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Sie gilt als Universallösung für so ziemlich jede Herausforderung unserer Zeit. Und sie steht heute im Rang eines Bürger- wenn nicht Menschenrechts. Umso erstaunlicher der Leerlauf der wiederkehrenden Diskussionen um Bildung. Ein Thema für das Kursbuch. Von Bildung spricht man, spätestens seit man ohne sie die Menschlichkeit des Menschen anzweifelt. Bildung sollte jene Kraft sein, die den Menschen zu dem macht, was er eigentlich ist. Und nicht umsonst sind Bildungstitel mindestens so sehr zur sozialen Distinktion geeignet wie materieller Besitz oder eine anmutige Erscheinung. Die Erwartungen…mehr

Produktbeschreibung
Sie gilt als Universallösung für so ziemlich jede Herausforderung unserer Zeit. Und sie steht heute im Rang eines Bürger- wenn nicht Menschenrechts. Umso erstaunlicher der Leerlauf der wiederkehrenden Diskussionen um Bildung. Ein Thema für das Kursbuch. Von Bildung spricht man, spätestens seit man ohne sie die Menschlichkeit des Menschen anzweifelt. Bildung sollte jene Kraft sein, die den Menschen zu dem macht, was er eigentlich ist. Und nicht umsonst sind Bildungstitel mindestens so sehr zur sozialen Distinktion geeignet wie materieller Besitz oder eine anmutige Erscheinung. Die Erwartungen sind also hoch - und seit sie so hoch sind, gilt Bildung als das mächtigste Tool zur Lösung der Weltprobleme - wenigstens reichen weder Geld noch Schönheit, wenn sie nicht mit Bildung und ihren Gütern angereichert werden.Dem widerspricht auch dieses Kursbuch nicht - wie könnte es auch? Richtet es sich doch an ein gebildetes Lesepublikum. Dass die Weltprobleme freilich noch nicht gelöst sind und dass auch die radikale Expansion des Bildungssystems seit 250 Jahren eher mehr von den bekannten Problemen hervorgebracht hat, das will es schon zur Kenntnis nehmen. Und nicht nur das. Dieses Kursbuch nimmt die Frage in den Blick, warum es immer wieder Bildungsdiskurse sind, die stark anheben und dann doch ins Leere laufen. Und warum sie sich merkwürdigerweise stärker ähneln, als es die Verve der Bildungserneurer vermuten lässt.Mit Beiträgen von Konrad Paul Liessmann, Georg von Wallwitz, Heinz-Elmar Tenorth, Heiner Barz, Markus Rieger-Ladich, Armin Nassehi, Gerhard Roth, Ralph Schumacher und Elsbeth Stern.
Autorenporträt
Peter Felixberger rezensiert seit über 20 Jahren Wirtschaftsbücher von brand eins bis Süddeutsche Zeitung. Er ist außerdem Programmdirektor im Murmann Verlag.

Armin Nassehi, geboren 1960 in Tübingen, ist Professor für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er hat Philosophie, Soziologie, Erziehungswissenschaften und Psychologie studiert und arbeitet heute auf den Gebieten der Politischen Soziologie, der Kultur-, der Organisations-, der Wissens- und der Religionssoziologie. Nassehi hat zahlreiche Bücher und Aufsätze verfasst und mischt sich auch aktiv in öffentliche Debatten ein. Neben seiner akademischen Tätigkeit ist er zugleich als Berater und Redner in Unternehmen und Verbänden unterwegs. Seit Herbst 2011 ist er neuer Herausgeber des Kursbuches. Alle Informationen zum Kursbuch unter kursbuch-online.de.