TESTO JUNKIE - Preciado, Paul B.
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In TESTO?JUNKIE geht Paul B. Preciado mit der Epoche so radikal um wie mit sich. Sein Selbstversuch fügt seiner scharfsinnigen Analyse der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg eine performative Achse hinzu: Dieser Akt ist wie unser Zeitalter nicht immateriell, er ist pharmapornographisch.

Produktbeschreibung
In TESTO?JUNKIE geht Paul B. Preciado mit der Epoche so radikal um wie mit sich. Sein Selbstversuch fügt seiner scharfsinnigen Analyse der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg eine performative Achse hinzu: Dieser Akt ist wie unser Zeitalter nicht immateriell, er ist pharmapornographisch.
  • Produktdetails
  • Verlag: B-Books
  • Seitenzahl: 460
  • Erscheinungstermin: Januar 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 177mm x 142mm x 43mm
  • Gewicht: 407g
  • ISBN-13: 9783942214186
  • ISBN-10: 3942214180
  • Artikelnr.: 44701561
Autorenporträt
Preciado, Paul B.
Paul B. Preciado (geb. als Beatriz Preciado 1970 in Burgos) ist ein spanischer Philosoph und Queer-Theoretiker. Preciado studierte Philosophie an der Päpstlichen Universität Comillas in Madrid, der New School for Social Research in New York und der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris.
Inhaltsangabe
Einleitung
Dein Tod
Die Ära der Pharmapornographie
Testogel
Geschichte der Technosexualität
V.D.s Körper wird Teil des Experiments
Technogeschlecht
T Werden
Pharmamacht
Testomanie
Pornomacht
Jim und ich
Mikropolitik des Geschlechts in der Ära
der Pharmapornographie. Experiment,
freiwillige Vergiftung, Mutation
Das ewige Leben
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Rezensentin Andrea Roedig liest den Selbstversuch von Paul Beatriz Preciado mit einem Testosteron-Gel als politisches Statement. Preciados "wildem Ritt" an den Abgründen unserer Zeit entlang, mit dem der Autor eine Theorie des "postfordistischen Kapitalismus" entwirft und gegen das Geschlechter-Regime rebelliert, folgt Roedig mit Spannung. Poetisch-romanhaft, pornografisch, anregend geht der Autor darin eigenen sexuelle Befindlichkeiten an und beobachtet schließlich seine eigene Verwandlung zum Mann, erläutert Roedig. Wie Preciado dabei an Foucaults "Biomacht" und Judith Butlers "Performativität der Geschlechter" anknüpft, um sich zu einer Kriritk des "pharmapornografischen" Systems aufzuschwingen, das Lustproduktion und Arbeit verbindet, scheint Roedig nicht frei von verschwörungstheoretischen Tendenzen. Doch die Analogien, die der Autor herstellt, findet sie hübsch, und Hellsicht verbirgt sich auch in dieser Paranoia, versichert die Rezensentin.

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