Bisher 9,99**
9,49
versandkostenfrei*
Alle Preise in Euro, inkl. MwSt.
**Früherer Preis
Sofort lieferbar
5 °P sammeln

    Broschiertes Buch

We have a strong instinct to belong to small groups defined by clear purpose and understanding--"tribes." This tribal connection has been largely lost in modern society, but regaining it may be the key to our psychological survival. Decades before the American Revolution, Benjamin Franklin lamented that English settlers were constantly fleeing over to the Indians-but Indians almost never did the same. Tribal society has been exerting an almost gravitational pull on Westerners for hundreds of years, and the reason lies deep in our evolutionary past as a communal species. The most recent example…mehr

Produktbeschreibung
We have a strong instinct to belong to small groups defined by clear purpose and understanding--"tribes." This tribal connection has been largely lost in modern society, but regaining it may be the key to our psychological survival. Decades before the American Revolution, Benjamin Franklin lamented that English settlers were constantly fleeing over to the Indians-but Indians almost never did the same. Tribal society has been exerting an almost gravitational pull on Westerners for hundreds of years, and the reason lies deep in our evolutionary past as a communal species. The most recent example of that attraction is combat veterans who come home to find themselves missing the incredibly intimate bonds of platoon life. The loss of closeness that comes at the end of deployment may explain the high rates of post-traumatic stress disorder suffered by military veterans today. Combining history, psychology, and anthropology, TRIBE explores what we can learn from tribal societies about loyalty, belonging, and the eternal human quest for meaning. It explains the irony that-for many veterans as well as civilians-war feels better than peace, adversity can turn out to be a blessing, and disasters are sometimes remembered more fondly than weddings or tropical vacations. TRIBE explains why we are stronger when we come together, and how that can be achieved even in today's divided world.
  • Produktdetails
  • Verlag: Harpercollins Uk; Fourth Estate
  • Seitenzahl: 192
  • Erscheinungstermin: 1. Juni 2017
  • Deutsch, Englisch
  • Abmessung: 197mm x 128mm x 17mm
  • Gewicht: 141g
  • ISBN-13: 9780008168186
  • ISBN-10: 0008168180
  • Artikelnr.: 45797841
Autorenporträt
Der Journalist Sebastian Junger, geboren 1962, ausgezeichnet mit dem National Magazine Award, veröffentlichte die Reportagensammlung "Feuer" und den Weltbestseller "Der Sturm", der mit George Clooney und Mark Wahlberg verfilmt wurde, bevor er mit "Tod in Belmont" abermals in die Top Ten der Bestsellerliste und in die Debatte um nationales Selbstverständnis in den USA vorstieß. Sein auf den in "War" beschriebenen Erlebnissen beruhender Dokumentarfilm "Restrepo" erhielt den Grand Jury Prize des renommierten Sundance Film Festival.
Rezensionen
Besprechung von 09.06.2017
Am schönsten war es im Krieg?

Der preisgekrönte und international bekannte Journalist und Buchautor Sebastian Junger ("Der Sturm", "War - Ein Jahr im Krieg") hat einen Artikel über posttraumatische Belastungsstörungen, den er für "Vanity Fair" schrieb, zu einem Traktat über den Verlust des Gemeinschaftsgefühls, über die Vorzüge der indianischen Lebensweise und über den falschen Umgang der Amerikaner mit ihre Kriegsheimkehrern ausgebaut. Das hätte er mal lieber nicht getan: Alle Scharniere von "Tribe" knirschen, und auch argumentativ hapert es hier und da gewaltig. Selbst aus der Sorglosigkeit und Langeweile der Mittelklasse kommend, hat Junger früh bemerkt: "Die moderne Gesellschaft hat die Kunst perfektioniert, den Menschen das Gefühl der Nutzlosigkeit zu geben. Es ist an der Zeit, dem ein Ende zu setzen." Und sogleich ist er mitten in der Verherrlichung der steinzeitlichen Stammeslebensweise und dem Lobpreis bedingungsloser soldatischer Opferbereitschaft. Armut macht bei Junger glücklich, wirklich Arme werden sich bedanken für diesen Sozialkitsch. Er glorifiziert das durch Fakten nicht gedeckte Bild der friedlich und gleichberechtigt lebenden amerikanischen Ureinwohner, er lobt die Disziplin der Engländer in den Bunkern des Blitzkriegs. Überall schimmert die Sehnsucht nach einer Welt durch, die es so nie gab. Immerhin hat Junger seinen Landsleuten einen Denkanstoß gegeben, dass sie besser mit ihren Veteranen umgehen sollten: Diese würden als Opfer aussortiert, eine Rückkehr in ein geregeltes Leben ist nicht vorgesehen. Und so stellten sich die meisten die Frage, warum sie für so eine Gesellschaft den Kopf hingehalten haben.

hhm.

Sebastian Junger: "Tribe". Das verlorene Wissen um Gemeinschaft und Menschlichkeit. A. d. Englischen von Teja Schwaner. Blessing Verlag, München 2017. 192 S., geb., 19,99 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
…mehr