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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Sonstiges, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Afrika- und Asienwissenschaften), Veranstaltung: HS "Modernes Thailand", Sprache: Deutsch, Abstract: Bangkok, die Hauptstadt Thailands, hat viele Gesichter und abhängig davon, wie man sich ihr nähert, bekommt man jeweils ein anderes zu sehen. Reduziert man den Reichtum an Varianten, das Konstrukt Bangkok zu betrachten um etliche Variablen und begnügt sich damit, innerhalb einer Forschungsdisziplin das Phänomen der Stadt näher beleuchten zu wollen, wird…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Sonstiges, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Afrika- und Asienwissenschaften), Veranstaltung: HS "Modernes Thailand", Sprache: Deutsch, Abstract: Bangkok, die Hauptstadt Thailands, hat viele Gesichter und abhängig davon, wie man sich ihr nähert, bekommt man jeweils ein anderes zu sehen. Reduziert man den Reichtum an Varianten, das Konstrukt Bangkok zu betrachten um etliche Variablen und begnügt sich damit, innerhalb einer Forschungsdisziplin das Phänomen der Stadt näher beleuchten zu wollen, wird man trotzdem feststellen müssen, dass die(se) Stadt schwer erklärbar ist. Humangeographen, Ethnologen, Kulturwissenschaftler, Historiker und viele Vertreter anderer Disziplinen beschäftigen sich mit den Städten und ihrer Erforschung, stimmen zuweilen überein, widersprechen sich an gegebenen Punkten. Die folgende Hausarbeit wird sich mit dem Buch „Bangkok. Place, Practice and Representation.“ von Marc Askew, welches zur Vorlage eines Referates im Rahmen des Seminars „Modernes Thailand“ diente, beschäftigen. Wie der Name bereits vermuten lässt, beschäftigt sich dieses Werk mit der Metropole Bangkok, seinen Orten und deren Konstituierung durch kulturelle Praktiken, und natürlich den Möglichkeiten, Räume für Repräsentationen – z. B. der Macht – zu nutzen. Der Autor gibt in sämtlichen Kapiteln Hinweise auf die Vielzahl von Lebensstilen und damit distinkt gestalteter Räume, was impliziert, dass eine „Einheit Bangkok“ als solche nicht existent ist, es sei denn, die durch Repräsentation geschaffene.1 Die Frage, die nun zur Diskussion gestellt werden soll ist jene nach Gründen einer Stadtgestaltungspolitik wie sie in dem Kapitel „Contesting Urbanisms: Constructing the past and remaking the present“ beschrieben wird. Sind also Projekte wie z. B. das Rattanakosin Conservation Project eine Antwort der Machthaber auf die evidente soziale Transformation – welche schließlich in eigenen geschichtlichen Rekonstruktionsleistungen und Ansprüchen an den urbanen Raum mündet , um durch die Narrative von „Krung Thep“ die Nation zu einen? Oder ist die Landschaftsgestaltung der Metropole ein Ergebnis aus dem Zusammenspiel internationaler wirtschaftlicher Einflüsse und den sich daraus ergebenden Notwendigkeiten für eine effiziente Stadtplanung, ein in gewisser Eigendynamik verfangener Prozess und somit wenig kontrollierbare Konsequenz ?