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Die Geschichte, könnte man meinen, hat Karl Marx widerlegt. Kaum jemand träumt noch wie im 19. Jahrhundert von der Revolution, aber wir wollen wissen, wie jene Kraft entsteht, die unsere Gesellschaft immer tiefer spaltet. Thomas Steinfeld hat Karl Marx kurz vor dessen 200. Geburtstag noch einmal gelesen und bestechende Analysen unserer Wirtschaft gefunden: zur Gewalt, die das Geld auf den Menschen ausübt, zur Macht, die in Waren verborgen ist, oder zur Krise als einem Normalfall unserer Wirtschaftsform. Befreit von einer weltgeschichtlichen Mission, öffnet Marx' Philosophie uns die Augen für…mehr

Produktbeschreibung
Die Geschichte, könnte man meinen, hat Karl Marx widerlegt. Kaum jemand träumt noch wie im 19. Jahrhundert von der Revolution, aber wir wollen wissen, wie jene Kraft entsteht, die unsere Gesellschaft immer tiefer spaltet. Thomas Steinfeld hat Karl Marx kurz vor dessen 200. Geburtstag noch einmal gelesen und bestechende Analysen unserer Wirtschaft gefunden: zur Gewalt, die das Geld auf den Menschen ausübt, zur Macht, die in Waren verborgen ist, oder zur Krise als einem Normalfall unserer Wirtschaftsform. Befreit von einer weltgeschichtlichen Mission, öffnet Marx' Philosophie uns die Augen für jene Effekte des Kapitalismus, die unser Leben bestimmen, heute mehr denn je.
  • Produktdetails
  • Verlag: Hanser
  • Best.Nr. des Verlages: .505/25673, 505/25673
  • Seitenzahl: 286
  • 2017
  • Ausstattung/Bilder: 2017. 288 S. 219 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 147mm x 30mm
  • Gewicht: 506g
  • ISBN-13: 9783446256736
  • ISBN-10: 3446256733
  • Best.Nr.: 48009723
Autorenporträt
Thomas Steinfeld, geboren 1954, leitet das Ressort "Literatur und literarisches Leben" im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Rezensionen
Besprechung von 09.10.2017
VON SZ-AUTOREN
Thomas Steinfeld
über Karl Marx
Die Geschichte, könnte man meinen, habe Karl Marx widerlegt. Kaum jemand erwartet noch wie im 19. Jahrhundert die baldige Ankunft der Revolution, und der reale Sozialismus, in dem eine Gesellschaft wirklich werden sollte, die nicht vom Kapital regiert wird, ist längst vergangen. Über das Wirken des Kapitals kann man sich dennoch nicht beruhigen: Zu offensichtlich ist, mit welcher Gewalt die Gesellschaften nach seinen Gesetzen gestaltet werden, zu offensichtlich auch sind die Opfer, die dieses Wirtschaften fordert. Thomas Steinfeld, Kulturkorrespondent der SZ in Italien, hat Karl Marx vor dessen 200. Geburtstag (am 5. Mai 2018) noch einmal gelesen und bestechende Analysen unserer Wirtschaft gefunden: zur Gewalt, die das Geld auf den Menschen ausübt, zur Macht, die in Waren verborgen ist, oder zur Krise als einem Normalfall unserer Wirtschaftsform. Befreit von einer weltgeschichtlichen Mission, öffnet Marx’ Philosophie uns die Augen für die Effekte des Kapitalismus, die unser Leben bestimmen, bis in sein Innerstes und ohne Ausnahme. Der „Herr der Gespenster“ ist ein Buch, das sich in Form kurzer Essays mit den „Gedanken des Karl Marx“ auseinandersetzt, und dabei ebenso die Welt ins Auge fasst, in der Karl Marx lebte, wie es die gegenwärtigen Verhältnisse in den Blick nimmt.
SZ
Thomas Steinfeld: Herr der Gespenster. Die Gedanken des Karl Marx. Carl Hanser Verlag, München 2017. 288 Seiten, 24 Euro, E-Book 17,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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