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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Rundfunk und Unterhaltung, Note: 1,0, Universität der Künste Berlin (Fakultät Gestaltung), Sprache: Deutsch, Abstract: Identitäten und Rollenkonstruktionen, Transformationen und Selbstrepräsentationen - prägende Schlüsselbegriffe, die einem die Türen der Methodiken der Kunst öffnen können. Durch alle Spielarten des Kunstbetriebes ziehen sich diese Begrifflichkeiten, wie ein roter Faden in den Lebenslinien der Protagonisten. Ob im literarischen, visuellen oder darstellenden Werk - die "Verkleidung", das Übernehmen von…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Rundfunk und Unterhaltung, Note: 1,0, Universität der Künste Berlin (Fakultät Gestaltung), Sprache: Deutsch, Abstract: Identitäten und Rollenkonstruktionen, Transformationen und Selbstrepräsentationen - prägende Schlüsselbegriffe, die einem die Türen der Methodiken der Kunst öffnen können. Durch alle Spielarten des Kunstbetriebes ziehen sich diese Begrifflichkeiten, wie ein roter Faden in den Lebenslinien der Protagonisten. Ob im literarischen, visuellen oder darstellenden Werk - die "Verkleidung", das Übernehmen von Rollen ist oft Bestandteil der schöpferischen Arbeit und zum Teil auch darüber hinaus.

Das "darüber hinaus" ist bedingt vom "gesehen werden". Es ist weniger ein temporärer Performancegedanke als künstlerische Praxis, sondern vielmehr das Streben nach Identitätenfindung im Prozess einer ständigen Transformation. Keine bloße Rollenaneignung, geschweige eine vorhersehbare Selbstdarstellung auf Basis verbreiteter Gesellschaftserwartungen. Es geht vielmehr, um die Repräsentation des Selbst, in potentia, mannigfaltiger Weise, jedes Mal auf ein Neues.

Die Genese künstlicher und künstlerischer Identitäten aus einem Subjekt heraus und auf das Selbige projiziert, geprägt durch den Prozess der Transformation - erzeugt Vielschichtigkeit. Die Überlagerung des Selbst erzeugt einerseits Verstärkungen in der Wahrnehmung des Subjekts, sorgt durch Verschiebungen ebenso für Unklarheiten.

Die Erschaffung, im Sinne einer Repräsentation in actu, des Selbst als ein Kunstwerk spielt mit dem Erkenntnisgewinn über die wahre Identität - sofern es diese gibt - schafft den Nährboden für die Entstehung von Mythen.

Die Abstraktion, die sich selbst als Marionette der eigenen Manipulation betrachtet, ist Karl Lagerfeld. Als "König der Mode" wird er überschwänglich von der Boulevard-Presse weltweit gefeiert und in seiner Selbstrepräsentation ist er sich der Erscheinung als Modezar durchaus bewusst. Der Begriff der Selbstrepräsentation soll an verschiedenen Entwürfen der Personenwahrnehmung Lagerfelds erörtert werden. Die vorherrschende Kluft in der Definition zwischen dem Selbst und dem Subjekt soll, wenn möglich in der Erarbeitung zu Gunsten der Transformationsanalyse nicht abgedeckt werden. Der Fokus wird sich auf die Details der Transformationen und ihre Spezifika in der Wirkung konzentrieren. Es sind vielmehr Entwürfe, aus der Perspektive den Transformator "Lagerfeld" sichtbar zu machen, aufzuweisen und die Mechanismen der Wandlung zu identifizieren.
  • Produktdetails
  • Akademische Schriftenreihe Bd.V208419
  • Verlag: Grin Verlag
  • Seitenzahl: 40
  • 2018
  • Ausstattung/Bilder: 2018. 40 S. 210 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 148mm x 3mm
  • Gewicht: 72g
  • ISBN-13: 9783668677685
  • ISBN-10: 3668677689
  • Artikelnr.: 52394593