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Brandenburg ist das einzige ostdeutsche Bundesland, in dem die SPD seit 1990 durchgängig die Regierung führt. Dennoch hat Brandenburg den höchsten Anteil rechts motivierter Gewalttaten - und immer wieder feiern hier rechte Parteien bemerkenswerte Erfolge. In vier von sieben Legislaturperioden bildeten sie sogar Fraktionen im Landtag.Renommierte Fachleute aus Politik- und Sozialwissenschaften analysieren in diesem Band die politische Kultur des Bundeslands und die Landschaft der Rechtaußenparteien in den Jahren 1990 bis 2020 und stellen dabei Kontinuitäten wie Brüche heraus.Gegenstand der…mehr

Produktbeschreibung
Brandenburg ist das einzige ostdeutsche Bundesland, in dem die SPD seit 1990 durchgängig die Regierung führt. Dennoch hat Brandenburg den höchsten Anteil rechts motivierter Gewalttaten - und immer wieder feiern hier rechte Parteien bemerkenswerte Erfolge. In vier von sieben Legislaturperioden bildeten sie sogar Fraktionen im Landtag.Renommierte Fachleute aus Politik- und Sozialwissenschaften analysieren in diesem Band die politische Kultur des Bundeslands und die Landschaft der Rechtaußenparteien in den Jahren 1990 bis 2020 und stellen dabei Kontinuitäten wie Brüche heraus.Gegenstand der Betrachtung sind neonazistische Kleinparteien, nicht mehr bestehende Parteien wie die DVU, frühe populistische Experimente wie die Schill-Partei, aber auch die jüngste Rechtsaußenpartei, die AfD, die zugleich auch die bisher erfolgreichste ist.
  • Produktdetails
  • Verlag: be.bra verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 02278
  • Seitenzahl: 352
  • Erscheinungstermin: 29. April 2021
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 136mm x 32mm
  • Gewicht: 494g
  • ISBN-13: 9783954102785
  • ISBN-10: 3954102781
  • Artikelnr.: 60726416
Autorenporträt
Gideon Botsch, Prof. Dr. phil., geboren 1970, ist Politikwissenschaftler und leitet die Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus an der Universität Potsdam. Seit 2018 ist er Außerplanmäßiger Professor an der Universität Potsdam.Christoph Schulze, Dr., geboren 1979, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft und Soziologie in Berlin. Er ist am Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam in der Rechtsextremismusforschung tätig.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Dlf-Rezension

Rezensent Christoph Richter bekommt mit dem Sammelband von Gideon Botsch und Christoph Schulze ein wichtiges Nachschlagewerk, mit dem sich nicht nur die Vorgeschichte der AfD besser verstehen lässt, sondern auch zeigt, wie und wo Rechtsaußenparteien in Brandenburg agieren. Der historische Abriss der rechten Kleinparteien wie DVU, Schill-Partei oder 50Plus, die Analyse von Wahlprogrammen, Strukturen und Wählermotivation, erst aus der Vogel- dann aus der Froschperspektive, wie Richter erläutert, bietet laut Rezensent zwar nicht viel Neues, fasst (von einigen sprachlichen Ungenauigkeiten abgesehen) jedoch leserlich und enzyklopädisch Wissen zusammen.

© Perlentaucher Medien GmbH