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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Altertum, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Name Solon ist heute auf vielfältige Art und Weise mit dem Begriff der Demokratie verbunden. Die Reformen Solons gelten häufig – je nach Bewertung des jeweiligen Autors – als Beginn, Etappenschritt, Vorform oder ähnliches der Demokratie und der griechischen Polis. Um diesen Zusammenhang grundlegend bewerten zu können, muss untersucht werden, welches Ziel und welche Folgen Solon und sein Reformwerk hatten. Daher wird sich diese Arbeit…mehr

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Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Altertum, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Name Solon ist heute auf vielfältige Art und Weise mit dem Begriff der Demokratie verbunden. Die Reformen Solons gelten häufig – je nach Bewertung des jeweiligen Autors – als Beginn, Etappenschritt, Vorform oder ähnliches der Demokratie und der griechischen Polis. Um diesen Zusammenhang grundlegend bewerten zu können, muss untersucht werden, welches Ziel und welche Folgen Solon und sein Reformwerk hatten. Daher wird sich diese Arbeit zunächst mit der Frage beschäftigen, in welcher Situation sich die Polis Athen zu Lebzeiten Solons befand. Damit soll geklärt werden, von welchem Ausgangspunkt Solon arbeitet. Die These dieser Arbeit ist, dass Solon eine Lösung für eine strukturelle Krise Athens suchte. Es ging Solon nicht um die Etablierung einer Volksherrschaft oder eines Gemeinwesens, das er ethisch-moralisch für überlegen hält, sondern um eine konkrete Antwort auf ein konkretes Problem. Solons Ziel ist die „beste Ordnung“ bzw. „Harmonie“ , also ein Gemeinwesen, das das Zusammenleben der Menschen zu ihrem Besten organisiert. Solons Reformen wären demnach, vor allem was die Vermögensklassen betrifft, eine Institutionalisierung. Das Wort „Demokratie“ ist in Bezug auf Solon zu vermeiden. In dieser Hausarbeit kann nicht behandelt werden, in wie fern Solons Reformen von Bestand waren und sich durchgesetzt haben. Verwiesen sei auf Uwe Walter, der Solons Werk durch die Tyrannis noch verstärkt und gefestigt sieht und sich dabei auf weitere Autoren beruft. Mit den Schriften von Aristoteles und Plutarch steht eine verhältnismäßig gute Quellenlage zur Verfügung. Dennoch muss berücksichtigt werden, dass beide Autoren keine Augenzeugen des Wirkens Solons gewesen sind, sondern selbst nur Historiker, die ihre Quellen interpretierten und Schlussfolgerungen ziehen mussten.