Soziologie - König, René;Albrecht, Günter
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Eine soziologische Festschrift kann nicht auf Rechtfertigung verzichten: Sie hat das MiBverstandnis der Personalisierung wissenschaftlicher Diskussion zu vermeiden, ebenso wie sie den Vorwurf der Errichtung diskussionsfreier Schonraume in der Wis senschaft nicht auf sich ziehen darf. Hieraus entstand der Versuch, eine "Festschrift in systematischer Absicht" zu erstellen, die von Soziologie und ihren aktuellen Problemen und nicht von Soziologen handelt. Wenngleich eine Differenz zwischen Plan und Ausfiihrung nicht zu verhindern war, so glauben wir doch, diesem Ziel erfreulich nahe gekommen zu…mehr

Produktbeschreibung
Eine soziologische Festschrift kann nicht auf Rechtfertigung verzichten: Sie hat das MiBverstandnis der Personalisierung wissenschaftlicher Diskussion zu vermeiden, ebenso wie sie den Vorwurf der Errichtung diskussionsfreier Schonraume in der Wis senschaft nicht auf sich ziehen darf. Hieraus entstand der Versuch, eine "Festschrift in systematischer Absicht" zu erstellen, die von Soziologie und ihren aktuellen Problemen und nicht von Soziologen handelt. Wenngleich eine Differenz zwischen Plan und Ausfiihrung nicht zu verhindern war, so glauben wir doch, diesem Ziel erfreulich nahe gekommen zu sein. Wer von "Krise" in der Soziologie spricht, macht sich eines unangemessenen Pathos verdachtig. Bei Rene Konig erscheint sie im Versuch ihrer Dberwindung und verselb standigt sich nicht gegeniiber ihrem AnlaB: Seine Habilitationsschrift, eine Ausein andersetzung mit der existentialistischen Soziologie, ist als Buch nie erschienen. Ais Thema ist sie in seinen Arbeiten allenthalben auszumachen --: gerade gegen die Vermu tung der verwendeten Sprache und gelegentlich auch der aufgegriffenen Gegenstande. Der Anteil methodologischer und wissenschaftstheoretischer Titel unter den soziolo gischen Publikationen der letzten Jahre - zum erstenmal in der Geschichte dieser Dis zip lin kein Privileg der deutschen Soziologie - widerlegt Konig in seiner vor Jahren geauBerten Vermutung, die Zeit sei reif fiir eine Soziologie, die "nichts als Soziologie" sei. Wenn dies die Aufforderung zu einer eigenen Rhetorik gewesen sein sollte, so hat sie kaum an Bedeutung eingebiiBt. Resignation ist das Vorrecht desjenigen, der seine Erwartungen zu hoch angesetzt hat.
  • Produktdetails
  • Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • Artikelnr. des Verlages: 978-3-531-11111-7
  • Softcover reprint of the original 1st ed. 1973
  • Seitenzahl: 840
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 1973
  • Deutsch
  • Abmessung: 229mm x 152mm x 44mm
  • Gewicht: 1208g
  • ISBN-13: 9783531111117
  • ISBN-10: 3531111116
  • Artikelnr.: 24997826
Autorenporträt
René König (1906-1992) war ein international renommierter Soziologe und Anthropologe und einer der Wiederbegründer der Soziologie in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Er war Professor für Soziologie und tätig an der Universität zu Köln.
Inhaltsangabe
Allgemeine theoretische Probleme der Soziologie.- 1. Rolf Ziegler, Typologien und Klassifikationen.- 2. Walter L. Bühl, Theorie und Paratheorie.- 3. Hans-Ulrich Wehler, Geschichte und Soziologie. Möglichkeiten einer Konvergenz?.- 4. Kurt B. Mayer, Soziologie und Demographie.- 5. M. Rainer Lepsius, Gesellschaftsanalyse und Sinngebungszwang.- 6. Hans Albert, Ideologie und Wahrheit. Theodor Geiger und das Problem der sozialen Verankerung des Denkens.- 7. Alfred Bellebaum, Soziologie und Philosophie. Dargestellt an Ferdinand Tönnies.- 8. Theodor Härder, Kontakt- und Kommunikationsverhalten in spieltheoretischer Sicht.- Zur Soziologie des sozialen Wandels und der Modernisierung.- 9. Peter Heintz, Theoretische und methodologische Probleme der Analyse von Entwicklungsgesellschaften.- 10. Horst Reimann, Bedeutung der Kommunikation für Innovationsprozesse.- 11. Josef Gugler, Modelle soziokulturellen Wandels: Urbanisierung in Afrika südlich der Sahara.- 12. Wolf gang S. Freund, Minderheiten und Entwicklung am Mittelmeer. Theoretische Überlegungen und praktische Ableitungen am Beispiel von Juden und Arabern.- 13. Dieter Fröhlich, Berufswandel als Indikator für Modernisierung.- 14. Hansjürgen Daheim, Professionalisierung. Begriff und einige latente Makrofunktionen.- 15. Dietrich Rüschemeyer, Professions. Historisch und kulturell vergleichende Überlegungen.- 16. Wolfgang Zapf, Soziale Indikatoren.- 17. F. J. Stendenbach, Sozialindikatoren und Gesellschaftsplanung.- 18. Gerhard Kleining, Die Legitimation der Ungleichheit.- Soziologie und andere Symbolsysteme.- 19. Demosthenes Savramis, Die Religionssoziologie als Rettungsanker der Religion?.- 20. Heiner Treinen, Ansätze zu einer Soziologie des Museumswesens.- Soziologie und Rechtswissenschaft.- 21. Manfred Rehbinder, Die gesellschaftlichen Funktionen des Rechts.- 22. Wolfgang Kaupen, Uber die Bedeutung des Rechts und der Juristen in der modernen Gesellschaft. Ein strukturell-funktionaler Ansatz.- 23. Niklas Luhmann, Die juristische Rechtsquellenlehre aus soziologischer Sicht.- 24. Fritz Sack, Einige Fragen und Probleme der Rechtsanwendung aus soziologischer Sicht.- 25. Hermann Jülkenbeck, Die Regelung des Sorge- und Verkehrsrechts über Kinder aus geschiedenen Ehen.- Soziologie und Nationalökonomie.- 26. Hans-Günter Krüsselberg, Die Wiederentdeckung der Politischen Ökonomie. Betrachtungen zum gegenwärtigen Stand der Diskussion über die Beziehung zwischen Wirtschaft und Gesellschaft.- 27. Gérard Gäfgen, Rechtfertigung, Relevanz und Erfahrung. Zum Vernunftbegriff in der normativen Ökonomie.- 28. Hans Gerd Schütte, Markt und Konflikt. Randbedingungen innerorganisatorischer Partizipation.- 29. Friedrich Fürstenberg, Arbeitsmarktprobleme in soziologischer Sicht.- 30. Heinz Hartmann, Soziallage und Interessenvertretung der Leitenden.- 31. Renate Mayntz, Probleme der inneren Kontrolle in der planenden Verwaltung.- 32. Günter Büsdiges, Wirtschaftliche Mitbestimmung der Arbeitnehmer im Unternehmen und soziale Marktwirtschaft.- Soziologie und Politikwissenschaft.- 33. Karl Otto Hondrich, Vergesellschaftung - Vermaclitung - Verherrschung. Überlegungen zu einer Theorie der Herrschaft.- 34. Jürgen Fijalkowski, Pluralistische oder antagonistische Gesellschaft?.- 35. Max Kaase, Politisches Verhalten von Studenten im Vergleich mit anderen Gruppen.- 36. Alois Rosner, Mitgliedschaft in freiwilligen Organisationen. Eine Untersuchung zur kollektiven Artikulation beruflicher Interessen.- Soziologie und Medizin.- 37. Manfred Pflanz, Die zunehmende Soziologisierung der Medizin.- 38. Christian von Ferber, Medizin und Sozialstruktur. Medizinsoziologie als Element gesellschaftlicher Theorie?.- 39. Klaus Wieken und Heidrun Kaupen-Haas, Innovationsprobleme in der Medizin.- 40. Johann Jürgen Rohde, Strukturelle Momente der Inhumanität einer humanen Institution. Uber die Situation des Patienten im Krankenhaus.- 41. Klaus J. Roghmann und Robert J. Haggerty, Zur Soziologie der Patienten: Medikamentenkonsum.- Soziologie und