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Akademische Arbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, , Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Erscheinen des ersten Armut- und Reichtumsberichts in der Geschichte der Bundesrepublik im Jahre 2000 wurde die Diskussion über Armut und Reichtum publik gemacht und enttabuisiert und somit offiziell in das politische und gesellschaftliche Interesse gerückt. In dieser Arbeit werde ich den Begriff „Armut“ (Kinderarmut) mit seinen Hintergründen, bezogen auf Umfang und Ursachen, näher erläutern. Die Armut in Deutschland wurde lange Zeit offiziell totgeschwiegen, jedoch gibt es…mehr

Produktbeschreibung
Akademische Arbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, , Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Erscheinen des ersten Armut- und Reichtumsberichts in der Geschichte der Bundesrepublik im Jahre 2000 wurde die Diskussion über Armut und Reichtum publik gemacht und enttabuisiert und somit offiziell in das politische und gesellschaftliche Interesse gerückt. In dieser Arbeit werde ich den Begriff „Armut“ (Kinderarmut) mit seinen Hintergründen, bezogen auf Umfang und Ursachen, näher erläutern. Die Armut in Deutschland wurde lange Zeit offiziell totgeschwiegen, jedoch gibt es trotzdem einige unterschiedlichen Definitionen von einigen Professionen über die Erscheinungsformen und die Auswirkungen der Armut. Am prägnantesten sind wohl die Bilder und Berichte aus der „Dritten Welt“, die uns im Zuge der Massenmedien bekannt gemacht worden sind. Diese Vorgaben erschweren es demzufolge soziale Notlagen in mitten eines Wohlfahrtsstaates, wie Deutschland zu erkennen. Mit Armut wird oft als erstes Hunger assoziiert, doch verhungern muß in Deutschland niemand mehr, so heißt es. Der notwendige Lebensbedarf, der nicht aus eigener Kraft finanziell gedeckt werden kann, wird durch die staatlichen Sozialleistungen erbracht. Diese Ansichtweise führt nur all zu leicht zu einer Beschwichtigung bei der nicht zu unterschätzende Armut in Deutschland, denn sie ist allgegenwärtig. Jedoch auf den ersten Blick kaum sichtbar, da es in Deutschland nur wenige hungerleidende Straßenkinder gibt, die wie in der „Dritten Welt“, um Essen betteln. Fast alle armen Kinder haben ein Dach über den Kopf und meist genug zu essen, doch in einem Wohlfahrtsstaat muß die Armut aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden, denn sie nimmt ganz andere Dimensionen an. Es geht nicht um das pure Überleben, sondern um die ungleiche Verteilung von Gütern und Dienstleistungen unter der Bevölkerung und die daraus resultierenden Benachteiligungen. Kinder, die arm aufwachsen sind oftmals sozial ausgegrenzt, da sie sich Dinge, wie beispielsweise einen Kinobesuch oder Geschenke für einen Kindergeburtstag kaum leisten können.