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"Die Angst war da, ob wir es wollten oder nicht. Die Liebe hingegen nahm kaum Gestalt an. Ständig schien sie zu zersplittern und in die Vielzahl ihrer vermeintlichen Gegenteile umzuschlagen, in Wut, Enttäuschung oder tiefen Schmerz. Wie hätten wir von der Liebe sprechen können, wenn alles andere uns derart zum Schweigen brachte? Wenn selbst mein eigenes Atmen in den höchst angespannten Situationen zu einem ohrenbetäubenden Geräusch werden konnte? Denn das Atmen war ein Gradmesser für die Angst. Das kaum hörbare flache Atmen, das schnelle Atmen, das panische Atmen, rasendes Herz! - und das…mehr

Produktbeschreibung
"Die Angst war da, ob wir es wollten oder nicht. Die Liebe hingegen nahm kaum Gestalt an. Ständig schien sie zu zersplittern und in die Vielzahl ihrer vermeintlichen Gegenteile umzuschlagen, in Wut, Enttäuschung oder tiefen Schmerz. Wie hätten wir von der Liebe sprechen können, wenn alles andere uns derart zum Schweigen brachte? Wenn selbst mein eigenes Atmen in den höchst angespannten Situationen zu einem ohrenbetäubenden Geräusch werden konnte? Denn das Atmen war ein Gradmesser für die Angst. Das kaum hörbare flache Atmen, das schnelle Atmen, das panische Atmen, rasendes Herz! - und das erleichterte Ausatmen, wenn es gut gegangen war." Mit atemberaubenden Sätzen bringt Eva Klaffke-Römer uns die tiefen Empfindungen eines Kindes nahe, das mit einem trinkenden und gewalttätigen Vater aufwächst. Sie erzählt, wie ihre Kindheitserfahrungen sie bis heute prägen und schildert ihre Suche nach einem Weg aus der Sprachlosigkeit. Mit der Sprache kommen jedoch auch die Empfindungen zurück... "Tausend Gründe hatte es gegeben für das Scheitern meiner Familie. Nur für eine Gelingen gab es keinen einzigen."
Autorenporträt
Eva Klaffke-Römer, geb 1961,Sozialarbeiterin und Sozialtherapeutin, Mutter von vier Kindern