Die Linke, Israel und Palästina - Ullrich, Peter
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Produktdetails
  • Rosa-Luxemburg-Stiftung Texte Bd.48
  • Verlag: Dietz, Berlin
  • Seitenzahl: 327
  • Erscheinungstermin: 28. Oktober 2008
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm
  • Gewicht: 480g
  • ISBN-13: 9783320021566
  • ISBN-10: 3320021567
  • Artikelnr.: 24837988
Autorenporträt
Peter Ullrich, geb. 1976, Soziologe, Kulturwissenschaftler, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Technik und Gesellschaft (Institut für Protestforschung) und am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Das Thema scheint irgendwie peinlich zu sein. Rezensent Jörg Später wünscht sich, dass es "endlich mal durch" wäre, als wäre Antizionismus, der häufig ein verkappter Antisemitismus ist, nicht konstitutiv für Geschichte und Mentalität vieler linker Bewegungen. Zwei Bücher bespricht er zu diesem Thema, den vorliegenden Band und den von Autoren der Linkspartei herausgegebenen Band "Die deutsche Linke, der Zionismus und der Nahostkonflikt". Der Autor untersucht in seiner Dissertation Parallelen zwischen der deutschen und der britischen Linken, die von unterschiedlichen Traumata, hier Auschwitz, dort der Kolonialismus, geprägt seien. Der Rezensent kann Ulrichs Band durchaus Einsichten abgewinnen, er stöhnt aber über die staubtrockene Aufbereitung, die offensichtlich dem Genre der Dissertation geschuldet ist. Dass Ullrich angesichts der oft bizarren Diskursverwerfungen seines Themas auf jeglichen Spott verzichtet, erscheint Später als Manifestation einer gerade übermenschlichen Selbstbeherrschung.

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