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Wie schreiben sich soziale Erinnerungsprozesse in urbane Topografien ein? Welche Räume und Imaginarios werden dabei generiert, welche Konflikte und "Risse" entstehen? Wie koexistieren Ausnahmeorte, die an staatlichen Terror erinnern, mit dem städtischen Alltagsleben? Diesen Fragen geht die Monografie nach, die sich am Beispiel zweier lateinamerikanischer Megastädte, Mexiko-Stadt und Buenos Aires, mit der raumproduzierenden Macht öffentlicher Erinnerung befasst. Dabei werden Konzepte einer kulturwissenschaftlichen Stadt- und Erinnerungsforschung mit einem Set aus Raum- und Bildlektüren,…mehr

Produktbeschreibung
Wie schreiben sich soziale Erinnerungsprozesse in urbane Topografien ein? Welche Räume und Imaginarios werden dabei generiert, welche Konflikte und "Risse" entstehen? Wie koexistieren Ausnahmeorte, die an staatlichen Terror erinnern, mit dem städtischen Alltagsleben? Diesen Fragen geht die Monografie nach, die sich am Beispiel zweier lateinamerikanischer Megastädte, Mexiko-Stadt und Buenos Aires, mit der raumproduzierenden Macht öffentlicher Erinnerung befasst. Dabei werden Konzepte einer kulturwissenschaftlichen Stadt- und Erinnerungsforschung mit einem Set aus Raum- und Bildlektüren, ethnografischen Erkundungen und Diskursanalysen zu einer "dichten analytischen Erzählung" verknüpft. In Anlehnung an die konzeptuelle Losung history takes place , mit der der Kulturhistoriker Karl Schlögel für eine raumbewusste Historie und eine historische Raumforschung plädiert, heißt es für die Studie: memory takes place .
Autorenporträt
Dr. Anne Huffschmid ist Kulturwissenschaftlerin und Autorin. Sie lehrt und forscht derzeit am Lateinamerika-Institut der FU Berlin.
Inhaltsangabe
Werkzeugkasten.- Memoria in den Megastädten: Szenarien, Diskurse, Kontexte.- Ausnahmeorte im städtischen Alltag: Raumlektüren.- Verkörperungen.- Das Wissen der Bilder und die Erinnerung: Bildlektüren.
Rezensionen
"... eine Quelle von Inspiration für all jene, die an professionellen Schnittstellen arbeiten oder den akademischen Blick über den Tellerrand nicht als Risiko, sondern willkommene Bereicherung suchen." (Laura Kemmer, in: Peripherie, Heft 141, April 2016)