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With a foreword from Ron Paul, Meltdown is the free-market answer to the Fed-created economic crisis. As the new Obama administration inevitably calls for more regulations, Woods argues that the only way to rebuild our economy is by returning to the fundamentals of capitalism and letting the free market work.…mehr

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Produktbeschreibung
With a foreword from Ron Paul, Meltdown is the free-market answer to the Fed-created economic crisis. As the new Obama administration inevitably calls for more regulations, Woods argues that the only way to rebuild our economy is by returning to the fundamentals of capitalism and letting the free market work.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Simon + Schuster Inc.
  • Seitenzahl: 194
  • Erscheinungstermin: 09.02.2009
  • Englisch
  • ISBN-13: 9781596981065
  • Artikelnr.: 38329842
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 25.05.2009

Parteiisch. Unorthodox.
Eine Krisenanalyse aus der Sicht der österreichischen Schule

Die österreichische Schule des ökonomischen Denkens wurde zwar von den Österreichern Ludwig von Mises und Friedrich August von Hayek begründet, aber seitdem diese Denker in die angelsächsische Welt emigriert sind, muss vor allem das Ludwig-von-Mises-Institut in Auburn, Alabama, als die neue Heimat gelten. Thomas E. Woods ist dort "Senior Fellow" und hat jetzt eine "österreichische" Analyse der amerikanischen Finanzkrise vorgelegt. Mit der Qualifikation "amerikanische Krise" ist schon angedeutet, dass weltwirtschaftliche Zusammenhänge in dem Buch nur am Rande erwähnt werden. Vielleicht ist das bei einer Krise vertretbar, die ihren Ausgangspunkt in der nach wie vor dominanten Volkswirtschaft hat.

Das Buch ist in sieben Kapitel gegliedert, wovon die ersten drei die Entstehung und den Verlauf der Krise darstellen. Im vierten Kapitel wird grundsätzlich erläutert, wie der Staat und seine Zentralbank durch Fehlentscheidungen den Konjunkturzyklus, einschließlich von Rezessionen und Depressionen, erzeugen. Im fünften Kapitel werden historische Krisen analysiert, im sechsten Kapitel Geld und Geldpolitik, im letzten werden Reformen vorgeschlagen.

Konjunkturzyklen hat es zwar immer gegeben, aber seitdem es Zentralbanken gibt, leisten sie nach Woods einen entscheidenden Beitrag zu ihrer Entstehung. Woods betont, dass gesetzliche Zahlungsmittel ohne Edelmetalldeckung und Zentralbanken staatliche Einrichtungen sind und nicht etwa Resultate eines freien Marktes. Falsche Entscheidungen sind damit immer Beispiele von Staatsversagen und nicht von Marktversagen. Zur Krise kommt es nach Woods immer dann, wenn es der Zentralbank gelungen ist, das Zinsniveau künstlich unter den Preis für Kapital zu senken, der sich auf einem freien Markt ergeben hätte. Ein künstlich niedrig gehaltenes Zinsniveau fördert die Fehlallokation von Ressourcen, vor allem im Bereich der Kapitalgüter und beim Bau.

Während nach Woods die lockere Geldpolitik der Zentralbank unter Greenspan für die Schaffung der Rahmenbedingungen der Krise verantwortlich war, sind Regierung und Kongress über die früher nur halbstaatlichen Baufinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, über ein Drängen bei der Darlehensvergabe an nur begrenzt zahlungsfähige Hauskäufer und die steuerliche Begünstigung des Eigenheimerwerbs dafür verantwortlich, dass die Krise auf dem Immobilienmarkt begonnen hat.

Weil ein künstlich zu niedrig gehaltenes Zinsniveau Voraussetzung der Krise war, kann - immer nach Woods - ein jetzt schon wieder künstlich erniedrigtes Zinsniveau genauso wenig wie ein staatlicher Nachfrageschub zur Korrektur der vergangenen Fehlallokationen beitragen. Woods verlangt ein Aussitzen der Krise, die Hinnahme von Bankrotten, Arbeitslosigkeit und schneller Schrumpfung des Sozialprodukts. Er fragt nicht, ob diese Empfehlung in einer Demokratie realisierbar sein kann.

Sofern seine Theorie richtig ist, verspricht das Aussitzen der Krise statt politischem Aktionismus allerdings eine schnellere Gesundung der Volkswirtschaft. Zur Illustration verweist Woods auf den Kontrast zwischen der amerikanischen Wirtschaftskrise 1920/21, die Regierung und Zentralbank ausgesessen haben und die schnell vorüberging, und der späteren Weltwirtschaftskrise mit den Eingriffen des "New Deal", die mindestens bis zum Zweiten Weltkrieg dauerte. Woods beruft sich auch auf eine ökonometrische Studie, die den weithin befürchteten Zusammenhang von Deflation und Depression in Frage stellt.

Woods hat ein parteiisches und unorthodoxes Buch geschrieben. Es sollte sicher nicht das einzige Buch sein, das man zur gegenwärtigen Krise liest. Aber wenn man bedenkt, dass ein dem "Mainstream" zuzurechnender Nobelpreisträger mit einer Aussage zitiert wird, wonach zwar noch Rezessionen, aber keine Depressionen mehr möglich sind, dass orthodoxe Warner vor der Krise selten waren, dann sollten unorthodoxe Theoretiker wie Woods gelesen und bedacht werden.

ERICH WEEDE

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