Die Neandertaler - Schrenk, Friedemann;Müller, Stephanie
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Anläßlich des 150jährigen Jubiläums der Entdeckung des Neandertalers werden im Jahr 2006 zahlreiche große Sonderausstellungen gezeigt. In diesem Buch findet sich alles, was man über den Neandertaler wissen muß.
Friedemann Schrenk ist Professor für Paläobiologie der Wirbeltiere an der Universität Ff./M. und leitet die paläoanthropologische Abteilung des Senckenberg Museums in Ff./M.
Der Neandertaler gehört zu den geheimnisumwitterten Verwandten des Homo sapiens: War er ein dumpfer, keulenschwingender Kraftprotz oder ein Wesen mit entwickeltem Sozialverhalten und der Fähigkeit zu sprechen,
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Produktbeschreibung
Anläßlich des 150jährigen Jubiläums der Entdeckung des Neandertalers werden im Jahr 2006 zahlreiche große Sonderausstellungen gezeigt. In diesem Buch findet sich alles, was man über den Neandertaler wissen muß.

Friedemann Schrenk ist Professor für Paläobiologie der Wirbeltiere an der Universität Ff./M. und leitet die paläoanthropologische Abteilung des Senckenberg Museums in Ff./M.
Der Neandertaler gehört zu den geheimnisumwitterten Verwandten des Homo sapiens: War er ein dumpfer, keulenschwingender Kraftprotz oder ein Wesen mit entwickeltem Sozialverhalten und der Fähigkeit zu sprechen, differenziert zu planen und sogar Jenseitsvorstellungen zu entwickeln? Das vorliegende, reich bebilderte Buch informiert kompetent und allgemeinverständlich über Geschichte, Lebensbedingungen und Kultur des Neandertalers.
  • Produktdetails
  • Beck'sche Reihe 2373
  • Verlag: Beck
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 127
  • Erscheinungstermin: September 2005
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 118mm x 15mm
  • Gewicht: 130g
  • ISBN-13: 9783406508738
  • ISBN-10: 3406508731
  • Artikelnr.: 14115486
Autorenporträt
Friedemann Schrenk, geb. 1956, leitet am Senckenberg-Museum in Frankfurt/Main die Forschungsabteilung Paläoanthropologie. Er lehrt als Professor für Paläobiologie der Wirbeltiere an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 31.08.2005

Die Neandertaler
Begabte Zeitgenossen des Homo sapiens

Als Steinbrucharbeiter im Jahr 1856 in dem später infolge industriellen Kalksteinabbaus vollständig verschwundenen Neandertal bei Mettmann fossile Knochen bargen, standen die Forscher zunächst vor einem Rätsel. Waren es pathologisch veränderte Knochen eines Menschen aus der heutigen Zeit oder Relikte eines ausgestorbenen Vormenschen? Es dauerte einige Zeit, bis man anhand anderer Fossilien in aller Welt den Stammbaum des Menschen zumindest in seinen Grundzügen rekonstruieren konnte. Inzwischen weiß man, daß der Neandertaler aus dem Homo heidelbergensis hervorgegangen ist, der europäischen Variante des Frühmenschen Homo erectus. Der moderne Mensch hingegen hat sich parallel in Afrika entwickelt. Den Neandertaler deshalb als Wilden par excellence einzustufen griffe allerdings zu kurz. Denn schon der Homo erectus war handwerklich begabt, wie unter anderem die 400 000 Jahre alten Holzspeere von Schöningen belegen. Der Neandertaler selbst bestattete - wenigstens gelegentlich - seine Toten, und er besaß Kleidung und Schmuck. Die Erkenntnisse, die die Forscher über ihn gewonnen haben, fassen Friedemann Schrenk und Stephanie Müller vom Forschungsinstitut Senckenberg in dem Buch "Die Neandertaler" zusammen. Sie berichten über die Funde im namengebenden Neandertal, über die Vorfahren des Neandertalers und des modernen Menschen, über den Vergleich ihrer Gene sowie über Anatomie und Verhalten des Neandertalers.

G.P.

Friedemann Schrenk und Stephanie Müller: "Die Neandertaler". Verlag C. H. Beck, München 2005. 128 S., br., 7,90 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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