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Die auf den englischen Prototypen »The Spectator« (1711-1714) zurückgehenden Moralischen Wochenschriften sind ein beliebtes Zeitschriftenmedium des 18. Jahrhunderts, mit dem kulturelles Wissen ko-konstruiert, gespeichert und in ganz Europa verbreitet wurde. Yvonne Völkl erschließt das spectatoriale - d.h. das in den Periodika auftretende - Geschlechterwissen und erforscht Konstruktion, Verbreitung und Wandel der stereotypen Diskurse über Frauen und Männer in den französisch- und spanischsprachigen Wochenschriften. Wie sich zeigt, haben die geschlechtsspezifischen Diskurse der Aufklärung bis heute nichts an ihrer Aktualität und Wirkung verloren. …mehr

Produktbeschreibung
Die auf den englischen Prototypen »The Spectator« (1711-1714) zurückgehenden Moralischen Wochenschriften sind ein beliebtes Zeitschriftenmedium des 18. Jahrhunderts, mit dem kulturelles Wissen ko-konstruiert, gespeichert und in ganz Europa verbreitet wurde. Yvonne Völkl erschließt das spectatoriale - d.h. das in den Periodika auftretende - Geschlechterwissen und erforscht Konstruktion, Verbreitung und Wandel der stereotypen Diskurse über Frauen und Männer in den französisch- und spanischsprachigen Wochenschriften. Wie sich zeigt, haben die geschlechtsspezifischen Diskurse der Aufklärung bis heute nichts an ihrer Aktualität und Wirkung verloren.
Autorenporträt
Yvonne Völkl ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin im Fachgebiet der Romanistik. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich u.a. mit Literatur und Presse des 18. Jahrhunderts, franko-kanadischer Migrationsliteratur sowie zeitgenössischen »Corona Fictions«.