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Prostitution wird nicht nur in Italien täglich nachgefragt, und diese Nachfrage gibt es - das sollte spätestens seit dem 'Fall Berlusconi' klar sein - quer durch alle sozialen Schichten. Trotz der stetig gewachsenen Toleranz in Sachen Sexualmoral werden die Anbieterinnen von sexuellen Dienstleistungen nach wie vor gesellschaftlich ausgegrenzt. Im Film sind diese Außenseiterinnen jedoch allgegenwärtig, auch in Italien, einem Land, das berühmt ist für sein traditionelles Familienverständnis und die nicht nur geographische Nähe zur katholischen Kirche. Was aber macht Prostitution so interessant…mehr

Produktbeschreibung
Prostitution wird nicht nur in Italien täglich nachgefragt, und diese Nachfrage gibt es - das sollte spätestens seit dem 'Fall Berlusconi' klar sein - quer durch alle sozialen Schichten. Trotz der stetig gewachsenen Toleranz in Sachen Sexualmoral werden die Anbieterinnen von sexuellen Dienstleistungen nach wie vor gesellschaftlich ausgegrenzt. Im Film sind diese Außenseiterinnen jedoch allgegenwärtig, auch in Italien, einem Land, das berühmt ist für sein traditionelles Familienverständnis und die nicht nur geographische Nähe zur katholischen Kirche. Was aber macht Prostitution so interessant für filmische Darstellungen? Ist es allein Voyeurismus oder vermag die Prostituierte gerade aufgrund ihrer Stellung außerhalb jeglicher Sozialnormen Aussagen über diejenigen zu treffen, die sich an gesellschaftliche Konventionen halten? Diesen Fragen geht Kristine Mörchen in der Analyse von sechs ausgewählten italienischen Filmen von 1950 bis heute nach.
  • Produktdetails
  • Cadrage Beiträge zur Film- und Fernsehwissenschaft Bd.2
  • Verlag: V&R Unipress
  • Seitenzahl: 341
  • Erscheinungstermin: August 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 251mm x 172mm x 25mm
  • Gewicht: 642g
  • ISBN-13: 9783899718881
  • ISBN-10: 3899718887
  • Artikelnr.: 33559541
Autorenporträt
Ursula von Keitz, geb. 1961, Professorin für Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Filmästhetik an der Universität Konstanz; von 1998 bis 2000 leitende Kuratorin am Deutschen Filminstitut DIF Frankfurt am Main; Ko-Leiterin des DFG-Forschungsprojekts Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland 1945 2005, Mitglied des DFG-Forschungsnetzwerks Erfahrungsraum Kino und assoziiertes Mitglied des Käte Hamburger-Forschungskollegs Recht als Kultur an der Universität Bonn.

Paul Geyer ist Professor am Romanischen Seminar der Universität Bonn. Forschungsschwerpunkte: französische und italienische Literatur und Kultur der Moderne, Subjekt- und Kulturtheorie.