Blade Runner: Final Cut (Einzel-Disc)
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"Blade Runner" kehrt in Form von Ridley Scotts definitivem Final Cut mit erweiterten Szenen und noch nie veröffentlichten Spezialeffekten zurück auf die Bildschirme - ein Fest für das Auge, mit überragenden Action-Sequenzen und einem fesselnden Blick auf die Zukunft: Seit seinem Kinostart 1982 hat der Film nichts an Brisanz verloren. Ein Meilenstein in Harrison Fords Karriere ist die Rolle des Blade Runners Rick Deckard: Fort spielt in diesem eleganten Film-noir-Thriller den männlichen, aber auch verletzlichen Helden. Deckard jagt flüchtige, mörderische Replikanten - und verfällt einer…mehr

Produktbeschreibung
"Blade Runner" kehrt in Form von Ridley Scotts definitivem Final Cut mit erweiterten Szenen und noch nie veröffentlichten Spezialeffekten zurück auf die Bildschirme - ein Fest für das Auge, mit überragenden Action-Sequenzen und einem fesselnden Blick auf die Zukunft: Seit seinem Kinostart 1982 hat der Film nichts an Brisanz verloren. Ein Meilenstein in Harrison Fords Karriere ist die Rolle des Blade Runners Rick Deckard: Fort spielt in diesem eleganten Film-noir-Thriller den männlichen, aber auch verletzlichen Helden. Deckard jagt flüchtige, mörderische Replikanten - und verfällt einer geheimnisvollen Frau, deren Geheimnisse seine Seele korrumpieren könnten.
Los Angeles 2019. Der desillusionierte Ex-Polizist Deckard macht im Auftrag hoher Industriekreise Jagd auf eine Handvoll halbsynthetischer Arbeitssklaven, sogenannte "Replikanten", die sich selbständig gemacht haben und nun in den Schluchten der Megametropole nach ihrem Schöpfer forschen. Deckard richtet seine Zielobjekte einen nach dem anderen gnadenlos hin, beginnt aber seine Arbeit zu hinterfragen, als er sich in eine Replikantin verliebt, die ebenfalls auf seiner Todesliste steht.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

- Audiokommentar
  • Produktdetails
  • EAN: 5051890019677
  • Artikelnr.: 30835517
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: BLRAY
  • Erscheinungstermin: 1. Oktober 2010
  • Hersteller: Warner Home Entertainment
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Niederländisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Isländisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Finnisch
  • Untertitel: Deutsch, Finnisch, Portugiesisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Niederländisch, Englisch
  • Bildformat: 1:2, 40/16:9
  • Tonformat: Deutsch DD plus 5.1 ...
  • Gesamtlaufzeit: 118 Min.
Autorenporträt
Philip K. Dick wurde 1928 in Chicago geboren. Schon in jungen Jahren schrieb er zahllose Stories und arbeitete als Verkäufer in einem Plattenladen in Berkeley, ehe er 1952 hauptberuflich Schriftsteller wurde. Er verfaßte über hundert Erzählungen und Kurzgeschichten für diverse Magazine und Anthologien und schrieb mehr als dreißig Romane, von denen etliche heute als Klassiker der amerikanischen Literatur gelten. Philip K. Dick starb am 2. März 1982 in Santa Ana, Kalifornien, an den Folgen eines Schlaganfalls.
Rezensionen
Besprechung von 16.04.2008
Erinnerungen an die Zukunft
Ridley Scott legt die endgültige Fassung von "Blade Runner" vor: "The Final Cut"

Ridley Scott: "Blade Runner - The Final Cut".

Warner. 5 DVDs. Englisch, Deutsch, Untertitel. Zahllose Extras und Audiokommentare.

Die erste DVD-Fassung von "Blade Runner" war schon im Jahr 2000 vergriffen, und da sie so ganz ohne Zusatzmaterial war, hoffte man, eine Neuausgabe werde Abhilfe schaffen. Als dann der "Director's Cut" 2006 auf den Markt kam, war zwar das Bild besser, aber auf Extras hoffte man erneut umsonst. Dafür wird man nun beim "Final Cut" entschädigt: fünf Discs im Schmuckschuber, auf denen sich die Fassung letzter Hand befindet, die amerikanische und die internationale Fassung aus dem Jahr 1982, der "Director's Cut" von 1992 sowie die Arbeitskopie, die sich in über hundert Details vom Endresultat unterscheidet. Dazu Kommentare von allen Beteiligten, Dokumentationen, Schnittmaterial, Trailer, Poster, Fotos . . . Nach den Monstereditionen von "Alien", "Gladiator", "Königreich der Himmel" und "Black Hawk Down" dürfte Ridley Scott der bestdokumentierte Regisseur der Gegenwart sein, der sich mit dem Medium DVD sein eigenes Denkmal setzt.

25 Jahre ist es nun her, dass Scott mit "Blade Runner" der Zukunft im Kino einen Look erfand, der sich architektonisch an "Metropolis" und atmosphärisch an den "Metal Hurlant"-Comics von Moebius orientierte und der sich als bemerkenswert haltbar erwiesen hat: "Future Noir" nennt ihn sein Biograph Paul M. Sammon, der einen ausgesprochen informativen Kommentar zur Workprint-Fassung spricht. Die Geschichte vom Detektiv, der im Los Angeles des Jahres 2019 Replikanten jagt, die allzu menschlichen Überlebenswillen an den Tag legen, und womöglich selbst nur ein Maschinenmensch ist, hat nun also ihren letzten Schliff bekommen.

Der befreiende Flug ins Tageslicht eines Happy Ends war ja schon im "Director's Cut" verschwunden, denn den hat Scott, so schön er war, nie leiden können. Aber es wurden neben dem überflüssigen Off-Kommentar einige weitere Unstimmigkeiten beseitigt, die einer der Produzenten des Final Cut "beloved flaws" nennt, weil eben mancher Fan die ursprüngliche Fassung gerade trotz ihrer Fehler geliebt hat. Die intensivste Bearbeitung hat dabei jene Szene erfahren, in welcher der sterbende Rutger Hauer die weiße Taube in den Himmel entlässt, als sei es seine Seele. Ursprünglich flog sie in einen blauen Himmel, und weil das der einzige Lichtblick im ganzen verregneten Film war, schien es die Spiritualität des Augenblicks zu unterstreichen, obwohl ganz offensichtlich der Anschluss nicht stimmte. Wie aufwendig die digitale Restaurierung war, kann man an den beiden Bildern oben sehen - denn nicht nur wurde das Wetter angepasst, sondern auch die Architektur, die nun zum restlichen Set Design passt. Wer nur den Final Cut kennt, wird über die ursprüngliche Variante sicher stolpern, aber wer sich ans Original erinnert, wird den "geliebten Fehler" vermissen, selbst wenn er die Korrektur für nachvollziehbar hält. Aber das ist genau das Dilemma, das mit Scotts "Director's Cut" seinen Anfang nahm - unsere Erinnerungen können im Kino seither überschrieben werden.

Weitere interessante Vervollkommnungen des Films verfolgt man am besten in der Doku "All Our Variant Futures", weil dann jeweils im direkten Vergleich sichtbar wird, wie aufwendig die digitale Bearbeitung war. Der spektakuläre Tod des Neon-Schmetterlings Joanna Cassidy im Glasscherbenregen einer Auslage war bislang sichtlich von einer Stuntfrau gespielt - nun hat man die Schauspielerin ins Studio gebeten und ihr Gesicht gefilmt, um es digital in den Kopf des Doubles einzusetzen. Nach 25 Jahren darf jetzt Joanna Cassidy ihren eigenen Tod sterben.

Und für eine Szene, in der Harrison Ford nicht lippensynchron spricht, hat man, weil der Star selbst nicht abkömmlich war, seinen Sohn Benjamin Ford den Text noch mal sprechen lassen und nur die (bemerkenswert ähnliche) Mundpartie ins Gesicht seines Vaters eingesetzt, der damals genauso alt war wie sein Sohn heute.

Diese Detailwut ist natürlich der schiere Wahnsinn, aber sie zeigt eben auch, warum Ridley Scotts Visionen womöglich haltbarer sind als die anderer Regisseure. Und sie passt zu einem Film, in dem es darum geht, ob unsere Erinnerungen wirklich das sind, wofür wir sie halten.

MICHAEL ALTHEN

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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