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Wandel tut not: Vom Turbokapitalismus zur Nachhaltigkeit, vom Ich zum Wir. Die Finanzkrise ist mehr als ein Betriebsunfall - sie ist die logische Folge eines Kapitalismus, dessen Akteure ohne Verantwortungsbewusstein dem schnellen Gewinn hinterherjagen. Auch wenn uns diese Art zu wirtschaften in der Vergangenheit Wohlstand gebracht hat, zukunftsfähig ist sie nicht. Stattdessen stehen wir heute vor der Grundsatzfrage eines Neuanfangs: Wie gestalten wir eine nachhaltige Wirtschafts- und Lebenskultur und wie können wir dieses Ziel angesichts der Jahrhundertaufgaben einer globalisierten Welt…mehr

Produktbeschreibung
Wandel tut not: Vom Turbokapitalismus zur Nachhaltigkeit, vom Ich zum Wir.
Die Finanzkrise ist mehr als ein Betriebsunfall - sie ist die logische Folge eines Kapitalismus, dessen Akteure ohne Verantwortungsbewusstein dem schnellen Gewinn hinterherjagen. Auch wenn uns diese Art zu wirtschaften in der Vergangenheit Wohlstand gebracht hat, zukunftsfähig ist sie nicht. Stattdessen stehen wir heute vor der Grundsatzfrage eines Neuanfangs: Wie gestalten wir eine nachhaltige Wirtschafts- und Lebenskultur und wie können wir dieses Ziel angesichts der Jahrhundertaufgaben einer globalisierten Welt erreichen? Alois Glück analysiert die Ursachen für unser jüngstes Scheitern und beschreibt den Weg für einen gesellschaftlichen Kulturwandel. Fest steht: Die Tatkraft jedes Einzelnen von uns ist dabei gefragt.
  • Produktdetails
  • Verlag: Herbig
  • Seitenzahl: 224
  • Erscheinungstermin: 21. Januar 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm
  • Gewicht: 398g
  • ISBN-13: 9783776626278
  • ISBN-10: 3776626275
  • Artikelnr.: 27967325
Autorenporträt
Alois Glück, geboren am 24. Januar 1940 in Hörzing, ist CSU-Politiker und Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Er ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 25.01.2010

Weltpädagogik
Alois Glücks Suada gegen üble Folgen der Globalisierung
Seit 40 Jahren – zweimal so lange wie der listenreiche Odysseus unterwegs war – beackert Alois Glück die politischen Felder des Freistaates Bayern. Von den letzten 20 Jahren kann man sogar sagen, dass er zum langfristig einflussreichsten Akteur der in Bayern gemachten Politik wurde. In meiner Zeit im bayerischen Landtag habe ich mich ein bisschen als sein Gegenspieler gesehen, was mir damals nicht wirklich guttat.
Glücks neues Buch dreht sich nicht um die CSU und seine Zwei- und Dreierbeziehungen mit den Ministerpräsidenten oder CSU-Chefs. Sein Buch handelt von nichts geringerem als dem Schicksal der westlichen Menschheit. Unbefangenes Hinausgreifen über die lokale Sache ist typisch für einen richtigen CSUler und seit Kaiser Ludwig dem Baiern Kennzeichen der Weltpädagogik unseres Stammes. Nicht typisch ist, dass Glück dabei das Streng-Sachliche mehr liebt als das Dekorativ-Robuste. Nach „Verantwortung übernehmen” (2000), „Neue Netze des Bürgerschaftlichen Engagements” (2004) und „Solidarische Leistungsgesellschaft” (2006) bleibt der Autor einer Grundmelodie treu, die man mit „auch weiches Wasser spült den Stein” oder so ähnlich beschreiben könnte, was mir, wie gesagt, früher auf die Nerven ging.
Ein Teil dieses Stils ist das schon im Titel benutzte Personalpronomen „wir”. Glück sagt gerne „wir”, um dann anderen an die Brust zu klopfen. In der Sprache katholischer oder evangelischer Akademien und manchmal auch ein bisschen zeitgeistig – aber mit inhaltlich ziemlich gut begründeten Anklagen. Die Finanzkrise, sagt Alois Glück, ist mehr als ein Betriebsunfall – sie ist die logische Folge des angelsächsischen Kapitalismus, dem sich auch die Bundesrepublik kritiklos hingegeben hat. Auf Glücks Programmzettel für den Neuanfang stehen Sozialkultur, aktive Bürgergesellschaft, Familienpolitik. Auf diese Begriffe baut er ein Small-is-beautiful-Gegenprogramm zur Globalisierung. Glück nennt das einen Wandel der individuellen Lebenskultur. Eine Jahrhundertaufgabe für die Nachmoderne. Für alle, denen an dieser Aufgabe liegt, ist Alois Glücks Buch mehr als eine Analyse. Eine Aufmunterung! PETER GAUWEILER
ALOIS GLÜCK: Warum wir uns ändern müssen. Wege zu einer zukunftsfähigen Kultur. Herbig, München 2010. 224 Seiten, 19,95 Euro.
Peter Gauweiler ist Rechtsanwalt und CSU-Bundestagsabgeordneter.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.sz-content.de
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Weltpädagogik

Alois Glücks Suada gegen üble Folgen der Globalisierung

Seit 40 Jahren – zweimal so lange wie der listenreiche Odysseus unterwegs war – beackert Alois Glück die politischen Felder des Freistaates Bayern. Von den letzten 20 Jahren kann man sogar sagen, dass er zum langfristig einflussreichsten Akteur der in Bayern gemachten Politik wurde. In meiner Zeit im bayerischen Landtag habe ich mich ein bisschen als sein Gegenspieler gesehen, was mir damals nicht wirklich guttat.

Glücks neues Buch dreht sich nicht um die CSU und seine Zwei- und Dreierbeziehungen mit den Ministerpräsidenten oder CSU-Chefs. Sein Buch handelt von nichts geringerem als dem Schicksal der westlichen Menschheit. Unbefangenes Hinausgreifen über die lokale Sache ist typisch für einen richtigen CSUler und seit Kaiser Ludwig dem Baiern Kennzeichen der Weltpädagogik unseres Stammes. Nicht typisch ist, dass Glück dabei das Streng-Sachliche mehr liebt als das Dekorativ-Robuste. Nach „Verantwortung übernehmen” (2000), „Neue Netze des Bürgerschaftlichen Engagements” (2004) und „Solidarische Leistungsgesellschaft” (2006) bleibt der Autor einer Grundmelodie treu, die man mit „auch weiches Wasser spült den Stein” oder so ähnlich beschreiben könnte, was mir, wie gesagt, früher auf die Nerven ging.

Ein Teil dieses Stils ist das schon im Titel benutzte Personalpronomen „wir”. Glück sagt gerne „wir”, um dann anderen an die Brust zu klopfen. In der Sprache katholischer oder evangelischer Akademien und manchmal auch ein bisschen zeitgeistig – aber mit inhaltlich ziemlich gut begründeten Anklagen. Die Finanzkrise, sagt Alois Glück, ist mehr als ein Betriebsunfall – sie ist die logische Folge des angelsächsischen Kapitalismus, dem sich auch die Bundesrepublik kritiklos hingegeben hat. Auf Glücks Programmzettel für den Neuanfang stehen Sozialkultur, aktive Bürgergesellschaft, Familienpolitik. Auf diese Begriffe baut er ein Small-is-beautiful-Gegenprogramm zur Globalisierung. Glück nennt das einen Wandel der individuellen Lebenskultur. Eine Jahrhundertaufgabe für die Nachmoderne. Für alle, denen an dieser Aufgabe liegt, ist Alois Glücks Buch mehr als eine Analyse. Eine Aufmunterung! PETER GAUWEILER

ALOIS GLÜCK: Warum wir uns ändern müssen. Wege zu einer zukunftsfähigen Kultur. Herbig, München 2010. 224 Seiten, 19,95 Euro.

Peter Gauweiler ist Rechtsanwalt und CSU-Bundestagsabgeordneter.

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