Heimerziehung und Persönlichkeitsentwicklung - dargestellt am Beispiel eines Jungen aus einem Kinderheim (eBook, PDF) - Hinz, Steffen
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Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Man sagt, Heime sind wichtig, um Kriminalität zu vermeiden, während dort in Wirklichkeit Kriminalität gezüchtet wird, sie sind bekanntlich Brutstätten der Kriminalität.¿ Dieser veröffentlichte Standpunkt ist oft zu hören. In weiten Kreisen gilt, daß Heimerziehung kaum in der Lage ist, auf die Problemlagen der Kinder und Jugendlichen einzugehen, geschweige denn, ihnen bei der Bewältigung ihrer aktuellen Lebenskrise hilft. Angesichts dieser Urteile gilt es zu hinterfragen, wie die Auswirkungen der Heimerziehung auf das Erleben und Verhalten ihrer Bewohner sind.…mehr

Produktbeschreibung
Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Man sagt, Heime sind wichtig, um Kriminalität zu vermeiden, während dort in Wirklichkeit Kriminalität gezüchtet wird, sie sind bekanntlich Brutstätten der Kriminalität.¿ Dieser veröffentlichte Standpunkt ist oft zu hören. In weiten Kreisen gilt, daß Heimerziehung kaum in der Lage ist, auf die Problemlagen der Kinder und Jugendlichen einzugehen, geschweige denn, ihnen bei der Bewältigung ihrer aktuellen Lebenskrise hilft. Angesichts dieser Urteile gilt es zu hinterfragen, wie die Auswirkungen der Heimerziehung auf das Erleben und Verhalten ihrer Bewohner sind. Innerhalb meiner Arbeit möchte ich mich mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Welche Auswirkungen hat eine Heimsozialisation für die Persönlichkeitsentwicklung der Bewohner? Wie muß Heimerziehung gestaltet sein, um negative Sozialisationsfaktoren zu minimieren? Als Grundlage meiner Arbeit habe ich mir das Modell der ökologischen Sozialsationsforschung gewählt. Dieses erläutere ich in den folgenden Abschnitten genauer. Anschließend untersuche ich einzelne Systemmerkmale von Heimen in Bezug auf ihre Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung . Im praktischen Teil meiner Arbeit stelle ich exemplarisch einen Jungen aus einem Kinderheim vor. Dabei gehe ich auf dominierende Verhaltensweisen, mit verursacht oder verstärkt durch neunjährige Heimerziehung, ein. In seiner Heimbiographie möchte ich Kritikpunkte aufzeigen und Alternativen darstellen. In großen Teilen der Öffentlichkeit besitzt Heimerziehung ein negatives Image. Weitverbreitete Meinungen sind: - Heimerziehung ist das letzte Mittel und die Vorstufe zum Gefängnis. - In Heimen werden kriminelle Jugendliche untergebracht, die selbst daran schuld sind. Zugleich wird den Heimen abgesprochen, effektive Hilfe zu leisten, da sie Anonymität ausstrahlen, die Kinder ohne feste Bezugspersonen aufwachsen und keinen Raum zur Individualität lassen. Dass verschiedenartige Angebot von stationären Jugendhilfeeinrichtungen macht es schwer, von der Heimerziehung im allgemeinen zu sprechen. Innerhalb meiner Arbeit werde ich dennoch versuchen, übergreifende Systemmerkmale herauszuarbeiten. Um der Mannigfaltigkeit gerecht zu werden, gehe ich auf Binneneigenschaften von Heimen gesondert ein. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Theoretischer Teil 1.Fragestellung4 2.Einleitung, theoretischer Teil5 3.Das Sozialisationsmodell6 3.1Sozialisation aus der Sicht der ökologischen Sozialisationsforschung6 3.2Zur ökologisch - systemischen Sicht des Heimes6 3.3Systemspezifische Eigenschaften von Sozialisationsprozessen in Heimen9 3.4Die ökologische Entwicklungstheorie von Urie Bronfenbrenner11 3.5Zusammenfassende Gedanken zum ökologischen Sozialisationsbegriff12 4.Grundlagen für eine gelingende Persönlichkeitsentwicklung13 4.1Übersicht wesentlicher Erziehungsfaktoren13 4.2Kontinuität, Zugehörigkeit, Verantwortlichkeit13 4.3Vertrauen, Selbständigkeit, Initiative14 4.4Die Gruppe - Anerkennung, Teilen, Solidarität, Auseinandersetzung15 4.5Erziehung und Lernen16 4.6Materielle Bedingungen17 5.Systemeigenschaften von Heimen und deren Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung von Heimkindern18 5.1Sozialisationsbedingte Probleme in Heimen18 5.1.1Ausgangssituation18 5.1.2¿Totale Institution¿18 5.1.3Überversorgung21 5.1.4Häufiger Wechsel von Bezugspersonen22 5.1.5Professionalisierung des pädagogischen Bezugs23 5.1.6Stigmatisierung24 5.2Chancen der Heimerziehung27 6.Binneneigenschaften von Heimen und deren Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung von Heimkindern30 6.1Größe der Einrichtung30 6.2Strukturierung der Freizeit31 6.3Handlungsfreiräume innerhalb des Binnensystems Heim31 6.4Erzieherschlüssel34 6.5Erziehungsstil34 7.Sozialisationsrelevante Merkmale des Heimkindes und deren Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung36 7.1Häufigkeit der Kontakte zwischen dem Kind und den Eltern/Bezugspersonen36 7.2Anwesenheit von Geschwistern37 7.3Alter zum Zeitpunkt der Heimeinweisung und Aufenthaltsdauer38 7.4Weitere sozialisationrelevante Merkmale40 8.Verhaltensstile in Heimen42 8.1Verhaltensauffälligkeiten in Heimen42 8.2Dominierende Verhaltensstile in Heimen42 9.Schlußfolgerungen auf die Entwicklung der Heimerziehung44 Praktischer Teil 10.Einleitung, praktischer Teil48 11.Vorstellung der Einrichtung49 12.Anamnese50 12.1Familiengenogramm50 12.2Zeit von der Geburt bis zur Heimeinweisung50 12.3Zeit von der Heimeinweisung bis zum Schulanfang51 12.4Zeit vom Schulanfang bis zur vierten Klasse52 12.5Zeit ab vierter Klasse bis jetzt53 13.Auswertung der Tests54 13.1Auswertung HAWIK-R54 13.2Auswertung VFHK56 13.2.1Methodik56 13.2.2Interpretation der einzelnen Skalen58 13.2.3Interpretation der Abweichungen des Fragebogens Nummer vier59 14.Dominierende Verhaltensstile von H. vor dem Hintergrund einer langen Heimsozialisation60 14.1Dominierende Verhaltensstile bei H.60 14.2Vergleich der Verhaltensstile von H. mit dominierenden Verhaltensstilen hervorgerufen durch die Heimsozialisation61 15.Exemplarisch dargestellte Kritikpunkte in der Heimbiographie von H. und daraus resultierende Handlungsalternativen64 15.1Allgemeine Vorbemerkungen64 15.2Strukturierung des Heimes64 15.3Enge Bezugspersonen innerhalb des Heimes65 15.4Lernfelder außerhalb der Einrichtung66 15.5Elternarbeit - stetige Bezugspersonen außerhalb des Heimes66 15.6Der Heimwechsel67 16.Chancen der Heimerziehung für H.69 17.Schlußwort70 Literaturverzeichnis71 Anhang

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  • Produktdetails
  • Verlag: Bedey Media GmbH
  • Seitenzahl: 93
  • Erscheinungstermin: 15.05.2002
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783832454128
  • Artikelnr.: 39780995