Von der Berufung zum Beruf: Industriedesigner in Westdeutschland 1959-1990 (eBook, PDF) - Grossmann, Yves Vincent
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Die Gründung des ersten Berufsverbandes der Industriedesigner in Stuttgart 1959 markierte den Beginn einer Professionalisierung der bundesdeutschen Produktgestaltung. Yves Vincent Grossmann zeigt in seiner Sozialgeschichte der Industriedesigner, wie sich die Gestalter gegenüber Fragen im Zuge der Ölpreiskrisen, Postmoderne und Globalisierung neu positionierten: Sie übernahmen zunehmend die Rolle eines Krisenmanagers - denn trotz des »Eisernen Vorhangs« blieben die Beziehungen auf der industriellen Ebene zwischen Ost und West erhalten. Mit der BASF AG, Siemens AG, Rosenthal AG und MAN AG werden vier Firmen beispielhaft betrachtet.…mehr

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Produktbeschreibung
Die Gründung des ersten Berufsverbandes der Industriedesigner in Stuttgart 1959 markierte den Beginn einer Professionalisierung der bundesdeutschen Produktgestaltung. Yves Vincent Grossmann zeigt in seiner Sozialgeschichte der Industriedesigner, wie sich die Gestalter gegenüber Fragen im Zuge der Ölpreiskrisen, Postmoderne und Globalisierung neu positionierten: Sie übernahmen zunehmend die Rolle eines Krisenmanagers - denn trotz des »Eisernen Vorhangs« blieben die Beziehungen auf der industriellen Ebene zwischen Ost und West erhalten. Mit der BASF AG, Siemens AG, Rosenthal AG und MAN AG werden vier Firmen beispielhaft betrachtet.
Autorenporträt
Yves Vincent Grossmann ist wissenschaftlicher Koordinator im LOEWE Schwerpunkt »Infrastruktur - Design - Gesellschaft« an der HfG Offenbach. Er studierte Geschichte, Kunst- und Wissenschaftsgeschichte in Mainz, Glasgow und Clermont-Ferrand. Von 2014 bis 2017 promovierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einem Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Rezensionen
»Mit der Vielfalt an Themen und erstmals erschlossenen Quellen ist diese Arbeit eine Fundgrube für jeden Unternehmens- und Designhistoriker, der sich in Zukunft mit der Verankerung von Industriedesign in der deutschen Unternehmenslandschaft und den deutschen Designinstitutionen und -verbänden [...] auseinandersetzt.« Kilian Steiner, Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, 12 (2019) »The book delivers an original input to the understanding of design in Germany, through the prism of its actors.« Stéphane Laurent, Francia, 2 (2019) Besprochen in: designreport, 6 (2018) Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 1 (2019), Christian Kleinschmidt