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Konkurrenz entsteht um knappe Ressourcen. Weil aber alles Leben auf Ressourcen angewiesen ist, darf allein schon deshalb vermutet werden, daß Leben auf ursächliche Weise durch Konkurrenz geprägt ist. Vielfalt und Produktivität nicht nur der ökonomischen, sondern auch der biologischen und kulturellen Lebensformen ist ohne die Konkurrenz um knappe Güter nicht vorstellbar. Konkurrenz belebt das Geschäft.
Kooperation muß dazu nicht im Widerspruch stehen. Im Gegenteil, Konkurrenz und Kooperation, zwei scheinbar unvereinbare Gegensätze, können mächtige Verbündete sein. So kann man z.B. im
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Produktbeschreibung
Konkurrenz entsteht um knappe Ressourcen. Weil aber alles Leben auf Ressourcen angewiesen ist, darf allein schon deshalb vermutet werden, daß Leben auf ursächliche Weise durch Konkurrenz geprägt ist. Vielfalt und Produktivität nicht nur der ökonomischen, sondern auch der biologischen und kulturellen Lebensformen ist ohne die Konkurrenz um knappe Güter nicht vorstellbar. Konkurrenz belebt das Geschäft.

Kooperation muß dazu nicht im Widerspruch stehen. Im Gegenteil, Konkurrenz und Kooperation, zwei scheinbar unvereinbare Gegensätze, können mächtige Verbündete sein. So kann man z.B. im globalen Wettbewerb beobachten, daß ein entscheidender Erfolgsfaktor konkurrenzfähiger Unternehmen darin besteht, mit anderen Wettbewerbern kooperationsfähig zu sein. Strategische Allianzen, Joint Ventures und virtuelle Unternehmen sind erfolgversprechende Wege, um eigene Interessen zu bündeln. Getreu dem Motto: Wen man nicht schlagen kann, mit dem muß man sich verbünden.

Co-opetition lautet die Formel, die beides - auf eine freilich paradoxe Weise - ins Verhältnis setzt. Coopetition beschreibt das gleichzeitige Sich-Ausschließen und Bedingen von Konkurrenz (competition) und Kooperation (cooperation). Auf der einen Seite fördert eine sich verstärkende Konkurrenz die Bereitschaft zu kooperieren. Auf der anderen Seite erhöht genau dies die Konkurrenzfähigkeit und schafft zusätzlichen Wettbewerb.

Der Sammelband vereinigt Beiträge, die auf einer Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing zur Diskussion standen. Soziologische, spieltheoretische und institutionenökonomische Perspektiven kommen ebenso zu Wort wie Beiträge aus dem Bereich der Soziobiologie, Wirtschaftsethik und Theologie.
Autorenporträt
Stephan A. Jansen, Prof. Dr., ist seit September 2003 Gründungspräsident und Geschäftsführer der Zeppelin Universität. und Inhaber des Lehrstuhls für Strategische Organisation & Finanzierung (SOFI) und Initiator des "Civil Society Center CiSoC".