3,99 €
inkl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
payback
0 °P sammeln
  • Format: PDF

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1,0, Universität Wien (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Vorlesung und Übung "Dramaturgie und Regie im zeitgenössischen Theater", Sprache: Deutsch, Abstract: Einen Jedermann zeichnete Nis-Momme Stockmann in seinem dramatischen Debut „Der Mann der die Welt aß“. Jeder Mann aus der Generation der Dreißigjährigen könnte der Protagonist sein: Die jetzt eigentlich erwachsene Spaßgeneration (ver)weigert sich, erwachsen zu werden, Verantwortung zu übernehmen, will sich selbst…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1,0, Universität Wien (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Vorlesung und Übung "Dramaturgie und Regie im zeitgenössischen Theater", Sprache: Deutsch, Abstract: Einen Jedermann zeichnete Nis-Momme Stockmann in seinem dramatischen Debut „Der Mann der die Welt aß“. Jeder Mann aus der Generation der Dreißigjährigen könnte der Protagonist sein: Die jetzt eigentlich erwachsene Spaßgeneration (ver)weigert sich, erwachsen zu werden, Verantwortung zu übernehmen, will sich selbst verwirklichen, ohne konkret Position zu beziehen. Steine auf dem Weg lassen sie straucheln. Egozentrik als gesellschaftliches Problem zeichnet sich ab in dieser Gesellschaft des Individualismus, Merkantilismus, Egoismus. Stockmann schrieb ein Gesellschaftsstück der Gegenwart und traf den Nerv der Zeit: Er gewann für „Der Mann der die Welt aß“ den Haupt- und Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes 2009, das Stück wurde von der European Theatre Convention zu einem der besten europäischen Stücke 2009 gewählt und 2010 als deutscher Beitrag zur Theaterbiennale „Neue Stücke aus Europa“ in Wiesbaden eingeladen. Am 17. Dezember 2009 fand die Uraufführung in Heidelberg unter der Regie von Dominique Schnizer statt. Es folgten Inszenierungen in Magdeburg, Basel und Wien. Kurz beschrieben geht es um den 35-jährigen Sohn, Bruder und Vater, einen Egozentriker, wie er im Buche steht, der alles, was seine Mitmenschen ihm bieten, in sich aufnimmt, konsumiert: Zuneigung, Unterstützung, Geld. Der unfähig ist, etwas anders als im Bezug auf die eigene Person zu bewerten und um den sich das Netz seiner auf Egozentrik beruhenden Versäumnisse zusammen zieht. Das Drama nach formalen und inhaltlichen Aspekten analytisch zu erfassen und im Anschluss daran den Handelnsantrieb des Protagonisten zu analysieren ist die Absicht der folgenden Arbeit.
Autorenporträt
Veronika Seitz, geboren 1985, studierte Europastudien (Sprache, Literatur, Kultur) an der KU Eichstätt-Ingolstadt und beendete mit der vorliegenden Arbeit ihr Bachelor of Arts Studium. Von Anfang an gehörten die türkische und spanische Sprache und Sprachwissenschaft zu ihren Studienschwerpunkten. Es folgten Projekte in Madrid und ein längerer Aufenthalt in Istanbul. Türkische Kommilitonen inspirierten sie, sich mit Sprichwörtern in den verschiedenen Sprachen zu beschäftigen.