Reise nach China
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Fasziniert, skeptisch und manchmal euphorisch schaut der Westen auf das Reich der Mitte: Rasend schnell räumt China mit der Vergangenheit auf, strebt mit gigantischem Wirtschaftswachstum in die Zukunft, entledigt sich über Nacht ganzer Stadtviertel - und richtet die neuen Glaspaläste dennoch nach den alten Gesetzen der Geomantik aus. Armut und Reichtum prallen im modernen China genauso aufeinander wie Stadt und Land. Dieser Sammelband zeigt das moderne China zwischen Konsum und Geisterglauben, Sozialismus und Subkultur und lässt chinesische wie auch ausländische Stimmen gleichermaßen vernehmen.…mehr

Produktbeschreibung
Fasziniert, skeptisch und manchmal euphorisch schaut der Westen auf das Reich der Mitte: Rasend schnell räumt China mit der Vergangenheit auf, strebt mit gigantischem Wirtschaftswachstum in die Zukunft, entledigt sich über Nacht ganzer Stadtviertel - und richtet die neuen Glaspaläste dennoch nach den alten Gesetzen der Geomantik aus.
Armut und Reichtum prallen im modernen China genauso aufeinander wie Stadt und Land. Dieser Sammelband zeigt das moderne China zwischen Konsum und Geisterglauben, Sozialismus und Subkultur und lässt chinesische wie auch ausländische Stimmen gleichermaßen vernehmen.
  • Produktdetails
  • UT Nr.438
  • Verlag: Unionsverlag
  • 2. Auflage
  • Seitenzahl: 255
  • Erscheinungstermin: Dezember 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 116mm x 23mm
  • Gewicht: 248g
  • ISBN-13: 9783293204386
  • ISBN-10: 3293204384
  • Artikelnr.: 23878414
Autorenporträt
Hauser, Françoise
Francoise Hauser hat in Erlangen, Tainan (Taiwan) und Nanjing (VR China) Sinologie studiert. Heute arbeitet sie als Journalistin, Buchautorin und interkulturelle Trainerin mit Asien-Schwerpunkt. Sie ist mehrmals im Jahr in Ostasien unterwegs.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 25.03.2010

Wohin der Kompass zeigt

Es ist ein weites Feld, das die Sinologin Françoise Hauser für ihren Kulturkompass zusammengestellt hat. Die Themen reichen von einer Reportage über den Alltag einer Aufzugführerin bis hin zur chinesischen Sprache, Geschichte und Religion. Hauser hat dafür Texte angesehener Experten ausgewählt. Dennoch variiert die Qualität der Essays stark. Zu den Lichtblicken zählen unter anderem Needhams klar strukturierter Beitrag über die Entwicklung der Wissenschaft in China sowie Ylva Monscheins Essay "Von Bauern und Migranten". Ergreifend ist "Wie ich die Kulturrevolution erlebte" von Dai Qing. Themen wie Umweltverschmutzung, Kulturrevolution und Menschenrechte werden nicht ausgespart. Huo Datongs "Trauma und Tabu: China auf der Couch" beispielsweise widmet sich der Ein-Kind-Politik, Homosexualität und Prostitution - aus Sicht eines Chinesen. Leider gehen etliche Texte nicht über die reine Beschreibung hinaus. Sie geben zwar gute Einblicke, schildern paradoxe, typische Erlebnisse aus dem Alltag, bleiben eine Erklärung oder Deutung des Gesehenen aber schuldig. Zudem sind viele Essays schlicht zu kurz und werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten. Hier wäre es sinnvoll gewesen, dem Leser zu den einzelnen Themen wenigstens weiterführende Literaturhinweise an die Hand zu geben. Hausers Kompendium ist ein flüchtiger Einstieg, auf dem es sich aufbauen lässt. So ist "Reise nach China" ein Kompass, der lauter verschiedene Richtungen anzeigt.

mim

"Reise nach China - Kulturkompass fürs Handgepäck". Herausgegeben von Françoise Hauser. Unionsverlag, Zürich 2009. 255 Seiten. Broschiert, 9,90 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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