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Die Härtung eines Metalles ohne grundsätzliche Änderung der Zusammen setzung oder Struktur wird durch Gleitebenenblockierung mit kleinsten Teilchen erreicht und ist als Dispersionshärtung bekannt. Diese Teil chen können durch Alterung einer übersättigten festen Lösung gebildet und ausgeschieden werden. Stabilere Fällungsprodukte erhält man, wenn ein in dem Grundmaterial A gelöstes Element B mit einem in die feste Lösung AB hineindiffundierenden Element Z chemisch reagiert. Um ein ho mogen gehärtetes Endmaterial zu erhalten, müssen nach MEIJERING und DRUYVESTEIN [1J zwei Voraussetzungen erfüllt…mehr

Produktbeschreibung
Die Härtung eines Metalles ohne grundsätzliche Änderung der Zusammen setzung oder Struktur wird durch Gleitebenenblockierung mit kleinsten Teilchen erreicht und ist als Dispersionshärtung bekannt. Diese Teil chen können durch Alterung einer übersättigten festen Lösung gebildet und ausgeschieden werden. Stabilere Fällungsprodukte erhält man, wenn ein in dem Grundmaterial A gelöstes Element B mit einem in die feste Lösung AB hineindiffundierenden Element Z chemisch reagiert. Um ein ho mogen gehärtetes Endmaterial zu erhalten, müssen nach MEIJERING und DRUYVESTEIN [1J zwei Voraussetzungen erfüllt sein: a) Z muß schneller in A diffundieren als B; anderenfalls erhält man nur an der Oberfläche des Metalls den Härtebildner BZ. Es würde nämlich B aus der Tiefe in die durch BZ-Bildung an B verarmte Oberfläche nachdiffundieren. b) Die Affinität von Z für B muß bedeutend größer sein als für A, damit sich nicht entsprechend der höheren A-Konzentration hauptsächlich AZ bildet. In unserem Falle der Nitrierhärtung diffundiert Stickstoff in eine feste Lösung von Al und Cr in Eisen. Die Diffusionsgeschwindigkeit des Stick stoffs im Eisen ist viel größer als die der Legierungskomponenten Al und Cr; die Affinität des Stickstoffs zum Al ist größer als die zum Eisen. Die Glimmentladung liefert den für die Nitrierung erforderlichen Reaktionspartner Stickstoff dissoziiert auf die Metalloberfläche und bestimmt das Gasangebot. Sie entfernt laufend durch Kathodenzerstäubung passivierende Adsorptionsschichten und baut sehr schnell eine neue N-Adsorptionsschicht an der Oberfläche auf, die den ~-Eisenmischkri stall mit Stickstoff sättigt. Gleichzeitig dient die Glimmentladung zur Beheizung des Probenmaterials.