Sozialgeschichte für soziologisch Interessierte - Claessens, Dieter
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Diese Sammlung sozialgeschichtlich orientierter und soziolo gisch interessanter Arbeiten soll eine Einführung in ein Thema sein, dem sich die Denker seit über 200 Jahren mit zunehmender Intensität, aber mit abnehmender Unbefangenheit genähert haben, nämlich der Frage, wie es zum jeweiligen gesellschaftlichen Zustand gekommen sei. Der jeweilige Zustand war für die Denker ihrer Zeit stets ihr "heute", und es ist nicht unnötig darauf zu verweisen, daß dies "heute" für noch relativ moderne Denker wie z. B. Norbert Elias (geboren 1897) erheblich weiter zurücklag als für die Generation 1975 das…mehr

Produktbeschreibung
Diese Sammlung sozialgeschichtlich orientierter und soziolo gisch interessanter Arbeiten soll eine Einführung in ein Thema sein, dem sich die Denker seit über 200 Jahren mit zunehmender Intensität, aber mit abnehmender Unbefangenheit genähert haben, nämlich der Frage, wie es zum jeweiligen gesellschaftlichen Zustand gekommen sei. Der jeweilige Zustand war für die Denker ihrer Zeit stets ihr "heute", und es ist nicht unnötig darauf zu verweisen, daß dies "heute" für noch relativ moderne Denker wie z. B. Norbert Elias (geboren 1897) erheblich weiter zurücklag als für die Generation 1975 das Heute von 1994/95. Weiter aus greifend und mit anderer Zielsetzung ist die Frage nach den Gründen für die geschichtliche Bewegung "auf uns zu" in neuerer Zeit mehrmals aufgegriffen worden: Bei Klaus E der (Die Entstehung staatlich organisierter Gesellschaften, 1976/1980) unter dem im Titel bezeichneten Aspekt; bei Richard M ü n c h (Die Kultur der Moderne, 1986/1993) im Rahmen einer systema- schen Entwicklungstheorie, bei Hartmut E s s e r (Soziologie 1993) im Rahmen einer weitgespannten Einführung in die Soziolo gie; bei Bernhard G i e sen (Die Entdinglichung des Sozialen, 1991) im Zuge einer umfassenden Kulturanalyse. Der Anspruch dieser "Sozialgeschichte für soziologisch Interes sierte" ist bescheidener: Sie soll ausschließlich etwas genauer und authentisch mit einigen Ansätzen zur Erhe11ung des "Weges auf uns zu" vertraut machen und darüber hinaus Material zur Auffüllung von Lücken bieten, die die betreffenden Autoren in ihren Entwürfen frei gelassen hatten.
  • Produktdetails
  • Studienskripten zur Soziologie Bd.137
  • Verlag: Vieweg+Teubner
  • 1995.
  • Seitenzahl: 284
  • Erscheinungstermin: 1. März 1995
  • Deutsch
  • Abmessung: 203mm x 127mm x 15mm
  • Gewicht: 318g
  • ISBN-13: 9783519001379
  • ISBN-10: 3519001373
  • Artikelnr.: 25110801
Inhaltsangabe
1. Einleitung.- 1.1 Zur Begriffsklärung - Zeit und Möglichkeiten.- 1.2 Entwicklung außereuropäischer Gesellschaften - Außeneinflüsse.- 1.3 Teleologische Ansätze.- 2. Soziologisch-sozialhistorische Ansätze aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive.- 2.1 Marx - Die Aufhebung der Entfremdung.- 2.1.1 Anmerkungen.- 2.1.2 Lorenz von Stein.- 2.1.3 Alexis de Tocqueville.- 2.2 Max Weber - Rationale Analyse des Rationalisierungsprozesses?.- 2.2.1 Anmerkungen.- 2.2.2 Werner Sombart.- 2.2.3 Thorstein Veblen.- 2.3 Konzentration auf das Wesentliche? Norbert Elias - Die Entstehung von Gewaltmonopol und von Verinnerlichung von Fremdzwängen. Die Verlängerung von Handlungsketten.- 2.3.1 Anmerkungen.- 2.3.2 Karl Mannheim.- 2.3.3 Ferdinand Tönnies.- 2.4 Davis Riesman - Auf dem Weg zur einsamen Masse?.- 2.4.1 Anmerkungen.- 2.5 Walt W. Rostow - Stadien wirtschaftlichen Wachstums. Der sozio-ökonomische Hintergrund.- 2.5.1 Anmerkungen.- 2.6 G. Lowell Field und John Higley - Das Verhältnis von Eliten und Nicht-Eliten in der Vergangenheit bis Heute. Das Insider-Outsider-Problem.- 2.6.1 Anmerkungen.- 2.7 Dieter Claessens - Zusammenhang von kapitalistischer Entwicklung, Stellenelastizität der Gesellschaft und demokratischer Kultur.- 2.7.1 Anmerkungen.- 2.8 Hoffnung - Resignation - Skepsis oder Aufnahme der Vergangenheit? Fourastié - Adorno/Horkheimer - Gehlen - Bell - Toulmin.- 2.8.1 Jean Fourastié.- 2.8.2 Max Horkheimer und Theodor W. Adorno.- 2.8.3 Arnold Gehlen.- 2.8.4 Daniel Bell.- 2.8.5 Stephen Toulmin - Kosmopolis: Die unerkannten Aufgaben der Moderne.- 2.8.5.1 Anmerkungen.- 2.9 Überblick.- 3. Anhang: Sozialgeschichte in spezieller Perspektive.- 3.1 Der Feudalismus - Das Lehnswesen.- 3.2 Der Staat.- 3.3 Klöster, Klima, Technik, Bauern.- 3.4 Die Stadt.- 3.4.2 Bürger.- 3.4.3 Die Universitäten.- 3.4.4 Literaten.- 3.5 Die Juden - zwischen Verfolgung und Behauptung.- 3.6 Arbeiter - zwischen Pauperismus und neuem Mittelstand.- 3.7 Frauen - zwischen untergeordneter Rolle,Hexenverfolgung und "Ohne Frauen ist kein Staat zu machen".- 3.8 Technik; Bilanz.- 4. Stichwortregister.- 5. Literaturverzeichnis.