Was tun, Herr Luhmann?

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Vor etwas mehr als zehn Jahren ist Niklas Luhmann, einer der wichtigsten und wirkungsmächtigsten Denker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, verstorben. Obwohl sein umfangreiches theoretisches Werk als komplex und schwer verständlich gilt, ist es eines der wohl erfolgreichsten und populärsten Theorieangebote nicht nur im deutschen Sprachraum, sondern auch international. In seinen Gesprächen und Interviews erweist sich Luhmann als ein faszinierender Gesprächspartner, dessen Weitsicht zu politischen Problemstellungen und Fragen der Kunst und Massenmedien immer wieder verblüfft. Nach "Warum…mehr

Produktbeschreibung
Vor etwas mehr als zehn Jahren ist Niklas Luhmann, einer der wichtigsten und wirkungsmächtigsten Denker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, verstorben. Obwohl sein umfangreiches theoretisches Werk als komplex und schwer verständlich gilt, ist es eines der wohl erfolgreichsten und populärsten Theorieangebote nicht nur im deutschen Sprachraum, sondern auch international. In seinen Gesprächen und Interviews erweist sich Luhmann als ein faszinierender Gesprächspartner, dessen Weitsicht zu politischen Problemstellungen und Fragen der Kunst und Massenmedien immer wieder verblüfft. Nach "Warum haben Sie keinen Fernseher, Herr Luhmann?" wird in "Was tun, Herr Luhmann?" eine Auswahl der mit ihm geführten Interviews (mit Hans-Dieter Huber, Klaus Taschwer, Rudolf Maresch, Dirk Knipphals/Christian Schlüter, Gerald Breyer/Niels Werber) aus den neunziger Jahren abgedruckt, in denen es schwerpunktmäßig um Fragen der Politik und Kunst geht.
  • Produktdetails
  • Verlag: Kulturverlag Kadmos
  • Seitenzahl: 160
  • Erscheinungstermin: Mai 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm
  • Gewicht: 217g
  • ISBN-13: 9783931659981
  • ISBN-10: 3931659984
  • Artikelnr.: 23496900
Autorenporträt
Hagen, Wolfgang
Prof. Dr. Wolfgang Hagen, Jahrgang 1950, studierte Germanistik und Philosophie in Wien und Berlin. Von 1970 bis 1972 arbeitete er im Merve-Verlag Berlin. Er promovierte 1977. 1978 war er Kulturredakteur bei Radio Bremen, 1979 bis 1984 Redakteur und Moderator der Sendung »SFBeat« des SFB. Von 1985 bis 2002 arbeitete er zunächst als Leiter der Abteilung »Kultur Aktuell«, als Moderator von »Drei nach Neun«, dann als Gründungs- und Programmchef von »Radio Bremen Vier«, dem ersten Jugendprogramm der ARD. 2001 habilitierte Hagen sich an der Universität Basel. 2002 bis 2012 war er Leiter der Kultur- und Musikabteilungen sowie Leiter der Medienforschung im Deutschlandradio Kultur. 2003 begann er als Privatdozent für Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2012-2013 war Wolfgang Hagen zunächst Professor für Rhetorik an der Leuphana Universität Lüneburg, seit 2013 ist er dort Professor für Medienwissenschaft. Weitere Informationen auf www.whagen.de.
Rezensionen
Besprechung von 10.07.2009
Ohne Menschenbild

"Wissenschaft spricht zur Wissenschaft, und wenn ein anderer was davon hat, ist es Zufall." Im Fall von Niklas Luhmann, von dem diese trockene Feststellung stammt, war dieser Zufall unübersehbar. Selbst wenn nicht immer klar war, was die anderen nun genau davon hatten. Eine Unsicherheit, die Luhmann als Letzten verwunderte. Ohnehin war in seinen Augen ein Zuwachs von Unsicherheit genau das, was die systemtheoretische Perspektive für praktische Entscheidungen offerieren konnte: als Effekt der Erweiterung von Möglichkeitsspielräumen. Auf die Frage "Was tun, Herr Luhmann?" ist deshalb nicht mit praktischen Empfehlungen, sondern eher mit Infragestellungen der Frage zu rechnen. Und auch wenn diese Frage als Titel eines Bandes gewählt wurde, der Gespräche aus den neunziger Jahren mit dem 1998 verstorbenen Niklas Luhmann versammelt: Die Interviewer hatten ihre Systemtheorie gut genug gelesen, um von dieser Neigung ihres Gesprächspartners nicht überrascht zu werden. Das durchmessene Terrain ist so weit, wie es sich für den universalen Anspruch Luhmannscher Theorie gehört. Einmal fällt dann doch die Frage, was ihn denn definitiv nicht interessiere, worauf Luhmann seine Abneigung bekundet, sich über den Menschen zu äußern: "Menschenbilder, so was Grausliches." Verwahrungen dieser Art nehmen natürlich ein, selbst wenn man konzedieren muss, dass sie sich auch abseits der Systemtheorie ganz gut kultivieren lassen. ("Was tun, Herr Luhmann?" Vorletzte Gespräche mit Niklas Luhmann. Herausgegeben von Wolfgang Hagen. Kulturverlag Kadmos, Berlin 2009. 160 S., geb., 14,90 [Euro].) hmay

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Besprechung von 02.08.2010
Menschenbilder, so was Grausliches
Wissen, was Sache ist: Zwei neue Bücher mit und über Niklas Luhmann und die wachsende Anziehungskraft des Soziologen
Als in der Zeitschrift Merkur vor kurzem gefragt wurde, welche Macht die Philosophie heute noch habe, ging die Sache natürlich nicht gut aus für das Fach. Das Urteil lautete: „Die Philosophie hat keinen Einfluss mehr, der dem bis Ende der sechziger Jahre gliche.“ Der Erfolg und die Popularität von Philosophen wie Peter Sloterdijk oder Slavoj Zizek wird freilich gesehen, ihre Art, das philosophische Geschäft zu betreiben, aber nicht anerkannt. In guter deutscher Tradition gelten sie als nicht mehr als erzählende, essayistische Denker. Das Philosophieren dagegen, das wirklich zählt – auch das ist gute deutsche Tradition – ist natürlich das „traditionelle“, also systematische Philosophieren, der Wille zum großen, alles durchdringenden, vollständig zusammenhängenden Gedankengebäude im Stile Kants oder Hegels. Systematisch formulierte Ideen, so der Merkur, hätten leider jede Attraktivität für die „theoretische Phantasie“ verloren. Inspiration für Künstler und Schriftsteller seien sie zuletzt in den siebziger Jahren gewesen.
Was auch immer man von der Geringschätzung alles Essayistischen halten mag – es täuscht der Eindruck sicher nicht, dass es schon Zeiten gegeben hat, in denen die systematische Philosophie wichtiger zu sein schien. Und dennoch überraschte, dass der Merkur den Namen Niklas Luhmann nicht einmal erwähnt. Der 1998 verstorbene Bielefelder Professor hat mit seiner Systemtheorie immerhin das bislang letzte große, zusammenhängende Gedankengebäude zur Welt- und Gesellschaftserklärung geschaffen. Und wenn nicht alles täuscht, ist er wenigstens hierzulande einer der einflussreichsten Denker der Gegenwart. Öffentliche Intellektuelle und Professoren wie Norbert Bolz oder Dirk Baecker sind bekennende Luhmannianer; die Frankfurter Allgemeine Zeitung beschäftigt mit Jürgen Kaube einen leitenden Redakteur, der sich in seinen Kommentaren zur Zeit oft und nicht selten mit verblüffenden Ergebnissen auf Luhmann beruft; und dann gibt es mit Rainald Goetz auch noch einen der wichtigen deutschen Gegenwartsautoren, dessen Sound und Art der Gesellschaftbeobachtung in seinen Büchern seit Mitte der neunziger Jahre ohne den ganz eigenen, ostentativen Goetz’schen Linksluhmannismus nicht denkbar ist. Auf einem doppelseitigen Foto fast genau in der Mitte seines 1999 erschienenen Buchs „Celebration“ sitzt er mit Luhmanns „Das Recht der Gesellschaft“ an einem Hotelpool in San Francisco.
Dass im kleinen Berliner Kadmos Verlag jetzt unter dem Titel „Was tun, Herr Luhmann?“ nicht nur ein weiterer Band mit Luhmann-Gesprächen erschienen ist, sondern mit „Luhmann Lektüren“ auch einer mit Luhmann-Aufsätzen von Dirk Baecker, Norbert Bolz, Peter Fuchs, Hans Ulrich Gumbrecht und Peter Sloterdijk passt da sehr gut. Selbst wenn die Interviews und Aufsätze schon etwas älter sind. Sie haben sich sehr gut gehalten. Wer also eine Ahnung davon bekommen möchte, woran es liegen könnte, dass derzeit so hartnäckig versucht wird, der Zeit mit Mitteln und Begrifflichkeiten Niklas Luhmanns beizukommen, dem sei ein Blick in beide Bücher sehr empfohlen. Besonders Interviews eignen sich schließlich gut, einem Philosophen auf die Spur zu kommen. In Gespräch und freier Rede verstrickt sich niemand so leicht in idiosynkratische Erwägungen wie am Schreibtisch. Man ist gezwungen, auf den Punkt zu kommen. Und so unwahrscheinlich es beim berühmtesten Zettelkasten-Verwalter der Ideengeschichte auf den ersten Blick auch erscheinen mag: in der Kunst, auf den Punkt zu kommen, war Niklas Luhmann sehr, sehr
gut.
In dem 1987 bei Merve erschienenen Interview-Band „Archimedes und wir“ verwirft er das Denken seines großen Gegenspielers Jürgen Habermas und die gesamte Kritische Theorie ganz nüchtern in gerade einmal vier Sätzen: „Ich finde, dass man mit dem Theoriekonzept der ,Frankfurter Schule‘, wenn es ein solches überhaupt gibt, wissenschaftlich nicht arbeiten kann. Das ist eine Position, die nicht kompliziert genug, nicht variantenreich genug ist. Die Kritische Theorie ist nicht kompliziert genug, um etwas anderes als ein protestierendes oder resignatives Verhalten zu provozieren. Der Ausweg, dem Habermas geht, verschiedene Theorien zu diskutieren und zu synthetisieren, hat bisher nicht zu einer eigenen systematischen Position geführt.“ Fertig. Hier ist übrigens der Hintergrund zu suchen zu so harten Urteilen wie etwa dem von Norbert Bolz über Habermas’ Hauptwerk, der „Theorie des kommunikativen Handelns“: Habermas sei nicht mehr als ein selbstbewusster „Exponent der Reeducation“, von dessen Arbeit in fünfzig Jahren nichts mehr übrig sei. „Am Ende gewinnt Luhmann“, bilanziert Bolz dementsprechend in seinem Aufsatz „Niklas Luhmann und Jürgen Habermas – Eine Phantomdebatte“ in den „Luhmann Lektüren“.
Der neue Interview-Band enthält vier Gespräche, die Luhmann zwischen 1991 und 1996 mit dem Wiener Falter, der inzwischen eingestellten Wochenzeitung Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, dem Magazin Texte zur Kunst und der Zeitschrift Symptome geführt hat, sowie ein bislang unveröffentlichtes Interview mit dem Autor und Journalisten Rudolf Maresch. Das Buch ist voller Stellungnahmen, die nicht nur sehr gut in Luhmanns Denken einführen, sondern auch unmittelbar zu Werkzeugen der eigenen Wahrnehmung taugen. Für entlegene Beispiele ist sich Luhmann dabei nie zu schade: „Jede Kommunikation teilt nicht nur etwas mit, sondern auch noch das, wovon sich das Gesagte unterscheidet. Literatur kann nur wirklich begriffen werden, wenn nicht nur das Gesagte kritisiert wird, sondern auch sein Wogegen mitbedacht wird. Action Painting ist eine Handlung, die gegen das Abmalen oder auch gegen das Verstecken des Könnens gerichtet war. (. . .) Hier wird nicht mehr vom Bild gedacht, sondern von der Differenz, die dieser Stil in bezug auf etwas anderes hatte.“ Wirklich ideengeschichtlich relevant werden die beiden neuen Bände jedoch da, wo sie eine scharfen Blick zulassen auf Gründe der laufenden Luhmann-Renaissance. Und zwar in Luhmanns eigenen Worten: „In der heutigen Gesellschaft hängt viel mehr als je zuvor die Zukunft von Entscheidungen ab (. . .), die schon getroffen worden sind und nicht mehr revidiert werden können.“ Welches Ereignis hätte dies besser vor Augen führen können, als die jüngste Finanzkrise?
Die herrschende Ohnmacht jedoch gepaart mit einer – trotz aller Kapitalismuskritik – weit verbreiteten ideologischen Desillusionierung sind die besten Voraussetzungen, die man sich für die Luhmann-Rezeption denken kann. Mit den gängigen politischen Ideologien fällt es längst nicht mehr so leicht, über den Dingen zu stehen. Der kühle Blick des Bielefelder Soziologen dagegen garantiert die intellektuelle Souveränität: Der Soziologe könne „viele Phänomene ungelösten Probleme zurechnen“ und durch diese Beschreibung „zumindest viele Verworrenheiten und viele unmittelbare politische und ressentimentgeladene Diskussionen beiseite lassen“. Manchmal, so Luhmann, genüge es doch schon, das Problem richtig zu fassen. Einzelne Menschen interessierten Luhmann nicht: „Menschenbilder, sowas Grausliches“, bekennt er im Gespräch mit den Texten zur Kunst: „Also der Mensch interessiert mich nicht, wenn ich das so hart sagen darf.“
Polemisch war Luhmann oft und gern, ob er wirklich so „komplett uneitel“ gewesen ist, wie ihn Rainald Goetz in seinem jüngsten Buch „Loslabern“ gerne hätte, wird sich nicht mehr einwandfrei klären lassen. Die Filmaufnahmen, die von Luhmann überliefert sind, zeigen keinen besonders gockelhaften Mann. Der Aufsatzband „Luhmann Lektüren“ beweist jedoch, dass sein Ansatz ohne Zweifel eine besondere Anziehungskraft für ungleich statusbewusstere, auf Triumph gepolte Denker wie Hans Ulrich Gumbrecht oder Peter Sloterdijk hat. Auf jeden allerdings auf ganz eigene, charakteristische Weise. Sloterdijk konstatiert in seinem Beitrag generös, „nach Luhmann“ bezeichne künftig nicht nur einen zufälligen Zeitraum nach dem Tod des Gelehrten, sondern ein Niveau, das niemand mehr unterschreiten dürfe, der auf „der Höhe der Kunst“ sein wolle – und inszeniert sich dann selbstverständlich als einer, der berufen ist, dieses Niveau noch zu übertreffen. Gumbrecht dagegen fragt sich, worin eigentlich wirklich die Originalität Luhmanns liege und kommt – in einem dennoch sehr lesenswerten Aufsatz – überraschenderweise zu dem Schluss, dass er so originell nun auch wieder nicht gewesen sei.
Erklären kann den kühlen Blick Luhmanns am eindrücklichsten der Bremer Soziologie-Professor und Luhmann-Schüler Dirk Baecker. Hier tut er es am Beispiel von Luhmanns Gedanken zu Bürokratie und Management: „Er greift einen gängigen Diskurs (. . .) auf und entwickelt zu diesem Diskurs dann eine inkongruente Perspektive.“ Im Falle der Bürokratie hieß das, dass Luhmann die gängige Meinung aufgriff, die Routine beraube den denkenden Menschen seiner Entwicklungsmöglichkeiten, er aber schließlich doch ein „Lob der Routine“ anstimmte. Routinen versetzten Organisationen schließlich in die Lage, auf verschiedene Ereignisse gleich zu reagieren. Die Beherrschung von Routinen ist so zugleich die Voraussetzung dafür, die Zeit zu haben, um sich überlegen zu können, was man eventuell anders machen könnte. Mit dieser Taktik, so Dirk Baecker, vermag Luhmann „der Kritik recht geben, ohne den Kritikern recht geben zu müssen.“ Wenn das heute nicht mehr denn je eine verlockende Position ist.
JENS-CHRISTIAN RABE
WOLFRAM BURCKHARDT (Hrsg.): Luhmann Lektüren – Dirk Baecker, Norbert Bolz, Peter Fuchs, Hans Ulrich Gumbrecht, Peter Sloterdijk. Kadmos Verlag, Berlin 2010. 160 Seiten, 10 Euro.
WOLFGANG HAGEN (Hrsg.): Was tun, Herr Luhmann? Vorletzte Gespräche mit Niklas Luhmann. Kadmos Verlag, Berlin 2009. 160 Seiten, 14,90 Euro.
„Die Zukunft hängt mehr denn je
von Entscheidungen ab, die
schon getroffen worden sind.“
Der kühle Blick des Bielefelder
Soziologen garantiert
intellektuelle Souveränität
„Am Ende gewinnt Luhmann“: Niklas Luhmann, fotografiert 1981 Foto: Brigitte Friedrich
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Das Alter dieser Interviews, die Niklas Luhmann zwischen 1991 und 1996 verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften gegeben hat, tut nichts zur Sache, meint Jens-Christian Rabe. Schließlich sei Luhmann aktueller denn je. Daran, dass sich Interviews besonders gut eignen, Philosophen (und Soziologen) zu verstehen, glaubt Rabe ohnehin, zwingt die Form die Meisterdenker seiner Meinung doch, möglichst unverblümt zur Sache zu kommen. Luhmanns eher kühlen Blick weiß Rabe dabei sehr zu goutieren ("Menschenbilder, sowas Grausliches"). Gut eingeführt in Luhmanns Denken fühlt sich der Rezensent also. Und mehr noch: Luhmanns oft mit entlegenen Beispielen aufwartenden Stellungnahmen stellen ihm Werkzeuge für die eigene Wahrnehmung zur Verfügung. Dass der Band ideengeschichtlich relevant ist, liegt laut Rabe an der gegenwärtigen Gemengelage aus Kapitalismusverdrossenheit und ideologischer Desillusionierung - bester Nährboden für eine Luhmann-Renaissance.

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