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Wenn Sophie nicht dieses alte Märchenbuch mit der Geschichte vom fliegenden Koffer gekauft hätte, wäre das alles nicht passiert! Denn nur so kommte es, dass Felix mitten in der Nacht in seinem kleinen Koffer davonfliegt und auf dem Berliner Reichstag landet. Doch das ist nur die erste Station einer erlebnisreichen Reise - und für Sophie trudeln nach und nach Briefe aus aller Welt ein.
Felix´ Reise führt ihn mit dem kleinen Koffer zu einem echten Dracula-Schloss im tiefsten Rumänien, ins märchenhafte Indien und sogar bis nach China. Mitten über dem Pazifik zwingt ein Sturm den reiselustigen
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Produktbeschreibung
Wenn Sophie nicht dieses alte Märchenbuch mit der Geschichte vom fliegenden Koffer gekauft hätte, wäre das alles nicht passiert! Denn nur so kommte es, dass Felix mitten in der Nacht in seinem kleinen Koffer davonfliegt und auf dem Berliner Reichstag landet. Doch das ist nur die erste Station einer erlebnisreichen Reise - und für Sophie trudeln nach und nach Briefe aus aller Welt ein.

Felix´ Reise führt ihn mit dem kleinen Koffer zu einem echten Dracula-Schloss im tiefsten Rumänien, ins märchenhafte Indien und sogar bis nach China. Mitten über dem Pazifik zwingt ein Sturm den reiselustigen Kuschelhasen dazu, auf einem Schiff notzulanden. Dann geht´s weiter zu den Kakteen und Pyramiden Mexikos und durch die unerforschten Sümpfe Floridas.
Humorvoll und informativ zugleich sind Felix´ Schilderungen von Land und Leuten, die in sechs echten Briefumschlägen stecken. Mit einer besonderen Überraschung im Gepäck kehrt der kleine Hase zu Sophies Geburtstag zurück.

Das sechste Abenteuer des Kuschelhasen Felix, das auf kindgerechte Weise viel Informatives und Spannendes über die Welt vermittelt.

Autorenporträt
Annette Langen, geboren 1967, gestaltete als Lektorin viele Jahre das Programm eines Kinderbuchverlages. Ihre ersten Kinderbücher schrieb sie bereits neben der Arbeit als Lektorin. Ihr erstes Buch erschien 1989, bis heute sind über 70 weitere Titel erschienen. Teile ihres Werkes wurden in 29 Sprachen übersetzt. Seit 2000 ist sie ausschließlich freiberufliche Autorin. Ehrenamtlich setzt sie sich aktiv für die Leseförderung von Kindern ein: Annette Langen ist seit 2001 Patin einer Solinger Grundschule, seit 2011 LeseBotschafterin der Stiftung Lesen und übernahm 2012 die Schirmherrschaft für Mentoring Coesfeld. Mit ihren beiden Kindern lebt sie im Bergischen Land.

Constanza Droop, die 1965 in Gütersloh geboren wurde, zeichnete schon als Kind leidenschaftlich gern. Eigentlich wollte sie wie ihr Vater Architekt werden, entschied sich aber nach einen einjährigen Praktikum in einer Werbeagentur dann doch für ein Grafik-Design-Studium in Nürnberg und Münster. Ihr erstes Kinderbuch gestaltete sie bereits während des Studiums. Mittlerweile hat sie über 35 Bilderbücher illustriert.
Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Münster.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 08.07.1995

Post vom Hasen Felix

Kinder lieben Bilderbücher, die nicht nur zum Anschauen da sind, mit denen sich vielmehr auch etwas machen läßt. Die "Briefe von Felix" gehören dazu. Felix, Sophies unentbehrlicher Kuschelhase, geht eines Tages auf einer Flugreise der Familie verloren. Einsam bleibt er zwischen allerhand Gepäck auf dem Förderband zurück.

Das Aufregende ist, daß Sophie von ihrem nun durch die Welt reisenden Hasen Briefe bekommt. Kinder bekommen gern Post. Hier können sie Umschläge öffnen und "richtige" Briefe lesen. Am Ende trifft Felix wieder wohlbehalten zu Hause ein. Und was bringt er mit? Einen Koffer voller Aufkleber aus London, Paris, New York.

Im zweiten Band (,Neue Briefe von Felix") geht der Kuschelhase im Museum verloren und reist durch die Vergangenheit. Wieder schreibt er Briefe an Sophie: aus dem Mittelalter, von den Wikingern, aus der Steinzeit und so fort. Für Grundschulkinder, die gerade entdecken, daß es nicht nur ihre Gegenwart gibt, weckt dieses leicht verständliche Bilderbuch auf unterhaltsame Weise das Interesse an Geschichte.

ANTJE TELGENBÜSCHER Annette Langen/Text, Constanza Droop/Ill.: "Briefe von Felix" und "Neue Briefe von Felix". Coppenrath, Münster 1994/95. 24,80 DM. Ab 5 J.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 17.05.2002

Kann ein Hase wirklich auf den Mond fliegen?
Die Adaption der beliebten Kinderbuchserie „Briefe von Felix” für den Kinderkanal
Wenn ein Kind ein Kuscheltier verliert, ist die Trauer normalerweise groß. Aber wenn der Plüschhase Felix verschwindet, und das passiert recht häufig, steigt die Freude in den Kinderzimmern. Der kleine Stoffhase reißt regelmäßig aus und schickt von unterwegs Reiseberichte. Er war schon am Nordpol, in Italien, auf dem Mond, im Zirkus, in London, in China und an vielen Orten mehr.
Die Bücher mit den haarsträubenden Hasenabenteuern sind längst Bestseller. Was beim Lesen besonderen Spaß macht, sind die Briefe, die jedem Kapitel beiliegen. Felix berichtet darin handschriftlich und äußerst aufregend von seinen Reisen. Jetzt ist Felix auch im Fernsehen zu sehen, täglich um 18.20 Uhr im Kinderkanal sowie sonntags um 10.20 Uhr im ZDF. Die Münsteraner Autorin Annette Langen und die Illustratorin Constanza Droop haben die Figur mit viel Liebe geschaffen. Felix’ Reiseberichte, 1994 erschien der erste Band Briefe von Felix im Coppenrath-Verlag, wurden als „pädagogisch wertvoll” eingestuft. Inzwischen hat es die Reihe auf sieben Bände gebracht, wurde in 15 Sprachen übersetzt, und mehr als drei Millionen Exemplare sind verkauft worden.
Durch den Sprung ins Fernsehen dürfte Felix noch bekannter werden. Denn das Fernsehen ist der wichtigste Faktor bei der Vermarktung von Figuren aus Kinderbüchern. Natürlich schaffen es nur erfolgversprechende Titel wie Biene Maja, Pippi Langstrumpf oder Pumuckl überhaupt ins Fernsehen. Aber der Erfolg wird mit einem Fernsehauftritt um ein Vielfaches multipliziert.
Die TV-Karriere von Kinderbuchhelden ist immer eine zwiespältige Sache. Denn die Geschichten müssen vereinfacht und in einen serientauglichen Zeitrahmen gepresst werden, so dass entweder mehrere Buchkapitel zusammengefasst oder einzelne Kapitel gekürzt werden. Heidi etwa wurde für die japanische Zeichentrickfassung so verflacht (insofern man eine Alpen-Saga überhaupt verflachen kann), dass wesentliche Teile des berühmten Romans den Bergbach runter gingen. Andererseits machte die Zeichentrickserie vielen Eltern und Kindern erst Lust, zum Heidi-Buch zu greifen – ein Effekt, der sich auch bei Kinderliteraturverfilmungen wie Das Sams, Der kleine Eisbär oder Urmel beobachten ließ.
Durch das Fernsehen bekommt die Figur eine Stimme, sie bewegt sich, sie lebt plötzlich. Dieses Leben kann dann noch sehr lange dauern, wenn die Verwertungskette weitergeführt wird mit Hörkassetten, Computerspielen, Bettwäsche und Schulranzen. Felix ist dafür ein gutes Beispiel. Der Hasen-Boom hat natürlich auch eine Fülle von Merchandising-Produkten zur Folge. Von Felix gibt es unter anderem Stifte, Stempel, Schokolade oder Reisekoffer.
Wie bei allen Verfilmungen von Büchern war auch bei Felix keine Eins- zu-eins-Umsetzung zu erwarten. Autorin Annette Langen war an der Entwicklung der 26-teiligen Serie beteiligt und konnte so verhindern, dass ihr Lieblingshase völlig verfremdet wird. Aber das Korsett einer Fernsehserie verlangt einige Änderungen in der Dramaturgie, der Perspektive und dem Tempo. Während die Felix-Bücher aus der Perspektive der achtjährigen Sophie erzählt sind, die ihren Hasen wieder mal verloren hat und nun per Brief von seinen Reisen erfährt, begleitet das Fernsehen den Hasen direkt. Sophie wird zur Rahmenhandlung, der Hase zum Haupthelden. Die Bücher lassen viel Raum zum Spekulieren offen (kann ein Hase wirklich auf den Mond fliegen?), die Fernsehserie erzählt in erster Linie spannende Reisegeschichten. Was zwischen den Zeilen steht, geht dabei verloren. Die Bindung zwischen Sophie und ihrem Plüschhasen, die im Buch sehr wichtig ist, wird im Fernsehen vernachlässigt. Die wahren Fans scheint das wenig zu stören. Fernsehen muss eben nicht das Ende der Fantasie sein, sondern kann im besten Fall als Fantasie-Multiplikator wirken. Wie im Fall Felix.
Die „Briefe von Felix” animieren viele Kinder, selbst zum Briefpapier zu greifen. Felix adressiert seine Briefe im Buch und in der Fernsehserie an eine echte Adresse in Münster, und an die schreiben viele Kinder. Die Post landet beim „Felix Club” im Coppenrath Verlag und wird meist beantwortet. Bloß die vielen Anrufe für Felix kann der Verlag nicht durchstellen.
TITUS ARNU
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.diz-muenchen.de
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Mit dem Kuschelhasen Felix auf Weltreise
Erstmals um die ganze Welt geht es bei dem sechsten Abenteuer des reiselustigen Hasen Felix. Schon der Anfang lässt erahnen, dass diesmal Magie, Zauberei und besondere Rekorde mit im Spiel sind.
Sophie ist bei ihrer Tante in Berlin. Mit Felix besuchen die beiden einen Markt, wo Tante Edda einen Perserteppich entdeckt. Zu Hause angekommen, legen sie den Teppich aus und lesen in einem Märchenbuch. In der Nacht wird Sophie von einem Knall geweckt - die Balkontür steht offen, von Felix und seinem Koffer fehlt jede Spur... Plötzlich fällt Sophies Blick auf das Märchenbuch mit der Geschichte vom fliegenden Koffer und sie weiß Bescheid!
Von der Reichstagskuppel zu Draculas Schloss...
... anschließend nach Indien, von dort nach China, weiter nach Mexiko, dann nach Florida und zurück nach Münster - das ist die Reiseroute, von der Felix - wie in allen vorangegangenen Abenteuern - seiner Sophie in sechs abenteuerlichen Briefen berichtet. Neu ist diesmal eine E-mail, die Felix von dem Frachtschiff MS Hua Yan abgeschickt hat, als er über dem Pazifik in einen Wirbelsturm geraten war. Neu sind auch die außergewöhnlichen Ereignisse aus der Geschichte und denkwürdigen Rekorde. So wird im Berlin-Kapitel nicht nur die Teilung Deutschands erwähnt; in dem Abschnitt über China ist von zahlreichen Weltrekorden die Rede - die Chinesische Mauer ist das größte Bauwerk, Shanghai die größte Baustelle, China ist das bevölkerungsreichste Land, Chinesisch ist die meistgesprochene Sprache und der Mount Everest der höchste Berg der Welt!
Informativ, aber nicht belehrend
Felix´ Reisen vermitteln Kindern auf spielerische Weise viel Wissenswertes über die Welt und die Menschen. Die kindgerechte Sprache, die zahlreichen farbigen Illustrationen, die sechs liebevoll geschriebenen Felix-Briefe mit einigen hübschen Accessoires und das große Überraschungs-Paket - das ist das Erfolgsrezept der Felix-Bücher, die inzwischen in 15 Sprachen übersetzt sind und mehr als vier Millionen Leser in 17 Ländern gefunden haben.
Auch wenn hier der Grusel-Abstecher zu Dracula nach Transsilvanien ein wenig aus dem Rahmen fällt, wird auch der sechste Felix-Band seine Fans nicht enttäuschen! (Birgit Kuhn)
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