Lotos - Hearn, Lafcadio
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Mit kraftvollen und doch feinfühligen Worten schildert Lafcadio Hearn seine ersten Eindrücke im Japan des späten 19. Jahrhunderts. Erneut arbeitet der meisterhafte Interpret japanischer Mythen und Legenden unheimliche Geschichten in seine Schilderungen des japanischen Alltags ein. Er erzählt von der Kobold-Katze Neko-mata im Hafen von Mitsu-ura, von einem Menschenopfer im Fundament des Schlosses auf dem Hügel O-shiro-yama und von dem Nuke-kubi, einem Kopf, der sich vom Körper ablösen und umherwandern kann. Lafcadio Hearns Schriften faszinieren auch heute noch. Sie vermitteln dem Leser ein…mehr

Produktbeschreibung
Mit kraftvollen und doch feinfühligen Worten schildert Lafcadio Hearn seine ersten Eindrücke im Japan des späten 19. Jahrhunderts. Erneut arbeitet der meisterhafte Interpret japanischer Mythen und Legenden unheimliche Geschichten in seine Schilderungen des japanischen Alltags ein. Er erzählt von der Kobold-Katze Neko-mata im Hafen von Mitsu-ura, von einem Menschenopfer im Fundament des Schlosses auf dem Hügel O-shiro-yama und von dem Nuke-kubi, einem Kopf, der sich vom Körper ablösen und umherwandern kann. Lafcadio Hearns Schriften faszinieren auch heute noch. Sie vermitteln dem Leser ein tiefes Verständnis von Wertvorstellung und Tradition im alten Japan.
  • Produktdetails
  • Verlag: Hibarios Verlag
  • Seitenzahl: 180
  • Erscheinungstermin: 10. Dezember 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 154mm x 15mm
  • Gewicht: 293g
  • ISBN-13: 9783945058190
  • ISBN-10: 3945058198
  • Artikelnr.: 54743173
Autorenporträt
"Japan hat sein Adoptivkind verloren", schrieb Hugo von Hofmannsthal unter dem Eindruck von Lafcadio Hearns Tod im Jahre 1904. Hearn kam 1890 im Alter von 40 Jahren nach Japan. In einer Zeit, als andere westliche Besucher instruierend und belehrend auftraten, betrat Hearn das Land um zu lernen und zu verstehen, was japanische Kultur und Mentalität ausmacht. Er heiratete eine Japanerin und nahm schließlich auch die japanische Staatsbürgerschaft und den japanischen Namen Koizumi Yakumo an. Parallel zu seiner Tätigkeit als Lehrer an Schulen in Matsue und Kumamoto, später an der Universität von Tokyo, verfasste er mehr als ein Dutzend Bücher über Japan. Wie keinem anderen Ausländer gelang es Hearn in seinen Schriften, die japanische Lebens- und Denkweise für die westliche Welt verständlich zu interpretieren. Dabei galt sein Interesse stets dem Sonderbaren, Übernatürlichen und Befremdlichen. Hearns Sammlung unheimlicher Geschichten - Nacherzählungen japanischer Legenden und Volkssagen - stellt einen wichtigen Bestandteil seines Gesamtwerkes dar. Hearns Werke haben das westliche Bild Japans im beginnenden 20. Jahrhundert entscheidend geprägt. Auch heute noch gilt Lafcadio Hearn im Land der aufgehenden Sonne als der Ausländer, der die japanische Kultur und Lebensweise am tiefgründigsten verstanden und beschrieben hat.