt der finnische Wissenschaftsjournalist Ari Turunen und berichtet in seiner Kulturgeschichte der Arroganz von hochmütigen Herrschern wie Napoleon Bonaparte, der sich angeblich nur mit Jasagern umgab, oder größenwahnsinnigen Popstars wie John Lennon, der die Beatles für populärer als Jesus hielt. Und er zeigt in ebenso erheiternden wie lehrreichen Anekdoten über Persönlichkeiten wie Alexander den Großen oder Präsident Bush: Hochmut kommt meist vor dem Fall.…mehr

Produktbeschreibung
"Überheblichkeit ist eine Eigenschaft, die von Zeit zu Zeit jeden befällt", sagt der finnische Wissenschaftsjournalist Ari Turunen und berichtet in seiner Kulturgeschichte der Arroganz von hochmütigen Herrschern wie Napoleon Bonaparte, der sich angeblich nur mit Jasagern umgab, oder größenwahnsinnigen Popstars wie John Lennon, der die Beatles für populärer als Jesus hielt. Und er zeigt in ebenso erheiternden wie lehrreichen Anekdoten über Persönlichkeiten wie Alexander den Großen oder Präsident Bush: Hochmut kommt meist vor dem Fall.
  • Produktdetails
  • Piper Taschenbuch Bd.30958
  • Verlag: Piper
  • Seitenzahl: 205
  • Erscheinungstermin: 1. März 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 118mm x 22mm
  • Gewicht: 199g
  • ISBN-13: 9783492309585
  • ISBN-10: 3492309585
  • Artikelnr.: 44881322
Autorenporträt
Turunen, Ari
Ari Turunen wurde 1966 in Helsinki geboren. Er arbeitete zwanzig Jahre lang als Wissenschaftsjournalist für verschiedene Medien. Heute hält er Vorträge zu kulturgeschichtlichen Themen an Hochschulen und schreibt Beiträge für den Rundfunk. Seine Bücher analysieren humorvoll die Kuriosa westlicher Kulturgeschichte, etwa den Aberglauben, das Benehmen, die Trinkgewohnheiten, das Lügen. "Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?" ist sein erstes auf Deutsch erschienenes Buch.

Schrey-Vasara, Gabriele
Gabriele Schrey-Vasara studierte u.a. Finno-Ugristik und lebt seit 1979 in Helsinki. Sie hat zahlreiche Kriminalromane, etwa von Leena Lehtolainen und Matti Rönkä, und Sachbücher aus dem Finnischen übersetzt. 2008 wurde sie mit dem finnischen staatlichen Übersetzerpreis geehrt.
Inhaltsangabe
EINLEITUNG
Jeder Mythos, unabhängig von der Kultur, warnt vor Arroganz.

I ZU KOPF GESTIEGEN
Gesundes Selbstvertrauen wächst sich leicht zu krankhafter Arroganz aus, die sich häufig darin äußert, dass man andere schlechtmacht und mobbt.

Mobber in der Schule und am Arbeitsplatz

Grenzenloses Konkurrenzdenken

II DAS EGO
Von ihrer eigenen Vortrefflichkeit überzeugte Persönlichkeiten ertragen selten Kritik und geben schon gar nicht zu,
dass sie Fehler gemacht haben. Umso leichter ist es, Dinge zu bagatellisieren, die man nicht kennt.

Schwerhörigkeit

Fehlerlosigkeit

Bagatellisieren

Leugnen

III DER NABEL DER WELT
Wenn die Welt sich um den eigenen Nabel dreht, sind fremde Sitten und Sprachen ein Ärgernis.

Die Mythen von der eigenen Vortrefflichkeit

Die Politik des Kniefalls

Verachtung der Nachbarn
Lachen über den Dialekt des Vetters vom Lande

IV DIE BESSEREN MENSCHEN
In allen Gesellschaften und zu allen Zeiten gab und gibt es eine Klasse von besseren Menschen, die ihrer Ansicht nach Anspruch auf die Herrschaft haben. Sie verachten Arme und Minderheiten.

Das Recht des Stärkeren
Die Emigration begabter Minderheiten

V DAS MONOPOL
Alleinberechtigung korrumpiert immer. Ein zu lange bestehendes Monopol verleitet dazu, die erreichte Position als selbstverständlich zu betrachten.

Das Monopol der Moral
Aufstieg, Überheblichkeit und Untergang Iberiens 158 Die britischen Handelsmonopole
Enron
Gebieter über das Universum

VI DIE KUNST DER DEMUT
Das letzte Kapitel handelt von Menschen, denen der Erfolg nicht zu Kopf gestiegen ist.

Erfolg ist Glückssache
Erfolg beruht auf Humanismus

Erfolg ist Toleranz
Erfolg ist Würdigung von Wissen

Literaturliste
Rezensionen
"Ein schmales, ungeheuer anregendes Büchlein."
ZDF aspekte, 24.07.2015

"Der Sachbuchautor Turunen hat den Hochmut zur steilen These. Unterhaltsam ist sein Buch aber allemal. Hochaktuell sowieso."
Tobias Becker, Spiegel Online, 05.08.2015

"Eine schlanke und außerordentlich kurzweilige Geschichte der Arroganz, verfasst vom finnischen Wissenschaftler Ari Turunen. Er entblößt nicht nur Besserwisser von Bush bis Berlusconi, sondern hat auch ein Gegengift parat: Selbstkritik und Selbstironie."
stern, 13.08.15

"Schaut man sich seine eigenen Mitmenschen auch nur oberflächlich an, blickt man auf die Helden der Weltgeschichte, auf bewunderte Filmstars und vielleicht auch mal in den Spiegel, dann kann man diesem finnischen Wissenschaftsjournalisten nur schwer widersprechen: Arroganz ist 'verblüffend aktuell'"
Dirk Schümer, Die Welt, 08.08.2015

"Turunen unterhält mit kleinen Anekdoten, ohne oberflächlich zu werden." Cornelia Weber, ZEIT Wissen, August/September 15

"Was für ein kleidsames und beredtes Accessoire diese Buch ist! Man möchte es immer mit sich herumtragen." Ulrich Seidler, Frankfurter Rundschau, 05.08.15

"Dem Kulturwissenschaftler Ari Turunen aus Helsinki ist mit `Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?` ein Kabinettstückchen gelungen: ein kleines, kompaktes Buch mit der richtigen Mischung von Allgemeinwissen und Humor."
Regina Krieger, Handelsblatt, 31.7.-2.8.2015

"Die Geschichte der Arroganz, die der finnische Wissenschaftsjournalist Ari Turunen unter dem launigen Motto "Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?" vorlegt, besticht durch historische, mythologische und alltägliche Überheblichkeitsbeispiele."
Hendrik Werner, Weser-Kurier, 26.07.2015

"Ernste Geschichten, dennoch komisch"
Nido (10/2015)

"Hochaktuell."
Neue Presse, 26.09.2015

"An jeder Stelle wird einem der Spiegel vorgehalten (..) das ist die Stärke dieses erzählenden, anekdotischen Stils, dass man sich sehr gut mit diesen Leuten identifizieren kann, sie werden sehr lebendig und dadurch hat man Gelegenheit, über seinen eigenen Unzulänglichkeiten nachzudenken."
Arne Kapitza, hr2 Kulturfrühstück, 09.09.2015

"Ein höchst sympathisches Buch über ein höchst unsympathisches Thema ... Turunen nimmt aus den verschiedensten Sparten der Gesellschaft Aspekte der Arroganz und führt sie zu einem großen Bild zusammen ... kein Ratgeber, es will auch keine Wissenschaft sein, vielmehr ein unterhaltsamer Überblick der Arroganz in verschiedenen Zeiten und ein historisches Kaleidoskop."
Naomi Gregoris, SRF 2 Kultur, 25.06.15

"Turunen präpariert hier sehr sehr schön heraus, wie in den Schöpfungsmythen rund um die Welt jeweils der eigene Ausgangsort Zentrum und Nabel ist, die eigene Sprache wohllautend und luzide, dass fein nur die eigenen Sitten und Gebräuche sind und die Barbaren stets die anderen."
Brigitta Lindemann, WDR 3 Passagen/Mosaik , 31.07.15
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