Wie zusammen leben - Barthes, Roland

EUR 16,00
Portofrei*
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

  • Broschiertes Buch

Jetzt bewerten

In dieser ersten Vorlesungsreihe, die Roland Barthes nach seiner Berufung an das renommierte Collège de France hielt, geht es dem großen französischen Essayisten um eine Form eingeschränkten Zusammenlebens in Gruppen, das die Freiheit des Individuums dennoch nicht ausschließen soll. Modelle solcher Gemeinschaften, die oft durch eine räumliche Beschränkung charakterisiert sind, findet Barthes im religiösen Schrifttum, besonders aber in Werken der Literatur.…mehr

Produktbeschreibung
In dieser ersten Vorlesungsreihe, die Roland Barthes nach seiner Berufung an das renommierte Collège de France hielt, geht es dem großen französischen Essayisten um eine Form eingeschränkten Zusammenlebens in Gruppen, das die Freiheit des Individuums dennoch nicht ausschließen soll. Modelle solcher Gemeinschaften, die oft durch eine räumliche Beschränkung charakterisiert sind, findet Barthes im religiösen Schrifttum, besonders aber in Werken der Literatur.
  • Produktdetails
  • Edition Suhrkamp Nr.2402
  • Verlag: Suhrkamp
  • Best.Nr. des Verlages: 12402
  • Seitenzahl: 282
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 282 S. 177 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 175mm x 108mm x 22mm
  • Gewicht: 256g
  • ISBN-13: 9783518124024
  • ISBN-10: 3518124021
  • Best.Nr.: 12811516
Autorenporträt
Roland Barthes (1915-80), einer der bedeutendsten Kritiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ist als einer der Initiatoren und Vorkämpfer der semiologischen Revolution bekannt geworden und für ein Werk, in dem sich biographisches Material und wissenschaftlicher Ansatz miteinander verflechten. Einen heute relativ unbekannten Teil seines Werkes verfasste er in den fünfziger Jahren. Zu dieser Zeit war Roland Barthes aktiv beteiligt an der Gründung und dem Erscheinen der Zeitschrift 'Teatre populaire', eines ebenso ästhetischen wie politischen Phänomens. Anfang der sechziger Jahre gibt Barthes das Theater auf, er besucht es nicht mehr, er schreibt so gut wie keinen Artikel mehr über Aufführungen. Aber er ist langfristig von seiner Erfahrung geprägt 'Im Herzen meines Werks, das Theater'. Er starb am 26. März 1980 an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Zuletzt hatte er am Collège de France einen Lehrstuhl für Semiologie.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Suhrkamp-Krise? Von wegen, meint Cord Riechelmann, dem Roland Barthes erstmals auf Deutsch erschienene Vorlesung inmitten gegenwärtiger Ehe-Diskurse wie eine Wohltat vorkommt, eine "richtige Entscheidung", verlagstechnisch. Und trostspendend, insofern als Riechelmann nun weiß, dass sich Zusammen- und Für-sich-Leben ganz undialektisch denken lassen. Höchst angenehm findet Riechelmann, wie Barthes den dies bezeichnenden Begriff der "Idiorhythmie" entwickelt ­ von Formen der Gemeinschaft in der Ostkirche bis zum Zusammenleben in Grandhotel und Mietshaus, die Macht- und Distanzverhältnisse immer im Blick und ohne Anspruch auf eine allgemeingültige Antwort.

© Perlentaucher Medien GmbH